Kategorie: Selbstliebe

Deshalb ist Urlaub so wichtig

Work-Life-Balance hin oder her – auch wenn Du tatsächlich in Deinem Beruf die Erfüllung gefunden hast, ist es wichtig regelmäßige Auszeiten vom Alltag zu nehmen.

Auszeit vom Alltag – achtsamer mit sich umgehen. Foto/Pixabay

Routine verhindert, dass sich Neues in unserem Leben entwickeln kann.

Wir lassen uns im Laufe der Zeit von Terminen, festgelegten Zeiten und Abläufen bestimmen. Das geschieht oft ganz unbemerkt und dauert meist ein Weilchen, bis es uns wirklich bewusst wird. Je mehr wir zu tun haben und uns von Sachzwängen hetzen lassen, um so mehr verlieren wir den Blick auf die wesentlichen und eigentlich wichtigen Dinge in unserem Leben. Je mehr bewegen wir uns in routinierten Abläufen und „Routine ist das Andocken an das Ich der Vergangenheit“ (Neurowissenschaftler Dr. Joe Dispenza). Routine hindert uns in unserer Entwicklung, denn wir kommen nicht mehr auf die Idee, etwas zu verändern, wie Gefangene in unserer eigenen Zeitschleife.(…und täglich grüßt das Murmeltier).

Auszeiten sind notwendig um neue Energien zu tanken und um uns aus unseren Routine-Abläufen herauszuholen. Oft wird uns danach bewusst, dass nur kleine Veränderungen nötig sind, für ein erfüllteres Leben.

Die Sprache des Körpers

Meist macht uns unser Körper darauf aufmerksam, dass es höchste Zeit ist zum Abschalten. Aber hören wir immer auf die körperlichen Zeichen? 

Migräne, chronische Kopfschmerzen, nervöse Magen-Darmerkrankungen, Bandscheibenvorfälle, Schlafstörungen u.v.m – auch ein Hexenschuß will uns darauf aufmerksam machen: „Halt inne – halt still – alles war zu viel! Hör auf Dich für Dinge zu verrenken, hinter denen Du nicht stehst!“ Ja, unser Körper ist wirklich genial und sagt uns immer wo wir gerade stehen. Doch Hand aufs Herz, wer versteht schon die Sprache des Körpers und wer hört schon immer auf dessen Warnungen? Gegen fast alles gibt es Tabletten, damit Schmerzen/Beschwerden verschwinden und es wieder weiter im Takt des täglichen Wahnsinns geht.

Foto: fotolia/Antonioguillem

Wenn Du Dich näher mit der Sprache des Körpers befassen möchtest, dann hilft Dir dabei u.a. das Buch von Rüdiger Dahlke: „Krankheit als Symbol: Ein Handbuch der Psychosomatik. Symptome, Be-Deutung, Einlösung..“ Es ist sehr übersichtlich aufgebaut und liefert Anregungen zur Einlösung von Themen, die hinter einer Erkrankung stehen.

Urlaub und Auszeiten

…sind aber nicht nur zum Ausschlafen, Regenerieren und Ausruhen da, sondern helfen auch dabei unser Leben aus anderen/neuen Blickwinkeln zu betrachten.

Unser Leben aus neuen Blickwinkeln zu betrachten – auch dazu ist Urlaub da. Foto/pixabay

Neue Orte, neue Länder, fremde Lebensweisen und Sitten kennenzulernen, lassen uns achtsamer mit uns selbst umgehen. Alles fühlt sich leicht an. Jetzt wird das Fundament gelegt für neue Ideen, Motivation, Kreativität und positive Veränderungen im Leben.

Alles Liebe, Deine Luise

Sommerurlaub zuhause

Es ist Sommer und ich werde in diesem Jahr meine Ferien zuhause verbringen. Überlegt habe ich mir das gut und bin voll der guten Vorsätze, mit Tricks & Tipps so viel Erholung wie nötig zu bekommen.

Urlaub zuhause – Foto:pixabay

Nach Elmas Beitrag von letzter Woche habe ich lange überlegt, welcher Urlaubstyp denn eigentlich zu mir passt. Einerseits gehe ich gerne auf Entdeckungsreise und möchte neue wundervolle Orte kennenlernen – andererseits ist mir die viel zu knapp bemessene Ferienzeit aber auch zu kostbar, um Risiken einzugehen. Zu schade wäre es, wenn sich das neue Ferienziel, das Hotel, die neue Ferienwohnung, als Reinfall entpuppt. Wahrscheinlich kommt es tatsächlich darauf an, wieviel Urlaub zur Verfügung steht und wie dringend nötig eine Erholungszeit/Auszeit ansteht.

Wohlfühlen im eigenen Garten – Foto: pixabay

In diesem Jahr stellt sich für mich diese Frage allerdings gar nicht. Denn mein Urlaub findet auf der eigenen Terrasse und in meinem idyllischen Garten statt. Im Alltag bleibt doch ohnehin zu wenig Zeit um all das ausreichend zu geniessen. Jetzt freue mich darauf, in meiner direkten Umgebung neue Kraft- und Mondhüttenorte zu entdecken.

Ist Dir das auch schon aufgefallen? Dass man die wunderschönsten und interessantesten Orte in der nächsten Umgebung nicht kennt, aber z.B. 500 km weiter in einer beliebten Urlaubsregion auch die kleinste Ecke? Ein merkwürdiges Phänomen, das ich dieses Jahr gerne bewusst angehen möchte.

Doch bin ich mir auch der Gefahren bewusst, die damit einhergehen im Urlaub zuhause zu bleiben… In allen Ecken lauern Gefahren. Im Keller, auf dem Dachboden, in den Küchenschränken, sogar an den Fenstern. Überall schreit es nach Arbeit zu der man im Alltag nicht kommt – und im Urlaub DAFÜR die Ohren auf Durchzug zu stellen, das ist teilweise eine Meisterleistung. In diesem Jahr werde ich ganz bewusst alles liegen lassen.

Um ein besonderes Feriengefühl gleich am ersten Urlaubstag zu bekommen, werde ich mir eine neue Bettwäsche gönnen und sie für die Urlaubszeit zuhause aufziehen. Wenn ich sie dann später wieder benutze, kann ich mir darüber schöne Gefühle und Erinnerungen an meine Auszeit zurückholen. Auch ein besonderes Körperöl werde ich mir – speziell für den Urlaub – zusammenstellen, das mich mit dem Duft der großen Ferien umgibt.

Ich werde in meiner vertrauten Umgebung Dinge tun, die ich sonst nie tue. Werde einen neuen Tagesrhythmus finden.

Foto: pixabay

Ich werde ganz bewusst, hier in meinem direkten Umfeld neue Plätze für mich entdecken, zur Abwechslung mal mit dem Fahrrad unterwegs sein anstatt mit dem Auto. Bei Sonnenaufgang am Waldrand sitzen und dem Vogelkonzert lauschen, danach kann es ja noch einmal ins Bett gehen… In Cafe´s sitzen, in denen ich vorher noch nie war und den vorbeihetzenden Menschen nachschauen und Gesundheitsangebote an meinem Wohnort nutzen, die ich sonst eher Touristen und Kurgästen zuordne.

Erkundige Dich doch einfach bei Dir vor Ort, sicher gibt es auch in Deiner Stadt Angebote für die Gesundheit und zum Wohlfühlen, die Deinen Urlaub zu etwas Besonderem machen.

Deine Luise

 

Das mach ich jetzt so!

Mit der Spiegelbild-Übung kommst du in Kontakt mit dir selbst. Quelle: pixabay.

Kaum hab ich das ausgesprochen, verschränke ich die Arme; so stehe ich vor meinem Partner. „Basta“, will ich noch sagen, doch ich verstumme. Ich wollte mit diesem misslungenen Ausruf versuchen, um eine Erklärung oder Verteidigung drumrum zu kommen. Ich bin voller Trotz und mir ist es gerade egal, was du jetzt von mir denkst. Ich mach das jetzt so.

Kennst du solche Momente? Erinnere dich doch gerade mal an eine solche Begebenheit. Eigentlich willst du ganz stark sein und klar zu deiner Entscheidung oder zu deiner Handlung stehen. Was haben wir alle schon gelesen. Über das eigene Selbstbewusstsein, die Intuition und das Bauchgefühl. Ja, wir sollen nur nach unserer inneren Stimme handeln. Schön gesagt, doch jetzt stehst du da und sollst es deinem Gegenüber erklären. Dabei ist es – fast – egal, ob das deine Partnerin oder Partner ist, ob es deine Mutter oder eine Freundin ist. Egal, wie nah dir jemand steht, die Reaktion wirkt irgendwie hilflos.

„Ich will das auch nicht diskutieren, basta.“ Die Arme verschränkt, das Gesicht verkniffen, die Augen und Lippen schmal – kein guter Ausgangspunkt, um mit deinem Gegenüber ein Gespräch zu führen An der Entscheidung noch etwas zu ändern? Nein, dazu ist keine Bereitschaft da. Mögliche Gegenargumente? Nein, kein Bedarf!

Und trotzdem hat diese Haltung nicht viel mit Souveränität oder Selbstbewusstsein zu tun, oder?! Und ganz ehrlich: Je heftiger wir da reagieren, umso stärker sind doch, wenn wir ehrlich sind, unsere eigenen Zweifel daran.

Ganz ehrlich, ich finde es durchaus richtig, in einem solchen Moment erst einmal so trotzig zu reagieren. Auch, wenn es beim Gegenüber erstmal nic ht so gut ankommt. Erstmal bist jetzt du selbst dran. Dieses Gefühl, das dich vermutlich sogar selbst wundert  – weil du dir doch eigentlich so sicher warst – dieses Gefühl solltest du ernst nehmen. Erst einmal ziehst du ja eine Grenze, um dich selbst zu schützen. Nimm dir für dich Zeit, spür der gerade durchlebten Situation nach und frage dich, nein, beantworte dir die Frage nach diesem eigenartig heftigen Gefühl. War die Frage gerade falsch gestellt? Was löste diese Trotzreaktion oder diese Verteidigungshaltung aus? Bist du verletzt?

Eine gute Übung, um wieder Herr oder Frau über die eigenen Gefühle zu werden, ist die Spiegelübung, die ich in der Morgengazette sehr gut beschrieben gefunden habe. Nimm dir 15-20 Minuten Zeit dafür. Dich erwartet eine Achtsamkeitsübung, die dich nahe mit dir selbst zusammenbringt und dir eine gleichmütige Haltung zeigt. Freunde dich an mit dir selbst. Versöhne dich mit dir und deinen Gefühlen. Dort, wo keine Bewertung ist, da kannst du auch deine getroffene Entscheidung ausbreiten und diese vielleicht noch einmal aus einem anderen Blickwinkel anschauen.  Und du kannst in einer neuen Ruhe und einer entspannten Haltung in Kontakt mit dir selbst kommen. Erkenntnisse über die tieferen Gründe kommen dann leichter, denn die Tür dazu ist erstmal weit offen. Ideal übrigens auch, um eine Mondhüttenzeit einzuleiten!

Übrigens: Gib deinem Gegenüber die Chance, deine Reaktion zu verstehen. Je offener du dich mitteilst, umso leichter könnt ihr den Dialog wieder aufnehmen.

Lebe in Achtsamkeit – zuerst mit dir selbst. Das wünsche ich dir/euch für die kommende Woche. Und darüber hinaus.

Deine Elma

Das Leben feiern

Foto: pixabay

Heute ist Ostern und Christen feiern auf der ganzen Welt den Sieg des Lebens und des Lichts, über alles Dunkle. Der Frühling ist da und die Natur schwelgt in bunten Blüten und frischem Grün – Erneuerung, Auferstehung, Fruchtbarkeit, jedes Jahr, immer wieder.

Ganz ähnlich wie sich unser Frauenkörper jeden Monat reinigt, erneuert und wieder für eine Empfängnis bereit macht. Die Zyklen in der Natur sind etwas sehr Wunderbares.

Hinter uns liegen nun auch 40 Tage Fastenzeit, in der wir auf unterschiedlichste Art Verzicht geübt haben. Am beliebtesten ist dabei der Verzicht auf Süßigkeiten, Fleisch, Alkohol oder Zigaretten. Aber auch auf Plastik, TV, Internet, digitale Spiele, oder schlechte Angewohnheiten wird verzichtet. Nun sind die Fastenwochen vorüber, heute wird mit der Familie gefeiert und dann… alles wieder wie vorher? Oder haben wir aus der Fastenzeit etwas gelernt?

Foto: pixabay

Ziel sollte es doch auf jeden Fall sein, bewusster zu leben. Die Fastenzeit als positive Erfahrung zu nutzen und seinen Lebensstil gesünder zu gestalten. Wenn es 7 Wochen ohne Zigaretten funktioniert hat, warum dann wieder damit anfangen?

Nach sieben Wochen ohne TV hast Du vielleicht wieder ganz neue Ideen bekommen, um Deine Auszeiten zu gestalten und Kreativität zu entfalten. Oder Du kaufst wesentlich achtsamer ein, schaust sehr genau auf Inhalts- und Zusatzstoffe der Lebensmittel und Pflegeprodukte. Bewegst Dich mehr draußen in der Natur, anstatt auf dem Sofa zu sitzen. Ich glaube, so ist Fastenzeit gedacht, als eine sehr sinnvolle und nachhaltige Zeit. Dann hat sie Dich sensibilisiert dafür, Dein Leben sehr viel gesünder zu leben.

Deine Luise