Schlagwort: Konservierungsstoffe

Hypermenorrhoe – die viel zu starke Periode

Foto: inesbazdar/fotolia

Es gibt keine genaue Definition ab wann eine Hypermenorrhoe vorliegt. Wenn Du aber feststellst, dass sich Deine Monatsblutung verändert und für Deine Verhältnisse einfach viel zu stark ist und das über einen längeren Zeitraum hinweg, dann solltest Du bei Deiner Gynäkologin abklären lassen, ob eventuell organische Ursachen vorliegen.

Vor allem in der ersten Phase der Wechseljahre,

die schon mit Anfang 40 beginnen kann,  kommt es oft zur Hypermenorrhoe als Zeichen für ein „relatives“ Progesteron-Untergewicht, manchmal auch ausgelöst durch Uterus-Myome, die besonders in den Jahren vor der Menopause weit verbreitet sind. Myome sind gutartige Geschwulste in oder auf der Muskulatur der Gebärmutter und zählen zu den häufigsten gutartigen Tumoren der Frau. Leider wird wegen Beschwerden durch Myome immer noch häufig, bei viel zu vielen Frauen, die Gebärmutter entfernt.

Mariendistel zur Unterstützung der Leber

In der Alternativmedizin, bzw. der Naturheilkunde hat man schon seit einiger Zeit festgestellt, dass zwischen der Bildung von Myomen und einer Leber-(Über)Belastung durch Xenoöstrogene (Erklärung siehe unten) ein Zusammenhang besteht. Durch eine naturheilkundliche Behandlung, z.B. mit Homöopathie und einer Ausleitungstherapie der Leber mit Heilpflanzen, in Verbindung mit einer Ernährungsumstellung, kann hier eventuell Beschwerdefreiheit und das Verschwinden der Myome erreicht werden.

Bitte beachte, wie bei allen körperlichen Beschwerden, dass auch Myome einen psychosomatischen Hintergrund haben können. Ist es bei der Hypermenorrhoe u.a. das „Bluten“ oder „Ausbluten“ für etwas, sprich das Ungleichgewicht zwischen Geben und Nehmen, so liegen bei Myomen im Uterus (dem Ort des Kinderbekommens) „Auswüchse“ auf der Ebene der Fruchtbarkeit vor. Vielleicht konnten Abtreibungen aus der Vergangenheit seelisch nicht richtig verarbeitet werden, oder aber der unbewusste Wunsch nach Fruchtbarkeit übersteigt die Zahl der realen Kinder. (Dahlke „Krankheit als Symbol)

Versuche deshalb auf geistig-seelischer Ebene „fruchtbar“ zu werden. Lebe Deine Kreativität und Deinen eigenen weiblichen Rhythmus aus und schaffe auf diese Weise Deiner Fruchtbarkeit gesunde Ventile. Halte unbedingt Deinen Mondhüttentag einmal monatlich ein.

Schafgarbe Foto: LianeM/Fotolia

Direkte Folgen der zu starken Blutung (Hypermenorrhoe) können Erschöpfung, Müdigkeit und ein Abnehmen der Kräfte, aufgrund des großen Blutverlustes sein. Hier können blutstillende Heilpflanzen wie z.B. Hirtentäschel, Blutwurz, aber auch die Schafgarbe sehr regulierend wirken. Aber auch blutbildene Pflanzen, wie z.B. die Brennessel oder Vogelknöterich, sind hier gefragt, um einem Eisenmangel vorzubeugen. Lasse Dich hierzu von einer Heilpraktikerin oder Ärztin beraten. Liegt bereits ein Eisenmangel vor, so gibt es als Alternative zu Eisenpräparaten auch pflanzliches Eisen z.B. aus dem Curryblatt, mit dem ich persönlich gute Erfahrungen gemacht habe. (Biogena)

Erklärung: Xenoöstrogene sind synthetisch hergestellte chemischen Verbindungen mit östrogenartiger Wirkung auf den Körper. Solche Xenoöstrogene finden wir z.B. in Kunststoffartikeln, Plastikverpackungen (Wasserflaschen), Klebstoffen, Konservierungsstoffen in Kosmetikprodukten u.v.a. Täglich sind wir diesen hormonwirksamen Substanzen ausgesetzt, die unser Körper nur schwer verarbeiten kann. Deshalb kommt es oft zu einem Ungleichgewicht zwischen einem Zuviel an Östrogen und einem zu wenig an körpereigenem Progesteron und wir bekommen Beschwerden.

Alles Liebe, Deine Luise

NaturSeife oder Duschgel?

hand-brush-1253938_1280

Bei der schonenden Herstellung handgerührter Seife bleibt außerdem das natürliche, pflanzliche Glycerin erhalten, das die Haut vor dem Austrocknen schützt. Foto: pixabay

Schon seit langer Zeit bin ich Fan von Naturseife. Das bedeutet, dass ich Seife zur Reinigung und Pflege des ganzen Körpers nutze, also auch zum Duschen und Haarewaschen. Wenn ich davon in meinem Bekanntenkreis erzähle, ernte ich immer noch befremdliche Blicke. Die meisten Menschen haben tatsächlich verinnerlicht, dass Seifenstücke allerhöchstens zum Hände waschen und außerdem völlig antiquiert sind.

Doch nichts geht über eine handgemachte, hochwertige Naturseife, die mit wertvollen Ölen, wie z.B. Arganöl, Nachtkerzenöl, Jojobaöl, Olivenöl und teilweise Hafermilch oder Aloe Vera hergestellt wird und für die Rückfettung der Haut sorgt. Bei der schonenden Herstellung handgerührter Seife bleibt außerdem das natürliche, pflanzliche Glycerin erhalten, das die Haut vor dem Austrocknen schützt. Teilweise werden die wundervollen Seifen, mit dem cremigen Schaum, noch zusätzlich mit naturreinen ätherischen Ölen versetzt, die für ein nachhaltiges Dufterlebnis unter der Dusche sorgen.

Mein Favorit ist zur Zeit die „Seife No 4 / Cranesbill Seife“ von Esser Landseifen mit Hafermilch und Hagebuttenkernöl. Die Seifensiederin Tine Esser (www.kunya.de) produziert seit vielen Jahren, naturreine, vegane, handgefertigte, naturreine Pflanzenölseifen im Odenwald. Bei der Wahl der hochwertigen Rohstoffe geht sie keine Kompromisse ein. Ihre herrlichen Seifen sind auf das Wesentliche reduziert und pflegen mit der Reinheit der Natur.

Foto: © racamani / fotolia

Das Naturseifenstück braucht keine Plastikverpackung und keine Chemie. Foto: © racamani / fotolia

Einen ganz klaren Vorteil hat Naturseife im Gegensatz zu Duschgel oder Flüssigseife im Hinblick auf die Inhaltsstoffe. Jedes Duschgel war vom Prinzip her auch zuerst einmal nur ein (industriell hergestelltes) Seifenstück. Dieses Seifenstück wurde gemahlen, mit sehr viel Wasser, relativ viel Alkohol, jeder Menge Gel-Bildner und Konservierungsstoffen und außerdem sehr oft noch mit mikrofeinen Plastikpartikeln versehen (die geben uns den leichten Peelingeffekt auf der Haut) – und zu guter Letzt dann, als fertiges Duschgel, noch in eine Plastiflasche abgefüllt. Ich sehe alleine schon den vermehrten Energieaufwand, als auch den Plastikabfall, als ökologischen Wahnsinn! Sorry, wenn ich da so klar Stellung beziehe. Hinzu kommen dann noch die minderwertigen Inhaltsstoffe, plus die chemischen Zusatzstoffe, die unserer Haut und unserem ganzen Körper nicht gut tun (z.B. die Auswirkungen auf unser Hormonsystem durch chemische Konservierungsstoffe wie Paraben usw.).

Das Naturseifenstück braucht keine Plastikverpackung und keine Chemie! Es wird nur mit natürlichen, pflegenden und super-wertvollen Inhaltsstoffen handgerührt. Naturseife bringt mir ein zartschaumiges, cremiges, duftendes und pflegendes Duscherlebnis und ist sparsam in der Anwendung.

Eine große Auswahl an handgemachten Seifen findest Du auch bei Body & Soap, dem Onlineshop von Seifensiederin Britta Bauer.

Probiere es doch einfach mal aus!
Alles Liebe, Deine Luise

 

 

 

Wohlfühlen in unserer Haut

Happy smiling woman applying creme, indoor

 

 

 

 

 

Die Haut ist mit ungefähr 2 qm Fläche und einem Gewicht von 10-12 kg eindeutig unser größtes Organ und damit auch unser vielseitigstes:

  • sie dient uns zur Abgrenzung zwischen innen und außen
  • schützt uns vor Wärmeverlust und äußeren Einflüssen
  • schützt vor dem Eindringen von Krankheitserregern
  • durch unterschiedliche Rezeptoren ist sie nicht nur Schutzorgan
  • sondern auch Kontakt- und unser größtes Sinnesorgan. Über die Haut empfinden wir Schmerz, Druck, Temperatur und können tasten.
  • über die Haut kann unser Körper seinen Wärmehaushalt regulieren, z.B. wird bei Überhitzung die Schweißproduktion angeregt und durch die Verdunstung des Schweißes auf der Haut wird Wärme abgeführt.
  • sie schützt uns auch vor UV-Strahlung
  • Die Haut ist ein sehr wichtiges Ausscheidungsorgan, denn über den Stoffaustausch, kann sie nicht nur Sauerstoff aufnehmen sondern auch Giftstoffe ausscheiden.

Eine gesunde Haut wird von zahlreichen Mikroorganismen (z.B. Bakterien und Pilzen) besiedelt, die die natürliche Hautflora bilden.

Cosmetics #12Erst durch eine intakte Hautflora ist sicher-gestellt, dass unsere Haut in der Lage ist unseren Körper vor krankmachenden Keimen zu schützen.
Die Haut hat einen starken Bezug zu unseren inneren Schleimhäuten und zu unserem Darm. Haut und Schleimhäute sind in der embryonalen Entwicklung aus demselben Keimblatt entstanden und genauso wichtig wie eine gesunde Darmflora für unser Immunsystem ist, so wichtig ist die gesunde Hautflora für unsere Gesundheit.

Durch Umwelteinflüsse und auch herkömmliche Pflege- und Kosmetikprodukte wird die natürliche Hautflora stark geschädigt: durch Konservierungs-stoffe, chemische Emulgatoren, Stabilisatoren, Farbstoffe, synthetische Duftstoffe u.v.m.

Wussten Sie, dass jedes Kosmetikprodukt, das im Regal eines Einzelhandelsgeschäftes (Drogerie, Parfümerie, Supermarkt) zum Verkauf angeboten wird, durchschnittlich eine Mindesthaltbarkeit von 30 Monaten hat? Wahrscheinlich ist Ihr Duschgel, genau wie zahlreiche Shampoos, Cremelotionen usw. sogar unbegrenzt haltbar.

Durch den Zusatz von Konservierungsstoffen wird verhindert, dass sich Bakterien bilden und das Kosmetikprodukt ranzig wird oder schimmelt. Genauso wie die Bakterien in der Kosmetik abgetötet werden, vernichtet es die natürlichen Bakterien auf unserer Haut und die Hautflora wird geschädigt. Häufig werden Parabene (z.B. Methylparaben) für die Konservierung genutzt. Diese Parabene werden für Allergien mitverantwortlich gemacht und standen schon öfters in der Diskussion Krebs mit zu verursachen.
Außerdem wirken kleiner junge beim friseursie im Körper ähnlich wie Östrogen und tragen dazu bei, dass unser Hormonsystem in Dysbalance gerät, was unter-schiedlichste Beschwerdebilder zur Folge haben kann. DAS übrigens auch schon bei Kindern – denn auch Kinder benutzen konserviertes  Duschgel, Shampoo, Haar- Schaum/Gel, Bodylotion usw.

siehe auch WISO – gefährliche Parabene in Kosmetika

Übrigens, auch Naturkosmetik wird konserviert! Transportwege und Lieferketten, sowie eine Mindestlagerung in den Regalen der Drogeriemärkte müssen gewährleistet werden. Allerdings konservieren Naturkosmetikhersteller nicht mit chemischen Mitteln, sondern mit meist großen Mengen Alkohol und ätherischen Ölen, was wiederum bei immer mehr Menschen allergische Reaktionen auslösen kann. Momentan gibt es nur einen Frischekosmetik-Hersteller, der keinerlei Konservierung einsetzt und frisch aus dem Rührwerk direkt an den Endverbraucher ausliefert. Gerne berate ich Sie hierzu.

Achten Sie auf die Zutatenliste Ihrer Pflegeprodukte (INCI) und wenn Sie unsicher sind, so kontrollieren Sie die Inhaltsstoffe Ihres Lieblingsproduktes
z.B. bei www.codecheck.info.

Die Inhaltsstoffe werden in der INCI nach ihrer Konzentration in abnehmender Reihenfolge aufgelistet. Dies gilt für alle Inhaltsstoffe, die jeweils über 1 Prozent des Inhalts ausmachen. Inhaltsstoffe, die mit weniger als 1 Prozent enthalten sind, müssen nicht in der vorgenannten Reihenfolge aufgelistet werden. Es gibt nur wenige Hersteller, die ALLE Inhaltsstoffe deklarieren. Wenn Sie die Liste aufmerksam studieren, werden Sie bemerken, dass Konservierungsstoffe (bei Naturkosmetik oft Alkohol), Wasser und billigstes Erdöl (Paraffin, Silikon, Vaseline usw.) oft den größten Anteil ausmachen.

In herkömmlicher Kosmetik wird durchschnittlich lediglich nur ein Anteil von 3% bis 6% an reinen Wirkstoffen verarbeitet – den Rest belegen Konservierungsstoffe, Emulgatoren, Stabilisatoren und Füllstoffe! Nur wenige Hersteller machen hier eine Ausnahme.

Mineral/Erdöl in der Kosmetik versiegelt unsere Haut! Der Säureschutzmantel wird langfristig zerstört, die Haut kann nicht ausreichend atmen, die Poren werden verstopft und es führt regelrecht zu einem Hitzestau. Dieser Hitzestau begünstigt wiederum Couperose und Rosacea, da die Blutgefäße durch die angestaute Hitze permanent überdehnt werden.

Abgesehen von dem Schaden an unserer Haut, den Mineralöle anrichten, sollte man auch den Faktor Umwelt nicht außer Acht lassen. Nur 1 Tropfen Erdöl verschmutzt ca. 5000 Liter (!) Grundwasser. Hier haben wir also regelmäßig und täglich eine Art „Tankerkatastrophe“ im häuslichen Badezimmer.
Schönheitspflege 6Chemiebombe, Konserve oder biologische Frischkost? Genau wie Sie auf eine gesunde, frische, biologische Ernährung Wert legen, achten Sie auch auf die Inhaltsstoffe in Ihren Kosmetikprodukten.Lesen Sie die Inhaltsstoffe und informieren Sie sich darüber, was Sie ihrem Körper über die Haut zuführen.