Kategorie: Bewusstsein

Schreibt Postkarten!

Postkarten aussuchen, diese Freundinnen und der Famile schreiben – damit teilst du die Freude, die du im Urlaub erlebst. Quelle: pixabay.

Liebe Grüße, deine Elma…. so oder so ähnlich enden die Postkarten, die ich aus dem Urlaub schreibe. Der Urlaubswert verdoppelt sich gefühlt, wenn ich die Erlebnisse an meine besten Freundinnen und Freunde schicken kann oder an die Familie zuhause. Und das ist es immer noch, auch in zeiten von WhatsApp und Co. Eine Postkarte im Briefkasten zu finden, ist ein besonderer Moment! Da hüpft das Herz vor Freude und die Neugier ist groß, denn die Frage stellt sich (zumindestens kurz): Wer schreibt mir denn da?!

Postkarten sind Erinnerungsstücke. ich sammle sie. Du auch? Sie stellen eine Verbindung her zum anderen, der gerade weit weg ist. Dieses kleine Rechteck, das zur Verfügung steht für sonnige Wünsche, kleine Beschreibungen oder einfach dem Lebenszeichen, ist die analoge Form von vielleicht 144 Twitterzeichen. und doch: hier kann ich soviel Eigenes, so viel Individuelles und so viel Herzliches übermitteln.

Mit einer Postkarte aus dem Urlaub zeige ich, dass ich an den anderen denke.

Und nicht nur das: Ich nehme mir Zeit zum Schreiben. Es macht schon Spaß, die Karten auszusuchen, und manchmal ist es eine Odysee, um an die Briefmarken zu kommen. Und dann setze ich mich gern an einen kleinen Tisch in der Ecke eines ruhigen Cafés mit schönem Blick, oder vors Zelt, in einer gewaltig schönen Landschaft.

Postkarten schreiben – die Erlebnissel teilen, die man im Urlaub erlebt. Quelle: pixabay.

Wie geht es dir mit den Postkarten? Ist es nur eine schwere Last, weil die Oma, die Eltern, die Freunde, eine Karte erwarten? Oder machst du es mit Muße, hast Spaß am Schreiben und Erzählen?

Denk doch mal an die kleine Kiste, die du vielleicht im Schrank hast. Mit dsen vielen, über Jahre gesammelten Postkarten. Sie sind doch wahre Erinnerungsschätze, oder?! Sie

Die Postkartensammlung – ein Erinnerungsschatz! Quelle: privat.

erinnern dich an Menschen, an Plätze. (Oft erinnere ich mich sogar an den Moment, als ich sie aus dem Briefkasten geholt habe.) Sie sind Erinnerungsstücke an dein eigenes Leben. Verrückt, oder?! Wo sie doch von anderen geschrieben wurden. Ja, doch! Oft zeigen sie uns eine ganz besondere Verbundenheit zu einem Menschen. An eine Zeit der engen Verbundenheit. Die so nie mehr verloren geht.

Du verschickst Glücksgefühle, wenn du Postkarten aus der Ferne schreibst.

Gerade, wenn sie unerwartet kommen, sind handgeschrie

Eine verrückte Karte – und so ein Spaß, sie zu bekommen! Quelle: privat.

bene Postkarten wahre Glücksauslöser. Sie können auch echte Helfer sein, wenn eine lange Funkstille zwischen Freunden entstanden ist, diese zu unterbrechen und endlich den Faden wieder aufzunehmen.

Besonderen Spaß machen Karten, die gemalt oder beklebt worden sind. Also – in den nächsten urlaubskoffer gehören auch schöne Stifte zum Postkarten schreiben!

Liebe Urlaubsgrüße, deine Elma

Übrigens: Es macht auch Spaß, sich selbst eine Postkarte aus dem Urlaub zu schicken!

 

 

Deshalb ist Urlaub so wichtig

Work-Life-Balance hin oder her – auch wenn Du tatsächlich in Deinem Beruf die Erfüllung gefunden hast, ist es wichtig regelmäßige Auszeiten vom Alltag zu nehmen.

Auszeit vom Alltag – achtsamer mit sich umgehen. Foto/Pixabay

Routine verhindert, dass sich Neues in unserem Leben entwickeln kann.

Wir lassen uns im Laufe der Zeit von Terminen, festgelegten Zeiten und Abläufen bestimmen. Das geschieht oft ganz unbemerkt und dauert meist ein Weilchen, bis es uns wirklich bewusst wird. Je mehr wir zu tun haben und uns von Sachzwängen hetzen lassen, um so mehr verlieren wir den Blick auf die wesentlichen und eigentlich wichtigen Dinge in unserem Leben. Je mehr bewegen wir uns in routinierten Abläufen und „Routine ist das Andocken an das Ich der Vergangenheit“ (Neurowissenschaftler Dr. Joe Dispenza). Routine hindert uns in unserer Entwicklung, denn wir kommen nicht mehr auf die Idee, etwas zu verändern, wie Gefangene in unserer eigenen Zeitschleife.(…und täglich grüßt das Murmeltier).

Auszeiten sind notwendig um neue Energien zu tanken und um uns aus unseren Routine-Abläufen herauszuholen. Oft wird uns danach bewusst, dass nur kleine Veränderungen nötig sind, für ein erfüllteres Leben.

Die Sprache des Körpers

Meist macht uns unser Körper darauf aufmerksam, dass es höchste Zeit ist zum Abschalten. Aber hören wir immer auf die körperlichen Zeichen? 

Migräne, chronische Kopfschmerzen, nervöse Magen-Darmerkrankungen, Bandscheibenvorfälle, Schlafstörungen u.v.m – auch ein Hexenschuß will uns darauf aufmerksam machen: „Halt inne – halt still – alles war zu viel! Hör auf Dich für Dinge zu verrenken, hinter denen Du nicht stehst!“ Ja, unser Körper ist wirklich genial und sagt uns immer wo wir gerade stehen. Doch Hand aufs Herz, wer versteht schon die Sprache des Körpers und wer hört schon immer auf dessen Warnungen? Gegen fast alles gibt es Tabletten, damit Schmerzen/Beschwerden verschwinden und es wieder weiter im Takt des täglichen Wahnsinns geht.

Foto: fotolia/Antonioguillem

Wenn Du Dich näher mit der Sprache des Körpers befassen möchtest, dann hilft Dir dabei u.a. das Buch von Rüdiger Dahlke: „Krankheit als Symbol: Ein Handbuch der Psychosomatik. Symptome, Be-Deutung, Einlösung..“ Es ist sehr übersichtlich aufgebaut und liefert Anregungen zur Einlösung von Themen, die hinter einer Erkrankung stehen.

Urlaub und Auszeiten

…sind aber nicht nur zum Ausschlafen, Regenerieren und Ausruhen da, sondern helfen auch dabei unser Leben aus anderen/neuen Blickwinkeln zu betrachten.

Unser Leben aus neuen Blickwinkeln zu betrachten – auch dazu ist Urlaub da. Foto/pixabay

Neue Orte, neue Länder, fremde Lebensweisen und Sitten kennenzulernen, lassen uns achtsamer mit uns selbst umgehen. Alles fühlt sich leicht an. Jetzt wird das Fundament gelegt für neue Ideen, Motivation, Kreativität und positive Veränderungen im Leben.

Alles Liebe, Deine Luise

Sommerpause? Sommer! Pause.

Sommerferien! Juhuuu! Die Nation ist im Urlaub. Jedenfalls scheint es so, denn die Autobahnen sind Montags morgens gerade nicht so voll wie sonst. Urlaub ist eine Pause vom Alltag. Zeit, ein Resumee zu ziehen. Warum? Weil wir das erste halbe Jahr von 2017 hinter uns haben.

Sinniere über das Leben und die erste Jahreshälfte. Ich finde, dieses Resumee solltest du im Liegestuhl ziehen – im Schatten eines großen alten Baumes oder unter dem Sonnenschirm mit Blick in den Himmel. Schau den Wolken zu und erinnere dich zurück: Anfang des Jahres hast du mit uns auf das vor dir liegende Jahr geschaut. Was habt ihr euch da vorgenommen?! Tolle Vorsätze? Endlich mehr Sport machen? Eine Veränderung im Job? Was hast du davon auf den Weg gebracht? Was davon hat kaum den Januar überlebt?

Hol erstmal tief Luft und komm in deiner inneren Mitte an. Jetzt, so mitten im Jahr holen wir kann Freizeit ganz zum Mittelpunkt deines Seins werden. Wer von uns hart am Limit gearbeitet hat, braucht fast den ganzen Urlaub, um wirklich runterzukommen. Wenn ich mir das so vorstelle, muss ich dich wieder an die Mondhüttenzeiten erinnern. Die, wenn sie regelmäßig genommen werden, mithelfen, dass du im Sommer, zur Haupturlaubszeit, nicht unmäßig ausgepowert bist. Also, in den Himmel schauen – oder aufs Meer – und tiefer, langsamer atmen. Ganz bewusst.

Etappenziel – was hast du in diesem Jahr schon erreicht? Was hat gut geklappt? Was gar nicht? – Wenn du jetzt so in deinem Liegestuhl sitzt, den Kids vielleicht gerade beim Sandburgbauen zuschaust und genießt, wie glücklich und selbstvergessen sie dabei sind, ist ein guter Moment gekommen, um das eigene „Projekt 2017“ mal anzuschauen und zu bewerten. Stell dir folgende Fragen: Bin ich auf dem Weg, den ich mir am 1. Januar für dieses Jahr vorgenommen hatte? Wie geht es mir damit? Bin ich zufrieden? Oder zucke ich mit den Schultern und weiß sofort, warum ich das alles überhaupt noch nicht angefangen habe? Obwohl ich es so wollte?

Ich glaube, wir brauchen uns nichts vormachen: Die wenigsten von uns können sich zu 100 Prozent auf die Schulter klopfen. Wer hat nicht Schwierigkeiten bekommen in der Umsetzung?  Wer hat klein beigegeben und hat doch erst noch dies und das erledigt, bevor er/sie an die ganz großen Dinge ranwollte?

Werde dir bewusst, wo du stehst. Und freu dich darüber. Vielleicht hast du eine meiner Schreibübungen gemacht und dir aufgeschrieben, wo es eigentlich hingehen sollte. Nutz die Zeit, die der Urlaub dir gerade schenkt, um den Blick zurück darauf zu werfen. Um dann nach vorne zu schauen. Stell infrage, was dich festhält. Oder was dich daran hindert, das zu entwickeln, was dir Anfang des Jahres so wichtig war. Und freu dich über das, was du schon erreicht hast. Das ist am wichtigsten.

Triff dich mit deinem Widersacher. Und wenn du feststellt, dass es dein innerer „Schweinehund“ ist, der dich hindert, dann nimm ihn ernst: Nimm Blickkontakt mit ihm auf und geh mit ihm ins Gespräch. Du wirst feststellen, dass das eine neue Qualität bringt. Eine, die dich vielleicht starten lässt, und zulässt, die Dinge, die dir wichtig sind, endlich anzufangen, aufzuhören oder zu verändern. Spannend wäre auch, diesen persönlichen, inneren „Schweinehund“ mal zu zeichnen oder zu malen. Der Sand unter euren Füßen reicht dafür schon. Oder die Buntstifte der Kinder.

Wofür eine Pause gut sein kann? Das zu entdecken, wünscht dir

deine Elma – für die schönste Zeit des Jahres.

 

Sommerhitze! Tipps für schlanke Beine.

Auch wenn der Sommer momentan ein wenig zu pausieren scheint… sobald die Temperaturen wieder steigen, spüren wir das in unseren Beinen – besonders diejenigen unter uns, die unter einer Bindegewebsschwäche oder Krampfadern leiden. Die Beschwerden verstärken sich, wenn wir arbeitsbedingt, tagsüber lange Zeiten stehen oder nur sitzen müssen.

Foto: Pixabay

Unsere Blutgefäße erweitern sich bei hohen Sommertemperaturen, damit der Körper die Hitze besser nach außen abgeben kann. Dadurch verlangsamt sich die Blutzirkulation und die Venen verlieren an Elastizität und werden evtl. durchlässiger. Flüssigkeit die ins umliegende Gewebe abfließt, kann nicht mehr richtig abtransportiert werden.

Je nach Veranlagung kann langes Stehen unerträglichlich werden und den Sommertag so richtig vermiesen. Besonders wenn bereits nachmittags und besonders am Abend die Beine und Füße so angeschwollen sind, dass kein Schuh mehr passt und sich die dicken Füße durch die Sandalen drücken.

Foto: pixabay

Mit diesen Tipps findest Du Erleichterung der sommerlichen Beschwerden:

  • Spaziergänge regen die Durchblutung an, vielleicht kannst Du Dir das abends nach Feierabend noch ermöglichen. Dann ist es auch etwas kühler und angenehmer.
  • Falls Du tagsüber viel am Schreibtisch sitzt, kannst Du Dir eventuell kurze Pausen gönnen und die Beine hochlegen.
  • Hast Du eher eine stehende Tätigkeit, so wippe zwischendurch immer wieder mit den Füßen auf und ab, das regt die Durchblutung an.
  • Schwimmen oder auch Radfahren eignet sich hervorragend um die Durchblutung in den Beinen zu aktivieren. Versuche es regelmäßig und mehrmals wöchentlich zu machen.
  • Achte darauf bei den heißen Temperaturen besonders viel zu trinken! Am besten Wasser oder Kräutertees, z.B. Brennesseltee.
  • Kalte Güße und „Wassertreten“ können kleine Wunder wirken. Falls es in Deiner Nähe kein Knepp-Becken gibt, tut es auch eine Wanne kaltes Wasser auf Deinem Balkon.
  • morgendliches Wechselduschen der Beine (warm/kalt) und danach die Beine mit einer Rosskastanien-Salbe einreiben, die gibt es von unterschiedlichen Firmen.
  • In der Gemmotherapie ist Castanea vesca – die Esskastanie – das wichtigste Mittel zur Anregung des Lymphabflusses und zur Stärkung des venösen Kreislaufes. Es wirkt besonders in den Beinen entstauend. Die Tropfen nach Packungsbeilage dosieren.
  • Kompressionsstrümpfe tragen, dadurch werden die Beine sehr gut entlastet.
  • Lymphdrainagen sind eine Wohltat für die Beine.

Achte außerdem auf gute, nicht zu hohe und vor allem nicht zu enge Schuhe, dann kommst Du gut durch den Sommer!

Deine Luise

 

Falls Deine Beine häufiger und dauerhaft geschwollen sind, solltest Du das auf jeden Fall ärztlich abklären lassen.