Schlagwort: Frühling

Sei anmutig.

So anmutig wie die Tulpe, wenn sie der Frühlingssonne entgegen wächst. Quelle: Eva Priester

Wenn wir in dieser Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern fasten, dann gehört immer auch eine positive Grundhaltung diesem Entgiftungsprozess gegenüber dazu. Wie geht Ihr damit um? Ich finde, es ist nicht immer leicht, zu verzichten. Wie schaffst Du es also, Dich in Deinem sich reinigenden Körper wohl zu fühlen?

Geheimnis YOGA. Dass es hierbei nicht nur um körperliche Ertüchtigung und um Dehnung der Muskeln und Gelenke geht, wissen die meisten. Auch die innere Haltung bei den Assanas spielt eine entscheidende Rolle. Mit der Aufgabe „Spürt den obersten Punkt Eures Kopfes und versucht, diesen Punkt nach oben streben zu lassen“, werden wir noch aufrechter, noch größer. Dabei breitet sich ein wunderbares Gefühl in uns aus: Anmut, Größe und Stolz.

Mit diesem Gefühl wird Dein Körper auch ohne diese Übung eine neue Haltung einnehmen. Nach der Entgiftung fühlt sich Körper und Geist leicht und erholt an. Alles erscheint wieder in kräftigen Farben, als wäre die Welt hinter einem Vorhang hervorgekommen. Fällt Dir das schon auf?

Wie fühlst Du Dich gerade? Wenn Du das liest? Gehst Du so bewusst mit Dir um? Nimmst Du diese Veränderungen während des Fastens, der Entgiftung oder der Detox-Zeit wahr? Wie verändert sich auf einmal das Gefühl „Ich“ zu sein?

Die Yoga-Übung „Der Baum“ ist eine ideale Übung für eine  aufrechte, anmutige Haltung. Während sie Dich nach unten standfest macht und tief verwurzelt, strebst Du mit Rücken, Kopf und Händen nach oben. Sie ist eine wahre Mondhüttenübung, sie zentriert und macht Dich bewusst. Lass das Gefühl dieser Haltung mit jedem Atemzug durch Dich hindurchströmen und lass jede Zelle von dieser Anmut durchfluten.

Und – wer mich kennt, wartet vielleicht schon drauf: Dazu passt diese #Schreibübung: Schreibe nach der Yogaübung über Dein Gefühl. Oder schreibe darüber, was für Dich Anmut bedeutet. Besonders wertvoll ist die Übung, wenn Du sie nicht nur einmal machst, sondern immer wieder. Es wird sich verändern. Gerade am Anfang, während und nach einer Fastenzeit oder Entgiftungskur.

Du wirst sehen, bald wirst Du strahlen, dass es Deine ganze Umgebung spürt. Und Du fühlst Dich wie neu geboren!

Deine Elma

Entgiften im Kopf oder: Detox fürs Gehirn

Nach dem Winter brauchen wir eine Entgiftung im Kopf. Quelle: pixabay.

Detox – oder entgiften – ist gerade in aller Munde. Jedes Frühjahr sehen wir uns wieder mit neu angesammelten Pfunden vor dem Spiegel oder dem Kleiderschrank. Die Sommerhosen und –röcke wollen nicht mehr zugehen. Schrecklich! Also: Abnehmen, diäten oder erstmal – viel sinnvoller – entgiften.Wir wollen den Körper von all dem Überflüssigen befreien, was er über die vergangenen Wintermonate angesammelt hat. Doch was ist mit dem Kopf? Wie geht Entgiften hier? All die vielen Ideen, Vorhaben oder Pläne, die zwar im Kopf herumschwirren, aber bisher noch nicht annähernd in Umsetzung gekommen sind? Die Trägheit, die sich längst breit gemacht hat und verhindert, dass wir uns auf eine Sache konzentrieren können. Die beseitigen wir jetzt. Die Entgiftung im Kopf ist mindestens so wichtig, wie die des Körpers.

Grund für die Notwendigkeit, auch den Kopf zu entgiften ist, dass wir einfach immer mehr mit uns herumschleppen. Die heutige Informationsflut, die vielen mobilen Endgeräte, die vielschichtigen und vielfältigen Anforderungen, denen wir uns stellen müssen… schlichtweg: Stress auf allen Ebenen. Und der „übersäuert“ Geist und Seele.

Schritt 1: Alles aus dem Kopf

Was schwirrt denn alles in deinem Kopf herum? Das finden wir jetzt heraus. Die Leute von „Getting things done“  haben hierzu tolle Ideen. Nimm Dir also Zeit, etwa 1-2 Stunden und schreibe alles auf, was dir im Kopf herumgeht. Lass Deine Gedanken dabei frei spazieren gehen. Alles, was kommt, wird aufgeschrieben  wichtig oder unwichtig. Da darf stehen, dass die Milch alle ist, oder dass Du schon immer mal den anderen Bio-Supermarkt mal testen wolltest, dass Du Vorräte sinnvoller pflegen und wieder aufbrauchen wolltest. Denk an deinen Job, welche To-Do´s gehen dir hier durch den Kopf? Was wolltest du immer schon angehen? Sammle erst mal einfach alles. So verrückt es auch klingt. Denk an eine der letzten Nächte, die du wach lagst und deinem Gedankenkarusell alle Freiheiten gelassen hast. Alles ist wichtig, alles wird jetzt außerhalb deines Kopfes gesammelt. Damit der Kopf frei davon wird. Nimm dir genug Zeit dafür. Es darf ruhig auch minutenlange Pausen geben. Du wirst sehen, da kommt noch mehr nach oben! Ich bin sicher: Danach fühlt sich der Kopf schon ein wenig leichter an, oder?!

Am kommenden Tag(lass ruhig erstmal etwas Zeit vergehen), kannst du Prioritäten schaffen, indem du farbig Zusammengehörigkeiten oder eine Rangfolge fürs Erledigen anlegst. Mein Rat: wir sind nicht beim Marathon. Schenk dir Zeit, diese Punkte langsam abzuarbeiten. Und hinterfrage auch, was davon kannst du eventuell an andere abgeben, also delegieren, und was kannst du auch getrost streichen.

Schritt 2: Sammle deine negativen Gedanken ein

Wichtig sind nicht nur die Aufgaben, die Dir das Leben und den Kopf schwer machen und viel Energie kosten. Es sind auch die Gedanken, mit denen wir uns und unser Tun ständig bewerten. Oft auch im Unterbewusstsein. Es wird nicht leicht sein, an all diese Gedankenmuster dran zu kommen. Es lohnt sich, immer ein kleines Notizbuch dabei zu haben. Hier könnte auch die oben angefangene Liste drin aufgeschrieben sein. Von der anderen Seite her fängst Du an mit den Gedanken, die dich behindern, fröhlich, glücklich und selbstbewusst zu sein. Ausleeren, wie auf einen Komposthaufen, nenn ich das. Wenn der Kompost lange genug liegt, wird wieder brauchbare Erde daraus. Allein deshalb lohnt sich der Vergleich!

Schritt 3: Jetzt aber: Belohn´und lob dich!

Auch das gehört zum Entgiften: Fülle mit positiven Gedanken die Lücken! Nimm dir am Tagesende Zeit, auf den vergangenen Tag zu schauen. Schreib auf, was du alles erledigt hast oder auf den Weg gebracht hast. Wer sich über dich gefreut hat? Wer hat dich angelächelt? Wen hast du angelächelt? Worüber hast du dich heute besonders gefreut?

Wenn du dein kleines Notizbüchlein zuschlägst, sollte das dein letzter Gedanke sein: Die Freude, die du heute erlebt hast. Lass sie sich in deinem ganzen Körper ausbreiten und genieß beim Einschlafen dieses kleine Glücksgefühl.

Überlege dir, ob du solche Aufräum- und Innehalt-Sequenzen zum Kopf-

Der Frühling macht es uns leicht: Entgiften ist jetzt sehr wirkungsvoll. Quelle: pixabay.

Entgiften regelmäßig einbauen kannst. Einmal monatlich? Oder einmal wöchentlich? Dann, wenn du dir die Woche vornimmst, was du erledigen, schaffen und bewältigen willst? Welche Highlights du einplanst und welche Freunde du treffen willst? Nach ein paar Wochen wird das zu dir gehören wie das tägliche Zähneputzen. Und dein Kopf wird leerer, freier und glücklicher sein! Ein toller Neuanfang jetzt, zum Frühlingsstart, oder?!

Viel Spaß beim Entgiften wünscht dir

Deine Elma

Streck Dich! Es ist Frühlingsanfang.

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Quelle: Fotolia_41981511_AnnaReich

Gestern war kalendarischer Frühlingsanfang! Spätestens jetzt sollten wir unseren Winterschlaf-Modus verlassen und unseren Kreislauf hochfahren. Streck Dich! Reck Dich! Lass frische Luft in Deine Lungen und komm in Bewegung!

Luise hat Euch schon ein paar Ideen zum Neuanfang gegeben. Mich hat sie damit auch inspiriert. Vor allem die Birke hats mir angetan! Birkenblätter im Smoothie – also das probier ich:

Nehmt eine Handvoll frischer, zarter Birkenblätter, ein Stück Gurke (ca. 4 cm), eine saftige Birne und presst eine halbe Limette aus. Etwas von der Schale abreiben, wenn sie bio ist, das schmeckt auch lecker: Dazu noch eine halbe (oder etwas weniger) Avocado. Das alles cremig mixen & genießen. Super lecker!!!

Die Birke ist übrigens eine sogenannte Pionierpflanze, das heißt, sie wird auf neu angeschütteten Hügeln und wilden Hängen eine der ersten Pflanzen sein. Beobachtet das mal, wenn Ihr

Von Harald Bischoff, CC BY 3.0

Quelle: von Harald Bischoff, CC BY 3.0

beispielsweise auf neu angelegten Straßen fahrt, was auf der Böschung schon wächst. Dort findet Ihr schnell erste Birken. Für uns also der ideale Baum: Er wagt sich in neues Revier vor – wie Du und ich, wenn es Frühling wird und wir neu anfangen.

Der Birkensaft ist ein wahres Energie-Elixir. Ihr könnt ihn flaschenweise im Reformhaus kaufen oder auch mal versuchen, eine Birke anzuritzen und den Birkensaft zapfen. Gezapft werden kann der frische Saft von März bis April, bevor die Blätterknospen aufgehen. Er reinigt und hilft uns, über die Nieren zu entgiften. Die Birke gilt aber auch durch ihre enorme Elastizität der Äste als ein Symbol für Anmut, Beweglichkeit und Jugendlichkeit. Der Saft unterstützt damit auch die Flexibilität von Körper, Geist und Seele und vermittelt uns ein Gefühl von Anmut und Schönheit. Die Birke ist also im Frühling für uns eine wahre Kraftquelle, die uns auch den Spaß an der Bewegung zurückbringt.

Also, worauf wartest Du noch: raus aus der Bequemlichkeit!