Kategorie: Selbstliebe

Loslassen für den Neubeginn

Das neue Jahr ist noch ganz frisch und erfüllt von guten Wünschen und freudigen Erwartungen. Ich verabschiede mich von 2017 voller Dankbarkeit für alle schönen Begegnungen und Ereignisse – ich lasse das alte Jahr los, mache mich leer und weit für alles Neue.

Öfter mal abzuschalten und loszulassen, das steht sicher nicht nur bei mir ganz oben auf der  Wunschliste, denn wir sind doch alle viel zu sehr getrieben im Alltag und sehnen uns nach Ruhe und inneren Frieden. Deshalb nutze ich den Jahresbeginn um über LOSLASSEN zu schreiben und mit meinem Beitrag gleichzeitig an der Blogparade von Silke Steigerwald teilzunehmen.

Foto: nadyatess/fotolia

Elma und ich schreiben seit vielen Jahren hier in der Mondhütte zu

  • Achtsamkeit,
  • Auszeit,
  • Frauengesundheit,
  • Loslassen,
  • Wohlfühlen,
  • Naturheilkunde u.v.m.

und werden immer wieder gefragt, was der Begriff „Mondhütte“ denn eigentlich bedeutet. Wir verstehen darunter Dir und Euch einen Ort anzubieten, der immer wieder an das regelmäßige LOSLASSEN erinnert: regelmäßig einmal im Monat alles loszulassen und wieder ganz bei Dir selbst anzukommen. Die Mondhütte also als Synonym für den Ort, den wir alle in uns tragen, ganz tief in uns, dort wo wir bei uns selbst ankommen, ruhig werden und uns wohlfühlen.

Nur wer regelmäßig loslässt und zur Ruhe kommt, kann gesund, kreativ und leistungsfähig sein.

Loslassen – achtsam sein. Foto: robert/fotolia

Das ist besonders für uns Frauen wichtig. Unser Körper erinnert uns monatlich mit unserer Menstruation daran: „Loslassen – Reinigung – Erneuerung“ – nur, vergessen wir so oft auf unseren Körper zu hören. Manchmal zwingen uns dann erst eine schlimme Migräne, oder Schmerzen dazu, mehrere Gänge zurückzuschalten, den Stress loszulassen und uns eine Auszeit zu gönnen. Unser Körper ist sehr weise und sagt uns eigentlich immer ganz genau was Sache ist.

Ohne Loslassen kann Neubeginn nicht gelingen.

Eigentlich ist es das einfachste von der Welt und doch tun wir uns so schwer mit dem Loslassen. Kennst Du das von Dir auch? Wir suchen einen Ausgleich zum Alltag indem wir z.B. Joggen gehen, zum Sport, Yoga, oder einem Hobby nachgehen. Das ist ohne Frage wichtig, bringt vielleicht auch den Kopf frei, hat aber eigentlich nichts mit LOSLASSEN zu tun.

Unter Loslassen verstehe ich das absolute NICHTS tun, ohne Druck, Ehrgeiz, Anstrengung – einfach nur ich selbst sein und meine Seele baumeln lassen.

Nur so kann sich Körper und Geist komplett regenerieren und Du kannst neue Kraft schöpfen. Gönne Dir diese regelmäßige Kraftquelle im kommenden, noch neuen Jahr. Suche für Dich den besten „Mondhüttenplatz“ – dort wo es Dir leicht fällt Anspannung loszulassen und Dich innerlich zu weiten um wieder strahlen zu können. Mir fällt das immer am leichtesten in der Natur und dazu genügt oft schon nur ein Blick, von meinem Sofa aus, in den Garten.

Alles Liebe, Deine Luise

 

Advent – die beste Zeit, schöne Dinge zu tun.

Ruhe finden beim Plätzchen backen, Dekorieren oder Handarbeiten. Quelle: pixabay.

Macht hoch die Tür und die Herzen weit – summt Ihr auch schon Weihnachtslieder oder denkt bei Kerzenschein und Plätzchenduft an die schönen Momente des letzten Jahres? Es ändert sich sofort etwas in unserem Inneren, wenn wir uns heimelige, warme Gedanken machen. Besonders gut geht es uns, wenn wir uns mit Dingen beschäftigen, die uns gut tun oder die uns in eine entspannte Stimmung versetzen.

Mir geht das so, wenn ich filze. Schon, wenn ich die Wolle auspacke und die Olivenseife in heißes Wasser tauche, dann verschwindet alle Last von mir, alle Sorgen und Themen, die mich sonst unentwegt beschäftigen, fallen von mir ab. Kennst du das auch? Was bringt dich in diese besondere Schwingung, die dich alles vergessen lässt? Plätzchenbacken hat einen ähnlichen Effekt! ich bin überzeugt, dass es hierbei nicht nur ums Plätzchen essen geht, sondern schon beim Backen jede Menge Endorphine frei werden,die uns glücklich machen.

Was ist es also, was dich glücklich macht? Ist es das Treffen mit Freunden am Weihnachtsmarkt?

Kerzenlicht taucht die Welt in sanftes Licht – wohltuend. Quelle: pixabay.

Wenn jeder Schritt im Schnee unter den Schuhen knirscht, wenn die Welt in Lichterkettenlicht und würzigen Glühweinduft gehüllt ist und heiße Maronen uns die Hände wärmen? Oder sind es die kleinen Handarbeiten, die Basteleien und Handwerkereien, um den Freunden, den Kindern und dem Partner etwas von Herzen selbst Gemachtes unter den Weihnachtsbaum legen zu können?

Die Adventszeit kann aber auch ganz schön hektisch werden. Wenn wir uns anstecken lasse vond em Trubel und den Möglichkeiten, die sich überall bieten, wird die zeit bis Weihnachten alles andere als besinnlich; sie wird zum Marathon. Bei dem wir auf der Strecke bleiben und abgeschafft und urlaubsreif die Feiertage erreichen.

Nein, die Adventszeit schenkt uns genau so viel Besinnung und Freude im Tun, wie wir uns Zeit dafür nehmen. Wenn ich Luise´s Beitrag über den Weißdorn lese, dann gehört für mich auch immer die Leidenschaft für die kleinen Dinge, die wir selbst tun können, dazu, um das Herz zu weiten und zu beruhigen. Dinge, die das Herz glücklich im Gleichklang schlagen lassen. Was ist das für dich?

Für mich sind es meine Stricknadeln oder das Basteln von Transparentpapier-Sternen, weil sie so viele gleich Arbeitsschritte haben. Das sind wahre Mondhüttenplätze in meinem Herzen.

Kennst du Haikus? Das sind kleine Dreizeiler, die in der japanischen Tradition in einer ganz klaren Struktur gedichtet werden. Wenn du die Regeln nicht ganz so ernst nimmst, kannst du einfach anfangen, auch selbst welche zu schreiben. Eine kleine Geschenkidee für die Weihnachtskarte sind sie übrigens auch. Und hier findest Du auch Haikus zum selbst Lesen oder Verschenken. Eins daraus passt hier ganz wunderbar:

Zuhausezeit. Dinge tun, die wertvoll sind. Die Welt bleibt draußen.

Mein Wunsch für dich: Verliere dich in kleinen Dingen, die du selbst machst. Finde Ruhe und Glück in der Adventszeit. Mach hoch die Tür und die Herzen weit.

Deine Elma

Wortschatz – Haikus von Dagmar Reichardt – ISBN Nr. 978-3981608434

Deshalb ist Urlaub so wichtig

Work-Life-Balance hin oder her – auch wenn Du tatsächlich in Deinem Beruf die Erfüllung gefunden hast, ist es wichtig regelmäßige Auszeiten vom Alltag zu nehmen.

Auszeit vom Alltag – achtsamer mit sich umgehen. Foto/Pixabay

Routine verhindert, dass sich Neues in unserem Leben entwickeln kann.

Wir lassen uns im Laufe der Zeit von Terminen, festgelegten Zeiten und Abläufen bestimmen. Das geschieht oft ganz unbemerkt und dauert meist ein Weilchen, bis es uns wirklich bewusst wird. Je mehr wir zu tun haben und uns von Sachzwängen hetzen lassen, um so mehr verlieren wir den Blick auf die wesentlichen und eigentlich wichtigen Dinge in unserem Leben. Je mehr bewegen wir uns in routinierten Abläufen und „Routine ist das Andocken an das Ich der Vergangenheit“ (Neurowissenschaftler Dr. Joe Dispenza). Routine hindert uns in unserer Entwicklung, denn wir kommen nicht mehr auf die Idee, etwas zu verändern, wie Gefangene in unserer eigenen Zeitschleife.(…und täglich grüßt das Murmeltier).

Auszeiten sind notwendig um neue Energien zu tanken und um uns aus unseren Routine-Abläufen herauszuholen. Oft wird uns danach bewusst, dass nur kleine Veränderungen nötig sind, für ein erfüllteres Leben.

Die Sprache des Körpers

Meist macht uns unser Körper darauf aufmerksam, dass es höchste Zeit ist zum Abschalten. Aber hören wir immer auf die körperlichen Zeichen? 

Migräne, chronische Kopfschmerzen, nervöse Magen-Darmerkrankungen, Bandscheibenvorfälle, Schlafstörungen u.v.m – auch ein Hexenschuß will uns darauf aufmerksam machen: „Halt inne – halt still – alles war zu viel! Hör auf Dich für Dinge zu verrenken, hinter denen Du nicht stehst!“ Ja, unser Körper ist wirklich genial und sagt uns immer wo wir gerade stehen. Doch Hand aufs Herz, wer versteht schon die Sprache des Körpers und wer hört schon immer auf dessen Warnungen? Gegen fast alles gibt es Tabletten, damit Schmerzen/Beschwerden verschwinden und es wieder weiter im Takt des täglichen Wahnsinns geht.

Foto: fotolia/Antonioguillem

Wenn Du Dich näher mit der Sprache des Körpers befassen möchtest, dann hilft Dir dabei u.a. das Buch von Rüdiger Dahlke: „Krankheit als Symbol: Ein Handbuch der Psychosomatik. Symptome, Be-Deutung, Einlösung..“ Es ist sehr übersichtlich aufgebaut und liefert Anregungen zur Einlösung von Themen, die hinter einer Erkrankung stehen.

Urlaub und Auszeiten

…sind aber nicht nur zum Ausschlafen, Regenerieren und Ausruhen da, sondern helfen auch dabei unser Leben aus anderen/neuen Blickwinkeln zu betrachten.

Unser Leben aus neuen Blickwinkeln zu betrachten – auch dazu ist Urlaub da. Foto/pixabay

Neue Orte, neue Länder, fremde Lebensweisen und Sitten kennenzulernen, lassen uns achtsamer mit uns selbst umgehen. Alles fühlt sich leicht an. Jetzt wird das Fundament gelegt für neue Ideen, Motivation, Kreativität und positive Veränderungen im Leben.

Alles Liebe, Deine Luise

Sommerurlaub zuhause

Es ist Sommer und ich werde in diesem Jahr meine Ferien zuhause verbringen. Überlegt habe ich mir das gut und bin voll der guten Vorsätze, mit Tricks & Tipps so viel Erholung wie nötig zu bekommen.

Urlaub zuhause – Foto:pixabay

Nach Elmas Beitrag von letzter Woche habe ich lange überlegt, welcher Urlaubstyp denn eigentlich zu mir passt. Einerseits gehe ich gerne auf Entdeckungsreise und möchte neue wundervolle Orte kennenlernen – andererseits ist mir die viel zu knapp bemessene Ferienzeit aber auch zu kostbar, um Risiken einzugehen. Zu schade wäre es, wenn sich das neue Ferienziel, das Hotel, die neue Ferienwohnung, als Reinfall entpuppt. Wahrscheinlich kommt es tatsächlich darauf an, wieviel Urlaub zur Verfügung steht und wie dringend nötig eine Erholungszeit/Auszeit ansteht.

Wohlfühlen im eigenen Garten – Foto: pixabay

In diesem Jahr stellt sich für mich diese Frage allerdings gar nicht. Denn mein Urlaub findet auf der eigenen Terrasse und in meinem idyllischen Garten statt. Im Alltag bleibt doch ohnehin zu wenig Zeit um all das ausreichend zu geniessen. Jetzt freue mich darauf, in meiner direkten Umgebung neue Kraft- und Mondhüttenorte zu entdecken.

Ist Dir das auch schon aufgefallen? Dass man die wunderschönsten und interessantesten Orte in der nächsten Umgebung nicht kennt, aber z.B. 500 km weiter in einer beliebten Urlaubsregion auch die kleinste Ecke? Ein merkwürdiges Phänomen, das ich dieses Jahr gerne bewusst angehen möchte.

Doch bin ich mir auch der Gefahren bewusst, die damit einhergehen im Urlaub zuhause zu bleiben… In allen Ecken lauern Gefahren. Im Keller, auf dem Dachboden, in den Küchenschränken, sogar an den Fenstern. Überall schreit es nach Arbeit zu der man im Alltag nicht kommt – und im Urlaub DAFÜR die Ohren auf Durchzug zu stellen, das ist teilweise eine Meisterleistung. In diesem Jahr werde ich ganz bewusst alles liegen lassen.

Um ein besonderes Feriengefühl gleich am ersten Urlaubstag zu bekommen, werde ich mir eine neue Bettwäsche gönnen und sie für die Urlaubszeit zuhause aufziehen. Wenn ich sie dann später wieder benutze, kann ich mir darüber schöne Gefühle und Erinnerungen an meine Auszeit zurückholen. Auch ein besonderes Körperöl werde ich mir – speziell für den Urlaub – zusammenstellen, das mich mit dem Duft der großen Ferien umgibt.

Ich werde in meiner vertrauten Umgebung Dinge tun, die ich sonst nie tue. Werde einen neuen Tagesrhythmus finden.

Foto: pixabay

Ich werde ganz bewusst, hier in meinem direkten Umfeld neue Plätze für mich entdecken, zur Abwechslung mal mit dem Fahrrad unterwegs sein anstatt mit dem Auto. Bei Sonnenaufgang am Waldrand sitzen und dem Vogelkonzert lauschen, danach kann es ja noch einmal ins Bett gehen… In Cafe´s sitzen, in denen ich vorher noch nie war und den vorbeihetzenden Menschen nachschauen und Gesundheitsangebote an meinem Wohnort nutzen, die ich sonst eher Touristen und Kurgästen zuordne.

Erkundige Dich doch einfach bei Dir vor Ort, sicher gibt es auch in Deiner Stadt Angebote für die Gesundheit und zum Wohlfühlen, die Deinen Urlaub zu etwas Besonderem machen.

Deine Luise