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Coenzym Q10 – mehr als nur AntiAging-Enzym

Das Coenzym Q10  ist eine, dem Vitamin E ähnliche, fettlösliche, körpereigene Substanz, die zum einen über die Ernährung zugeführt, zum anderen vom Organismus selbst gebildet werden kann.

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Über die Ernährung werden täglich ca. 5 – 10 mg Coenzym Q10 aufgenommen. Die fettlösliche Substanz ist hierbei zwar in vielen Lebensmitteln zu finden, seine Konzentration ist jedoch meist gering. Als die besten Lieferanten für Coenzym Q10 gelten neben Fleisch und bestimmten Fischsorten (z.B. Sardinen, Makrelen), in pflanzlicher Hinsicht vor allem Weizenkeime, Sojabohnen, Brokkoli, Spinat, Knoblauch, Walnüsse und Mandeln.

 

Fotolia_14186845_XSDie Aufgaben des Coenzyms Q10 liegen in zwei Hauptbereichen: der Elektronenübertragung innerhalb der Mitochondrien und der Beteiligung als Redoxpartner bei antioxidativen Vorgängen. Coenzym Q10 ist somit grundlegend an der Energiegewinnung in den Zellen beteiligt. Durch die zentralen Aufgaben beim antioxidativen Schutz biologischer Membranen trägt Coenzym Q10 zu einer Stärkung der Immunabwehr bei, fördert die Integrität und Stabilisierung von Zellmembranen und beugt radikalen Alterungsprozessen der Zellorgane vor.

 

In bestimmten Lebensituationen, z.B. bei

  • fettarmer Kost
  • Reduktionsdiäten
  • Asthma bronchiale
  • Burnout
  • Chronischem Müdigkeitssyndrom
  • Diabetes mellitus
  • Fibromyalgie
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Migräne
  • Morbus Alzheimer
  • Morbus Parkinson
  • Störungen der Gallenfunktion
  • gastrointestinalen Störungen
  • ab einem Lebensalter von 40 Jahren
  • oxidativem Stress
  • usw.

besteht ein gesteigerter Bedarf an Coenzym Q10, den der Organismus nicht selbst liefern kann, oder aber der Körper kann in diesen Situationen Q10 nicht ausreichen synthetisieren. Dann sollte das Coenzym zusätzlich eingenommen werden.

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Coenzym Q10 ist auch für den Energiestoffwechsel des Herzmuskels essentiell. Bei kardiologischen Erkrankungen wie Herzinsuffizienz und ischämischen Herzerkrankungen sind die Q10-Spiegel im Herzmuskel deutlich erniedrigt. Eine Metaanalyse¹ bestätigt das Potential von Coenzym Q10 als nebenwirkungsfreie und wirkungsvolle Therapiemaßnahme bei Hypertonie (Bluthochdruck). Sowohl der systolische als auch der diastolische Blutdruck konnte durch eine Q10-Substitution signifikant gesenkt werden. Außerdem ist Q10 durch seine starken antioxidativen Fähigkeiten eine wichtige Substanz bei der Prävention und Behandlung von Arteriosklerose.

troubleEin neues Therapiefeld stellt der Einsatz von Coenzym Q10 bei Migräne dar. Klinische Studien deuten darauf hin, dass bei Migräne der Coenzym Q10-Status unter den normalen Werten liegt. Auch gibt es erste Hinweise auf einen möglichen therapeutischen Einsatz von Coenzym Q10 bei Tinnitus.

Mit zunehmendem Alter nimmt die Q10-Konzentration in verschiedenen Geweben deutlich ab. Vor allem das Herz, aber auch die Muskulatur ist betroffen. Es wird vermutet, dass die Aufrechterhaltung der Coenzym Q10- Konzentrationen einen altersbedingten Leistungsabfall sowie Alterungsprozessen im Allgemeinen entgegensteuern kann.

Es gibt eine Vielzahl von Coenzym Q10 Präparaten auf dem Markt, mit unterschiedlichsten Konzentrationen und Qualitätsmerkmalen. Lassen Sie sich beraten, welches Produkt für Sie sinnvoll ist.

Laborchemische Analyse von Coenzym Q10 im Blut, zur Bestimmung des Coenzym Q10-Status:

 

 ¹ Rosenfeldt FL, Haas SJ, Krum H, Hadj A, et al: Coenzyme Q10 in the treatment of hypertension: a meta-analysis of clinical trials. J Huma Hypertens 2007; 21(4):297-306

Äpfel und ihre Heilkraft

Foto: H. Brauer/Fotolia

Foto: H. Brauer/Fotolia

Obwohl Äpfel ehemals aus dem asiatischen Raum stammen sind sie, als bedeutendste europäische Frucht, aus keinem unserer Haushalte wegzudenken. Der Apfel im Müsli, der Pausenapfel in der Schule, Apfelmus, Apfelkuchen, Apfelsaft, Apfelwein, Apfeltee… Es gibt zahlreiche Rezepte für die Verwendung von Äpfeln, wenn man ihn nicht einfach pur genießen möchte. Den kräftigen Biss in einen roten Apfel verbinde ich persönlich mit Genuss und Lebenskraft.

Die Heilkraft des Apfels

Sicher habt Ihr den Spruch „One apple a day, keeps the doctor away“ schon gehört. Der Apfel liefert uns wichtige Antioxidantien und enthält einiges an Vitaminen (die vor allem in der Schale stecken), wie z.B.: Vitamin C, Vitamin B, Vitamin A. Aber auch unterschiedliche Fruchtsäuren, Lävulose, Dextrose, Apfelsäure, Milchsäure, Oxalsäure, Gerbsäure, Salizylsäure, Pektin, Phosphor und Wachs.

Apfel-Zimt Tee

Ein Tee aus Apfelschalen hilft gegen Nervosität und geistige Erschöpfung. Foto: helvetia/fotolia

Äpfel haben eine blutreinigende Wirkung und werden deshalb unterstützend in der Behandlung von Gicht und Rheuma empfohlen, außerdem sind sie durch die antioxidative Wirkung hilfreich um Arteriosklerose entgegenzuwirken. Bei Darm- und Verdauungsproblemen ist der Apfel, als altbekanntes Hausmittel, kaum zu schlagen, denn er hilft fein gerieben bei Durchfallerkrankungen und ebenso bei Stuhlträgheit, wenn er auf nüchternen Magen gründlich gekaut und gegessen wird.

Besonders lecker sind gebratene Äpfel mit Honig – sie können bei Heiserkeit heilend wirken.

Der Apfel als Sinnbild für ewige Jugend

Liebesäpfel - Foto: Vevchic/Fotolia

Liebesäpfel – Foto: Vevchic/Fotolia

Zur Zeit der alten Griechen und Osmanen wurde der Apfel nicht nur der Liebe, Fruchtbarkeit und Sexualität zugeordnet, sondern galt auch als Sinnbild der ewigen Jugend. Vielleicht weil der Inhaltsstoff Quercetin – ein ganz besonderer Zellschutzstoff – , der in hohem Gehalt in der Schale von roten Äpfeln steckt, Alterungsvorgänge in unserem Körper verlangsamt?

In der gesamten alten Mythologie und Geschichte begegnet uns immer wieder der Apfel als wichtige Frucht und interessant ist, dass das Wort „Frucht“ damals durch den „Apfel“ verkörpert wurde. Die „Frucht“ stand für Fruchtbarkeit, Leben, ewige Jugend, Liebe, Heilung, Zank, Macht, Reichtum und Sexualität. Vielleicht essen deshalb Adam und Eva,in der biblischen Geschichte, von einem Apfel und nicht von einer Dattel oder Feige…

Mein Apfel-Lieblingsrezept

Ich esse liebend gerne Äpfel, einfach so, ohne irgendwas, aus der Hand. Aber natürlich liebe ich auch Apfelkuchen und im Besonderen „Apfel Crumble“:

500 g Äpfel, ( geschält und in Spalten geschnitten )
100 g Butter
100 g Zucker
175 g Mehl
Zimt, nach Geschmack
1 Zitrone(n), den Saft

Apfelspalten mit Zitronensaft beträufeln und in eine gefettete Auflaufform geben.
Aus Butter, Zucker, Mehl und etwas Zimtpulver einen Streuselteig bereiten und auf den Äpfeln verteilen. Bei 200 Grad im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen. Warm mit Eis und Schlagsahne servieren. Zusätzlich kann man über die Äpfel noch Rumrosinen oder auch etwas Calvados träufeln. Sehr lecker auch mit Stachelbeeren oder Brombeeren.

Bitte schreibe uns doch Dein Lieblings-Apfel-Rezept – ich bin gespannt! 🙂

Deine Luise

 

 

 

Cellulite einfach wegzaubern…

…das wird uns Frauen mit den eingedellten Oberschenkeln, gerne von einschlägigen Kosmetikfirmen versprochen.

Foto: Jeanette Dietl/Fotolia

Gegen Cellulite hilft nicht Creme allein. Foto: Jeanette Dietl/Fotolia

Es wäre ja so einfach, wenn auch ziemlich kostspielig, wenn es damit getan wäre, sich regelmäßig eine Zaubercreme auf die verpönten Wabbelstellen zu reiben. Mal ganz im ernst, Du bist doch sicher auch schon auf diese Werbeaussagen hereingefallen, oder? Zugegebenermaßen gibt es unter den Kosmetikangeboten durchaus hilfreiche Produkte. Aber der Effekt ist nie von Dauer und wer will schon sein Leben lang teure Cremes auf die Oberschenkel schmieren? Um Cellulite zu verbessern, oder sogar langfristig loszuwerden muss einfach mehr getan werden, als nur cremen.

Hilfe! die Schwimmbad-Saison ist da und die Oberschenkel haben Dellen. Foto: klickit24/fotolia

Hilfe! die Schwimmbad-Saison ist da und die Oberschenkel zeigen Dellen. Foto: klickit24/fotolia

Cellulite entsteht fast ausschließlich bei Frauen – wie ungerecht – durch Veränderungen im subkutanen Fettgewebe von meist Oberschenkel und Po. Kleine Pölsterchen mit Lymphstauungen erinnern uns dabei an die Oberfläche einer Orange, deshalb spricht man auch von Orangenhaut. Frauen mit Bindegewebsschwäche sind besonders betroffen, aber auch häufige Abmagerungskuren und nährstoffarme zu trockene Ernährung, sowie zu wenig Bewegung begünstigen die unschönen Dellen.

Detox gegen Cellulite. Foto: LM.Studio/Fotolia

Detox gegen Cellulite. Foto: LM.Studio/Fotolia

Frauenmagazine und Internet sind angefüllt mit Tipps und Hausmittelchen zum Kampf gegen Cellulite. Dabei geht es beispielsweise um Auflagen mit Kartoffelscheiben, Kaffeesatz zum Einreiben und Petersilientee als Geheimtipp (1 gehackter Eßlöffel Petersilie mit ca. 200 ml kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen und trinken). Meiner Meinung und Erfahrung nach, ist im Kampf gegen Cellulite aber am Sinnvollsten:

  • eine vitalstoffreiche, basische Ernährung (Peterslientee kann dazugehören 🙂 ),
  • 2 x wöchentliche Basenbäder, die den Körper bei der Entsäuerung unterstützen
  • regelmäßige Bewegung und z.B. Pilates, Yoga, Bauch-Beine-Po-Gymnastik
  • tägliches Trockenbürsten, das fördert die Durchblutung, bringt die Lymphe zum Fließen und lässt außerdem die Haut wunderbar zart werden, (ähnlicher Effekt durch Wechselduschen)
  • Schüssler Salze als Kur für 3-4 Wochen (morgens: Nr 8 Natrium chloratum D6, mittags: Nr. 34 Niccolum metallicum D6, abends: Nr. 11 Silicea D6 – jeweils 3 Tabl. lutschen)
  • 1-2 x jährlich Heilfasten oder eine Detoxkur um den Körper sanft zu entgiften und den Ausgleich von Säuren und Basen wieder zu regulieren – am Besten unter fachgerechter Anleitung!

Crash-Diäten solltest Du unbedingt vermeiden, denn sie führen nur zum Jojo-Effekt und die Cellulite wird eher schlimmer.

Deine Luise

HIER auf dieser Seite findest Du nur allgemeine Tipps, die nicht geeignet sind Krankheiten und Beschwerden zu therapieren oder gar zu heilen. Bitte suche dazu Deinen Arzt oder Heilpraktiker auf!

 

Mondrhythmus und Erdbeere

Foto: Artenauta/Fotolia

Foto: Artenauta/Fotolia

Von Elma und mir hast Du mittlerweile schon viel Inspiration zum Thema Mondhütte bekommen. Wir werden trotzdem immer wieder an dieses wichtige Thema der Mondhüttentage erinnern, denn sie sind so essentiell wichtig für ein stabiles, weibliches Wohlbefinden. Momentan haben wir gerade abnehmenden Mond und für diese Mondphase empfiehlt sich alles was mit Reinigung, Entrümpelung, Detox oder Entschlackung zu tun hat.

Wie passt der Mondrhythmus aber in unseren weiblichen Rhythmus/Zyklus? Das ist in dem Buch „Hormone in Balance“ schön erklärt:

Ab Beginn der Pubertät und bis zur Menopause, unterliegt unsere Fruchtbarkeit dem monatlichen – an den Mondrhythmus angepassten – Menstruationszyklus. Leider halten wir uns ja kaum noch in freier Natur auf, sondern meistens in geschlossenen Räumen. Bei ethnischen Völkern aber, die noch der Natur zugewandter leben, kann man tatsächlich beobachten, wie die Frauen mit einsetzendem Neumond ihre Periode bekommen und bei Vollmond ihren Eisprung.

Uns hier in unserer hektischen, stressigen, modernen westlichen Welt ist das kaum bewusst. Manchmal nur fällt es uns auf, dass, so wir in einer größeren Gemeinschaft von Frauen leben, sich irgendwann der Menstruationszyklus anpasst und wir zur gleichen Zeit unsere Periode bekommen. Aber da viele Frauen ja auch die Antibabypille einnehmen und deshalb keinen natürlichen monatlichen Zyklus mehr besitzen, fällt es den meisten sehr schwer, in der monatlichen Blutung einen Bezug zur Natur zu finden. Und leider wird die Blutung oft nur noch als lästiges Übel gesehen.

Wir entfernen uns immer weiter von unserem Frausein und so ist es auch kein Wunder, dass es immer mehr Zyklusstörungen, Frauenerkrankungen und Unverständnis für unsere Körpervorgänge gibt.

Schauen wir uns doch die Vorgänge während des monatlichen Zyklus an: Der erste Zyklustag entspricht dem ersten Tag der Periode (Neumond)…. Etwa um den 14. Tag des Zyklus …Eisprung, die Ovulation (Vollmond)…
(Hormone in Balance, Bettina Fornoff)

 

Wir befinden uns, vom Mondrhythmus her gesehen, also momentan in der Phase zwischen Eisprung (Vollmond)  und Periode (Neumond). Bildlich gesprochen bereitet sich unser Frauenkörper in dieser Zeit, nachdem er erkannt hat, dass keine Schwangerschaft vorliegt, langsam auf die Zeit der kompletten Reinigung und des Loslassens, der Ruhephase – unserer Mondhüttenzeit – vor. Dabei können wir unseren Körper unterstützen und vermeiden dadurch auch prämenstruelle Beschwerden.

Falls Du momentan keine komplette Entschlackungskur machen möchtest, kannst Du Dich vielleicht damit anfreunden 2 x täglich eine Tasse Birkenblättertee zu trinken. Letzte Woche hatte ich ausführlich über die Heilkraft der Birke geschrieben. Aber wußtest Du auch, dass Erdbeeren unseren Körper reinigen und entgiften?  Sie sind reich an Vitamin C und B-Vitaminen, enthalten jede Menge Antioxidantien, wirken blutreinigend und helfen dabei Toxine aus unserem Körper zu schwemmen.

Foto: Kwangmoo/Fotolia

Foto: Kwangmoo/Fotolia

Die Natur bietet uns zu jeder Jahreszeit das, was unser Körper gerade braucht und so wie im Frühling mit Bärlauch, Löwenzahn, Birke, Spargel und vielerlei Kräutern unser Körper entschlackt und auf Trab gebracht wird, so sorgen nun ab Mai die Erdbeeren für eine gute Blutreinigung. Sie entgiften den Darm, lindern Verdauungsstörungen, kräftigen das Immunsystem und den Stoffwechsel, wirken blutbildend und fördern das Zellwachstum, wirken entwässernd und blutdrucksenkend, kräftigen Knochen, Haare und Haut und sorgen für mehr sexuelle Lust. (siehe auch ZDF, Volle Kanne). Lass sie Dir schmecken! 😉