Rhythmen in der Natur

Im Tagesrhythmus ist der Tag für die Aktivität und die Nacht zur Ruhe und Regeneration von Körper, Geist und Seele vorgesehen. Durch die modernen Techniken wie elektrisches Licht, Fernseher, Computer usw. machen wir nicht selten die Nacht zum Tag und sind fast rund um die Uhr aktiv.

Der Wochenrhythmus sieht vor, dass wir uns am Wochenende erholen und ausruhen. Durch übertriebene Freizeitaktivitäten oder z.B. auch die Möglichkeiten des Homeoffice, sind wir jedoch auch am Wochenende oft unter Spannung.

Der Monatsrhythmus folgt dem Mondzyklus und wir Frauen sind diesem monatlichen Rhythmus (die Menstruation) sehr verbunden. Durch unsere monatliche Blutung (im Mondrhythmus) werden wir von unserem Körper eigentlich aufgefordert loszulassen und uns zu regenerieren. Wir sind im modernen Alltag jedoch so gefordert immer gleichbleibend Leistung zu bringen und auch während unserer Periode nehmen wir stressige Termine wahr und stehen buchstäblich „unseren Mann“, sind allzeit bereit. Durch Tampons wird unsere Blutung unsichtbar gemacht und nicht selten sogar durch Hormone vollständig unterdrückt.

Der Jahresrhythmus wird uns bewußt durch die heller werdenden Tage im Frühling und Sommer. In dieser Zeit ist alles geprägt von Aktivität, Schaffensdrang und Lebensfreude. Im Herbst ist die reife Zeit der Ernte. Vorräte werden angelegt und langsam stellt sich die Natur auf die Zeit des Rückzugs und der Ruhe ein.

Obwohl wir in der Natur um uns herum beobachten können, wie sich die Vegetation im Laufe des Jahres verändert, wie die Tage erst länger dann wieder kürzer werden, dreht sich unser Alltag unverändert weiter und wir haben dank Elektrizität, zu allen Tages-, Nachts- und Jahreszeiten ALLE Möglichkeiten. Auch die Möglichkeiten immer und zu allen Zeiten, alle Lebensmittel bekommen zu können. Auch Erdbeeren im Dezember!