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Tipps die Dein Immunsystem stärken

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und spätestens jetzt sollten wir schauen, dass unser Immunsystem stark ist und allen Erkältungsviren trotzen kann.

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Es gibt dazu viele Möglichkeiten und Tipps, die leicht umzusetzen sind, hier ein kleine Auswahl:

Wechselduschen – dazu zuerst schön warm duschen, bis der ganze Körper angenehm durchwärmt ist, dann den Duschstrahl auf kühler stellen und an den Gliedmaßen beginnend, den Körper von unten nach oben abduschen in folgender Reihenfolge: Rechtes Bein außen von Fuß bis Hüfte, zurück innen von Oberschenkel bis Fuß. Linkes Bein ebenso. Rechter Arm (außen von Handrücken bis Schulter und zurück von der Achselhöhle bis Hand innen), linker Arm. Brust, Bauch, Nacken, Gesicht. Alles ca. zweimal wiederholen und mit kalt aufhören.

Reibesitzbad – hast Du davon schon einmal gehört? Nicht mehr so bekannt, aber sehr effektiv. Hier findest Du eine Anleitung

Sauna – regelmäßige Besuche in der Sauna stärken das Wohlbefinden und das Immunsystem

Bewegung an der frischen Luft – eine halbe Stunde am Tag sind ausreichend, für Wohlbefinden und eine stabilere Gesundheit. Vorzugsweise im Wald.

Ausgewogene, vitalstoffreiche Ernährung – was wir unserem Körper an Nahrung zuführen entscheidet mit darüber, wie gesund und energievoll wir uns fühlen. Achte auf hoch- und vollwertige Nahrungsmittel.

Natürliches Vitamin C und Antioxidantien – in Alltagssituationen in denen es schwer fällt genügend gesundes, vitaminreiches Obst zu essen, gibt es z.B. die Ringana Pack Antiox. Täglich ein Pack in Wasser/Fruchtsaft gemischt, oder übers Müsli gestreut, versorgt den Körper mit hochwertigen Vitaminen (z.B. Vitamin C aus der Acerola Kirsche und B-Vitamine aus Quinoa-Keimen) und Wirkstoffen aus Goji-Beere, Acai, Melonen, Schwarzen Holunderbeeren, Äpfeln….

Asiatische Heilpilze – diese Heilpilze beinhalten wichtige Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe, die das Immunsystem stärken. In der traditionellen asiatischen Heilkunde werden Heilpilze seit über 1000 Jahren verwendet. Ringana Caps Immu enthalten u.a. Agaricus blazei, Reishi, Tibetischer Raupenpilz, Holunderbeere-Extrakt.

Sanddorn – neben Holunderbeer-Extrakt ist auch Sanddorn ein hervorragender Vitamin C Lieferant. 2 -3 Eßlöffel Sanddornsaft täglich wirken abwehrstärkend.

Heilfasten – regelmäßiges Heilfasten und entgiften des Körpers hält uns gesund, immunregulierend und abwehrstärkend. Ende Oktober findet wieder eine Heilfastenwoche im Odenwald statt.

Homöopathie – die Homöopathie wirkt stärkend auf unsere Selbstheilungskräfte und bringt unser Immunsystem in die richtige Balance.

Fußreflexzonenmassage – eine Fußmassage wirkt nicht nur entspannend. Durch die Stimulierung der Reflexzonen wird auch die Immunabwehr gestärkt.

Darmgesundheit – ein gesunder Darm ist essentiell wichtig für ein stabiles Immunsystem. Lasse Dich dazu kompetent beraten. Eventuell ist es notwendig einen Gesundheitscheck für den Darm durchzuführen um gezielt aufzubauen.

Vitamin D – auch ein ausreichend hoher Vitamin D Spiegel ist für das Immunsystem wichtig. Leider haben wir Mitteleuropäer meistens einen Vitamin D-Mangel. Vor allem im Winterhalbjahr. Hier empfehle ich auf jeden Fall einen entsprechenden Vitamin-D Bluttest durchzuführen, um gezielt das fehlende Vitamin zu substituieren und eine Überdosierung zu vermeiden.

Alles Liebe, Deine Luise

 

OH – ist das bitter!

Kannst Du Dich erinnern, wann Du zum letzten Mal etwas wirklich Bitteres gegessen oder getrunken hast? Bewusst und freiwillig? Meistens kommt man bei dieser Frage ins Grübeln und muss ziemlich überlegen.

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Die gesunden Bitterstoffe wurden in den letzten Jahrzehnten immer mehr aus unseren Nahrungsmitteln herausgezüchtet.

Leider, muss man da wirklich sagen, denn Bitterstoffe sind wichtig für unsere Gesundheit und erhöhen die Verträglichkeit des Essens. Sie fördern den Speichelfluss und die Sekretion der Magensäfte. Bitterstoffe unterstützen die Leber bei ihrer Entgiftungstätigkeit und unterstützen die Bildung der Verdauungssäfte (Galle), die durch die Gallenblase abfließen. Genügend Galle wiederum fördert eine gute Verdauung und eine gesunde Darmflora.

„Was bitter dem Mund, ist dem Magen gesund“ sagt so auch der Volksmund.

Aber nicht nur der Fettstoffwechsel wird durch Bitterstoffe angeregt, auch die Cholesterinwerte sinken und es wird noch besser: die in der Nahrung enthaltenen Bitterstoffe sorgen dafür, dass sich das Sättigungsgefühl schneller einstellt! 

Bittere Lebensmittel regulieren auf natürliche Weise den Appetit. Sie sättigen schneller und enthalten weniger Kalorien – während Süßes immer noch mehr Lust auf noch mehr Süßes macht.

Bitterstoffe sind bevorzugt in Wildpflanzen und Kräutern enthalten, aber auch in der Schale mancher Früchte und Gemüse. Pflanzen, die eine besonders hohe Dosis an Bitterstoffen enthalten, sind Artischockenblätter, Echte Engelwurz, Löwenzahn und Löwenzahnwurzel, Enzianwurzel, Schafgarbe, Wermut und Chicoree. Wobei man bei Chicoree mittlerweile schon nach alten Sorten suchen muss, denn wie schon gesagt, wurden auch hier die Bitterstoffe weitgehend herausgezüchtet.

Erkundige Dich auf dem Wochenmarkt oder im Bioladen und bereichere Deinen persönlichen Speiseplan unbedingt regelmäßig mit den bitteren Pflanzen.

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Aus der Hildegard-Medizin sind Bitterstoffe nicht wegzudenken. Hildegard von Bingen legte sehr viel Wert auf die richtige Ernährung und Anregung der Verdauungssäfte durch Bitterstoffe. Über ihre gemischten Kräuterbitter schrieb sie. „Es richtet dich auf wunderbare Weise auf und macht dich stark, wie wenn die Sonne an einem trüben Tag durchbricht.“

Und auch die österreichische Kräuterheilerin Maria Treben schwörte auf die Heilkraft ihrer bitteren Schwedenkräuter. Bei ihrer Behandlung von Erkrankungen war der Schwedenbitter innerlich und äußerlich (in Umschlägen) ein Allheilmittel. – Wer täglich diese Tropfen früh und abends nimmt, braucht keine andere Medizin, denn diese stärken den Körper, erfrischen die Nerven und das Blut, nehmen das Zittern der Hände und Füße. Kurz, sie nehmen überhaupt alle Krankheiten. Der Körper bleibt straff, das Gesicht jugendlich und schön. – 

Fertigen Schwedenbitter bekommt man im Reformhaus, kann aber auch die Kräutermischungen bestellen und sich den eigenen Schwedenbitter selbst mit Alkohol ansetzen. Eine Anleitung zur Herstellung Deines eigenen Schwedenbitters findest Du hier:
www.kraeuterallerlei.de/herstellung-kleiner-schwedenbitter-nach-maria-treben/

Aber auch unsere moderne Naturheilkunde weiß um die Notwendigkeit der bitteren Kräuter, so gibt es einige Anbieter von unterstützenden Bitterstoffmischungen als Saft, Pulver, Kapseln oder Tropfen.

Ich wünsche Dir bittergesunde Zeiten! Deine Luise

Hypermenorrhoe – die viel zu starke Periode

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Es gibt keine genaue Definition ab wann eine Hypermenorrhoe vorliegt. Wenn Du aber feststellst, dass sich Deine Monatsblutung verändert und für Deine Verhältnisse einfach viel zu stark ist und das über einen längeren Zeitraum hinweg, dann solltest Du bei Deiner Gynäkologin abklären lassen, ob eventuell organische Ursachen vorliegen.

Vor allem in der ersten Phase der Wechseljahre,

die schon mit Anfang 40 beginnen kann,  kommt es oft zur Hypermenorrhoe als Zeichen für ein „relatives“ Progesteron-Untergewicht, manchmal auch ausgelöst durch Uterus-Myome, die besonders in den Jahren vor der Menopause weit verbreitet sind. Myome sind gutartige Geschwulste in oder auf der Muskulatur der Gebärmutter und zählen zu den häufigsten gutartigen Tumoren der Frau. Leider wird wegen Beschwerden durch Myome immer noch häufig, bei viel zu vielen Frauen, die Gebärmutter entfernt.

Mariendistel zur Unterstützung der Leber

In der Alternativmedizin, bzw. der Naturheilkunde hat man schon seit einiger Zeit festgestellt, dass zwischen der Bildung von Myomen und einer Leber-(Über)Belastung durch Xenoöstrogene (Erklärung siehe unten) ein Zusammenhang besteht. Durch eine naturheilkundliche Behandlung, z.B. mit Homöopathie und einer Ausleitungstherapie der Leber mit Heilpflanzen, in Verbindung mit einer Ernährungsumstellung, kann hier eventuell Beschwerdefreiheit und das Verschwinden der Myome erreicht werden.

Bitte beachte, wie bei allen körperlichen Beschwerden, dass auch Myome einen psychosomatischen Hintergrund haben können. Ist es bei der Hypermenorrhoe u.a. das „Bluten“ oder „Ausbluten“ für etwas, sprich das Ungleichgewicht zwischen Geben und Nehmen, so liegen bei Myomen im Uterus (dem Ort des Kinderbekommens) „Auswüchse“ auf der Ebene der Fruchtbarkeit vor. Vielleicht konnten Abtreibungen aus der Vergangenheit seelisch nicht richtig verarbeitet werden, oder aber der unbewusste Wunsch nach Fruchtbarkeit übersteigt die Zahl der realen Kinder. (Dahlke „Krankheit als Symbol)

Versuche deshalb auf geistig-seelischer Ebene „fruchtbar“ zu werden. Lebe Deine Kreativität und Deinen eigenen weiblichen Rhythmus aus und schaffe auf diese Weise Deiner Fruchtbarkeit gesunde Ventile. Halte unbedingt Deinen Mondhüttentag einmal monatlich ein.

Schafgarbe Foto: LianeM/Fotolia

Direkte Folgen der zu starken Blutung (Hypermenorrhoe) können Erschöpfung, Müdigkeit und ein Abnehmen der Kräfte, aufgrund des großen Blutverlustes sein. Hier können blutstillende Heilpflanzen wie z.B. Hirtentäschel, Blutwurz, aber auch die Schafgarbe sehr regulierend wirken. Aber auch blutbildene Pflanzen, wie z.B. die Brennessel oder Vogelknöterich, sind hier gefragt, um einem Eisenmangel vorzubeugen. Lasse Dich hierzu von einer Heilpraktikerin oder Ärztin beraten. Liegt bereits ein Eisenmangel vor, so gibt es als Alternative zu Eisenpräparaten auch pflanzliches Eisen z.B. aus dem Curryblatt, mit dem ich persönlich gute Erfahrungen gemacht habe. (Biogena)

Erklärung: Xenoöstrogene sind synthetisch hergestellte chemischen Verbindungen mit östrogenartiger Wirkung auf den Körper. Solche Xenoöstrogene finden wir z.B. in Kunststoffartikeln, Plastikverpackungen (Wasserflaschen), Klebstoffen, Konservierungsstoffen in Kosmetikprodukten u.v.a. Täglich sind wir diesen hormonwirksamen Substanzen ausgesetzt, die unser Körper nur schwer verarbeiten kann. Deshalb kommt es oft zu einem Ungleichgewicht zwischen einem Zuviel an Östrogen und einem zu wenig an körpereigenem Progesteron und wir bekommen Beschwerden.

Alles Liebe, Deine Luise

Menseshüttentage erfordern Übung

Sicher kennst Du das auch:

  • eigentlich hast Du Zeit
  • eigentlich könntest Du faulenzen
  • eigentlich könntest Du Dich ausruhen
  • eigentlich wäre endlich der richtige Zeitpunkt zum Loslassen gekommen

Foto: Rido/Fotolia

ABER, kaum dass Du es Dir auf dem Sofa gemütlich gemacht hast,

fallen Dir tausend Dinge ein, die noch dringend zu erledigen sind… Ich glaube, dass ist ein Phänomen, dass jede Frau schon einmal erlebt hat und ich kenne es nur zu gut. Irgendwo im Hinterkopf geistern noch uralte Verhaltensmuster, dass man erst dann richtig entspannen DARF (wer kontrolliert das eigentlich, außer uns?) wenn alle Pflichten erledigt sind. Nur ist es so, dass man mit Haushalt und eventuell als Mutter NIE alles fertig erledigen kann, denn die Arbeit wächst irgendwie immer aufs Neue nach.

Foto: pixabay

Umso wichtiger ist es, dass wir für uns Methoden finden um entspannen zu können. Am Anfang ist es vielleicht sinnvoll einen Block und Kugelschreiber mit ans Sofa oder die Hängematte im Garten zu nehmen. Immer wenn dann die Gedanken an unerledigte Arbeiten kommen, einfach auf dem Block notieren und anschließend den Gedanken loslassen, wegfliegen lassen wie einen Schmetterling. Auf KEINEN FALL aufstehen und Dinge erledigen! 😉 Wir wollen doch lernen uns Gutes zu tun, mit dem Ziel einen regelmäßigen Menseshüttentag in unseren Alltag zu integrieren. Mit der Zeit wird es einfacher. Menseshüttentage erfordern Übung!

Eine Kollegin erzählte mir vor Kurzem, dass ihr eine Bekannte folgendes schilderte: Sie ist berufstätig und hat eine kleine Tochter. Da Sie nur wenig Zeit mit dem Kind verbringen kann möchte sie deshalb, auch nicht nur einmal monatlich, die wertvolle Freizeit ohne ihre Tochter verbringen. Sie baut sich kleine Auszeiten im Alltag ein, z.B. wenn die Tochter ihre Tennisstunden hat. Dann setzt sie sich an den Spielfeldrand und sieht nur dem Ball hinter her – hin und her – hin und her – hin und her…. dabei vergisst sie alles um sich herum und kann tief entspannen. Vielleicht kannst Du solch kleine Wohlfühl- und Entspannungsinseln auch für Dich entdecken und integrieren. Es wäre schon ein guter Schritt in Richtung Menseshütte 😉

Deine Luise