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Das Leben feiern

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Heute ist Ostern und Christen feiern auf der ganzen Welt den Sieg des Lebens und des Lichts, über alles Dunkle. Der Frühling ist da und die Natur schwelgt in bunten Blüten und frischem Grün – Erneuerung, Auferstehung, Fruchtbarkeit, jedes Jahr, immer wieder.

Ganz ähnlich wie sich unser Frauenkörper jeden Monat reinigt, erneuert und wieder für eine Empfängnis bereit macht. Die Zyklen in der Natur sind etwas sehr Wunderbares.

Hinter uns liegen nun auch 40 Tage Fastenzeit, in der wir auf unterschiedlichste Art Verzicht geübt haben. Am beliebtesten ist dabei der Verzicht auf Süßigkeiten, Fleisch, Alkohol oder Zigaretten. Aber auch auf Plastik, TV, Internet, digitale Spiele, oder schlechte Angewohnheiten wird verzichtet. Nun sind die Fastenwochen vorüber, heute wird mit der Familie gefeiert und dann… alles wieder wie vorher? Oder haben wir aus der Fastenzeit etwas gelernt?

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Ziel sollte es doch auf jeden Fall sein, bewusster zu leben. Die Fastenzeit als positive Erfahrung zu nutzen und seinen Lebensstil gesünder zu gestalten. Wenn es 7 Wochen ohne Zigaretten funktioniert hat, warum dann wieder damit anfangen?

Nach sieben Wochen ohne TV hast Du vielleicht wieder ganz neue Ideen bekommen, um Deine Auszeiten zu gestalten und Kreativität zu entfalten. Oder Du kaufst wesentlich achtsamer ein, schaust sehr genau auf Inhalts- und Zusatzstoffe der Lebensmittel und Pflegeprodukte. Bewegst Dich mehr draußen in der Natur, anstatt auf dem Sofa zu sitzen. Ich glaube, so ist Fastenzeit gedacht, als eine sehr sinnvolle und nachhaltige Zeit. Dann hat sie Dich sensibilisiert dafür, Dein Leben sehr viel gesünder zu leben.

Deine Luise

 

Sei anmutig.

So anmutig wie die Tulpe, wenn sie der Frühlingssonne entgegen wächst. Quelle: Eva Priester

Wenn wir in dieser Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern fasten, dann gehört immer auch eine positive Grundhaltung diesem Entgiftungsprozess gegenüber dazu. Wie geht Ihr damit um? Ich finde, es ist nicht immer leicht, zu verzichten. Wie schaffst Du es also, Dich in Deinem sich reinigenden Körper wohl zu fühlen?

Geheimnis YOGA. Dass es hierbei nicht nur um körperliche Ertüchtigung und um Dehnung der Muskeln und Gelenke geht, wissen die meisten. Auch die innere Haltung bei den Assanas spielt eine entscheidende Rolle. Mit der Aufgabe „Spürt den obersten Punkt Eures Kopfes und versucht, diesen Punkt nach oben streben zu lassen“, werden wir noch aufrechter, noch größer. Dabei breitet sich ein wunderbares Gefühl in uns aus: Anmut, Größe und Stolz.

Mit diesem Gefühl wird Dein Körper auch ohne diese Übung eine neue Haltung einnehmen. Nach der Entgiftung fühlt sich Körper und Geist leicht und erholt an. Alles erscheint wieder in kräftigen Farben, als wäre die Welt hinter einem Vorhang hervorgekommen. Fällt Dir das schon auf?

Wie fühlst Du Dich gerade? Wenn Du das liest? Gehst Du so bewusst mit Dir um? Nimmst Du diese Veränderungen während des Fastens, der Entgiftung oder der Detox-Zeit wahr? Wie verändert sich auf einmal das Gefühl „Ich“ zu sein?

Die Yoga-Übung „Der Baum“ ist eine ideale Übung für eine  aufrechte, anmutige Haltung. Während sie Dich nach unten standfest macht und tief verwurzelt, strebst Du mit Rücken, Kopf und Händen nach oben. Sie ist eine wahre Mondhüttenübung, sie zentriert und macht Dich bewusst. Lass das Gefühl dieser Haltung mit jedem Atemzug durch Dich hindurchströmen und lass jede Zelle von dieser Anmut durchfluten.

Und – wer mich kennt, wartet vielleicht schon drauf: Dazu passt diese #Schreibübung: Schreibe nach der Yogaübung über Dein Gefühl. Oder schreibe darüber, was für Dich Anmut bedeutet. Besonders wertvoll ist die Übung, wenn Du sie nicht nur einmal machst, sondern immer wieder. Es wird sich verändern. Gerade am Anfang, während und nach einer Fastenzeit oder Entgiftungskur.

Du wirst sehen, bald wirst Du strahlen, dass es Deine ganze Umgebung spürt. Und Du fühlst Dich wie neu geboren!

Deine Elma

Entgiften im Kopf oder: Detox fürs Gehirn

Nach dem Winter brauchen wir eine Entgiftung im Kopf. Quelle: pixabay.

Detox – oder entgiften – ist gerade in aller Munde. Jedes Frühjahr sehen wir uns wieder mit neu angesammelten Pfunden vor dem Spiegel oder dem Kleiderschrank. Die Sommerhosen und –röcke wollen nicht mehr zugehen. Schrecklich! Also: Abnehmen, diäten oder erstmal – viel sinnvoller – entgiften.Wir wollen den Körper von all dem Überflüssigen befreien, was er über die vergangenen Wintermonate angesammelt hat. Doch was ist mit dem Kopf? Wie geht Entgiften hier? All die vielen Ideen, Vorhaben oder Pläne, die zwar im Kopf herumschwirren, aber bisher noch nicht annähernd in Umsetzung gekommen sind? Die Trägheit, die sich längst breit gemacht hat und verhindert, dass wir uns auf eine Sache konzentrieren können. Die beseitigen wir jetzt. Die Entgiftung im Kopf ist mindestens so wichtig, wie die des Körpers.

Grund für die Notwendigkeit, auch den Kopf zu entgiften ist, dass wir einfach immer mehr mit uns herumschleppen. Die heutige Informationsflut, die vielen mobilen Endgeräte, die vielschichtigen und vielfältigen Anforderungen, denen wir uns stellen müssen… schlichtweg: Stress auf allen Ebenen. Und der „übersäuert“ Geist und Seele.

Schritt 1: Alles aus dem Kopf

Was schwirrt denn alles in deinem Kopf herum? Das finden wir jetzt heraus. Die Leute von „Getting things done“  haben hierzu tolle Ideen. Nimm Dir also Zeit, etwa 1-2 Stunden und schreibe alles auf, was dir im Kopf herumgeht. Lass Deine Gedanken dabei frei spazieren gehen. Alles, was kommt, wird aufgeschrieben  wichtig oder unwichtig. Da darf stehen, dass die Milch alle ist, oder dass Du schon immer mal den anderen Bio-Supermarkt mal testen wolltest, dass Du Vorräte sinnvoller pflegen und wieder aufbrauchen wolltest. Denk an deinen Job, welche To-Do´s gehen dir hier durch den Kopf? Was wolltest du immer schon angehen? Sammle erst mal einfach alles. So verrückt es auch klingt. Denk an eine der letzten Nächte, die du wach lagst und deinem Gedankenkarusell alle Freiheiten gelassen hast. Alles ist wichtig, alles wird jetzt außerhalb deines Kopfes gesammelt. Damit der Kopf frei davon wird. Nimm dir genug Zeit dafür. Es darf ruhig auch minutenlange Pausen geben. Du wirst sehen, da kommt noch mehr nach oben! Ich bin sicher: Danach fühlt sich der Kopf schon ein wenig leichter an, oder?!

Am kommenden Tag(lass ruhig erstmal etwas Zeit vergehen), kannst du Prioritäten schaffen, indem du farbig Zusammengehörigkeiten oder eine Rangfolge fürs Erledigen anlegst. Mein Rat: wir sind nicht beim Marathon. Schenk dir Zeit, diese Punkte langsam abzuarbeiten. Und hinterfrage auch, was davon kannst du eventuell an andere abgeben, also delegieren, und was kannst du auch getrost streichen.

Schritt 2: Sammle deine negativen Gedanken ein

Wichtig sind nicht nur die Aufgaben, die Dir das Leben und den Kopf schwer machen und viel Energie kosten. Es sind auch die Gedanken, mit denen wir uns und unser Tun ständig bewerten. Oft auch im Unterbewusstsein. Es wird nicht leicht sein, an all diese Gedankenmuster dran zu kommen. Es lohnt sich, immer ein kleines Notizbuch dabei zu haben. Hier könnte auch die oben angefangene Liste drin aufgeschrieben sein. Von der anderen Seite her fängst Du an mit den Gedanken, die dich behindern, fröhlich, glücklich und selbstbewusst zu sein. Ausleeren, wie auf einen Komposthaufen, nenn ich das. Wenn der Kompost lange genug liegt, wird wieder brauchbare Erde daraus. Allein deshalb lohnt sich der Vergleich!

Schritt 3: Jetzt aber: Belohn´und lob dich!

Auch das gehört zum Entgiften: Fülle mit positiven Gedanken die Lücken! Nimm dir am Tagesende Zeit, auf den vergangenen Tag zu schauen. Schreib auf, was du alles erledigt hast oder auf den Weg gebracht hast. Wer sich über dich gefreut hat? Wer hat dich angelächelt? Wen hast du angelächelt? Worüber hast du dich heute besonders gefreut?

Wenn du dein kleines Notizbüchlein zuschlägst, sollte das dein letzter Gedanke sein: Die Freude, die du heute erlebt hast. Lass sie sich in deinem ganzen Körper ausbreiten und genieß beim Einschlafen dieses kleine Glücksgefühl.

Überlege dir, ob du solche Aufräum- und Innehalt-Sequenzen zum Kopf-

Der Frühling macht es uns leicht: Entgiften ist jetzt sehr wirkungsvoll. Quelle: pixabay.

Entgiften regelmäßig einbauen kannst. Einmal monatlich? Oder einmal wöchentlich? Dann, wenn du dir die Woche vornimmst, was du erledigen, schaffen und bewältigen willst? Welche Highlights du einplanst und welche Freunde du treffen willst? Nach ein paar Wochen wird das zu dir gehören wie das tägliche Zähneputzen. Und dein Kopf wird leerer, freier und glücklicher sein! Ein toller Neuanfang jetzt, zum Frühlingsstart, oder?!

Viel Spaß beim Entgiften wünscht dir

Deine Elma

Er ist wieder da…

Blühender Bärlauch wächst bevorzugt an schattigen Waldstellen. Foto: juhumbert / fotolia

Blühender Bärlauch wächst bevorzugt an schattigen Waldstellen. Foto: juhumbert / fotolia

Der Frühling ist noch gar nicht wirklich da und schon zeigt er sich, der würzige Bärlauch (Allium ursinum) oder auch wilder Knoblauch genannt, je nach Lage… In diesem Jahr konnte man ihn schon Ende Februar entdecken, anderswo lässt er sich noch etwas Zeit. Die Blütezeit fällt meist auf Anfang April.  Durch seinen feinen Knoblauchduft sind die Blätter unverkennbar und machen schon aus der Ferne aufmerksam, auf diese wunderbare, sehr schmackhafte und heilende Pflanze. Wie ein stärkender Gruß an den Frühling, vertreibt er den Winter.

Wie sein Duft uns schon verrät, ist der Bärlauch ein Verwandter des Schnittlauchs, der Zwiebel und des Knoblauchs. Alle vier Pflanzen gehören zur Gattung ALLIUM. Aus den weichen, frischen Blättern lassen sich köstliche Gericht herstellen oder verfeinern. Ich bin fast sicher, dass Elma uns nächste Woche einige ihrer Lieblingsrezepte verrät.

Foto: © Mny-Jhee / Fotolia

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In der Naturheilkunde wird Bärlauch wegen seiner Expansionskraft und ausleitenden, reinigenden Wirkung geschätzt. So kann Bärlauch (Allium ursinum) sehr hilfreich sein bei Bluthochdruck mit Arteriosklerose. Aber auch bei chronischen Darmerkrankungen kann er Linderung verschaffen und in der Ausleitungstherapie von z.B. Schwermetallen aus dem Organismus ist er kaum wegzudenken, denn er regt die Ausscheidung der Niere stark an. Also genau das Richtige für eine Frühjahrskur! Ich empfehle Euch, jetzt wenn die frischen Blätter sprießen, Bärlauch in allen Variationen in den Speiseplan einzubauen. Wer das nicht mag, kann sich mit Bärlauch-Urtinkturen
stärken und vitalisieren.

Aufpassen sollte man allerdings, dass man Bärlauch nicht mit den Blättern des Maiglöckchens oder der Herbstzeitlosen verwechselt, die beide giftig sind. Eigentlich lässt sich der wilde Knoblauch einwandfrei identifizieren, aber manchmal überdeckt sein Duft weite Flächen, sodaß mancher zögern wird. Es gibt einwandfreie Identifikationsmerkmale, die hier sehr gut beschrieben wurden: www.botanikus.de

Interessant zu wissen ist auch, dass Bärlauch für manche Tiere giftig ist. Deine Pferde (bei Aufnahme größerer Mengen), Hasen und Kaninchen sowie Hamster und Meerschweinchen also bitte nicht mit den Blättern füttern!