Schlagwort: Motivation

Das Leben feiern

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Heute ist Ostern und Christen feiern auf der ganzen Welt den Sieg des Lebens und des Lichts, über alles Dunkle. Der Frühling ist da und die Natur schwelgt in bunten Blüten und frischem Grün – Erneuerung, Auferstehung, Fruchtbarkeit, jedes Jahr, immer wieder.

Ganz ähnlich wie sich unser Frauenkörper jeden Monat reinigt, erneuert und wieder für eine Empfängnis bereit macht. Die Zyklen in der Natur sind etwas sehr Wunderbares.

Hinter uns liegen nun auch 40 Tage Fastenzeit, in der wir auf unterschiedlichste Art Verzicht geübt haben. Am beliebtesten ist dabei der Verzicht auf Süßigkeiten, Fleisch, Alkohol oder Zigaretten. Aber auch auf Plastik, TV, Internet, digitale Spiele, oder schlechte Angewohnheiten wird verzichtet. Nun sind die Fastenwochen vorüber, heute wird mit der Familie gefeiert und dann… alles wieder wie vorher? Oder haben wir aus der Fastenzeit etwas gelernt?

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Ziel sollte es doch auf jeden Fall sein, bewusster zu leben. Die Fastenzeit als positive Erfahrung zu nutzen und seinen Lebensstil gesünder zu gestalten. Wenn es 7 Wochen ohne Zigaretten funktioniert hat, warum dann wieder damit anfangen?

Nach sieben Wochen ohne TV hast Du vielleicht wieder ganz neue Ideen bekommen, um Deine Auszeiten zu gestalten und Kreativität zu entfalten. Oder Du kaufst wesentlich achtsamer ein, schaust sehr genau auf Inhalts- und Zusatzstoffe der Lebensmittel und Pflegeprodukte. Bewegst Dich mehr draußen in der Natur, anstatt auf dem Sofa zu sitzen. Ich glaube, so ist Fastenzeit gedacht, als eine sehr sinnvolle und nachhaltige Zeit. Dann hat sie Dich sensibilisiert dafür, Dein Leben sehr viel gesünder zu leben.

Deine Luise

 

Ändere den Blick auf die Dinge…

Ändere Deinen Blickwinkel. Foto: chris-m/fotolia

„Ändere den Blick auf die Dinge und die Dinge beginnen sich zu verändern“

Dieses Zitat begegnete mir vor einiger Zeit und geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Leider weiß ich nicht mehr, wo ich es gelesen habe und von wem es ist. Ein kurzer Satz, der so viel Wahrheit enthält und mich wieder erinnerte… natürlich, klar, das Glas kann halb voll sein oder halb leer, je nachdem mit welcher Einstellung man es betrachtet. Probiere es doch auch einmal aus, es funktioniert tatsächlich! Versuche Dein Leben zu sehen, als wärest Du ein Außenstehender, verändere Deinen Blick auf die Dinge, auf aktuelle Sorgen und Probleme, und lasse Dich überraschen – aus einem gewissen Abstand und mit etwas positiverer Einstellung, hat beinahe alles auch seine guten Seiten und kann damit wieder neue Motivation und ein besseres Lebensgefühl ermöglichen. In diesem Sinne…

herzliche Grüße und fühl Dich wohl!

Deine Luise

 

 

 

Nichts wie weg hier…

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…auf, auf und davon! Selten zieht uns dieses Gefühl so stark von Zuhause weg, wie in den Sommerferien. Wir wollen raus aus dem Hamsterrad, die Sonne genießen und sehnen uns nach Tapetenwechsel, nach Ruhe und Stille; möglichst weit weg von dem hektischen Wahnsinn des Arbeitslebens. Elma hat in ihren letzten Beiträgen ausführlich von unseren Erwartungen an den Urlaub geschrieben. Denn wir wollen an einem perfekten Ort, für begrenzte Zeit ein kleines Paradies genießen – bevor wir wieder in die Normalwelt zurückkehren. Manchmal gelingt das, oft aber auch nicht.

Ganz realistisch betrachtet kann eine solche Einstellung ja auch auf Dauer nicht gut gehen, damit wirst Du mir sicher zustimmen. Es ist doch wirklich eine verkehrte Welt, in der wir uns nur gestresst von Woche zu Woche schleppen und dabei hoffen, mit ein paar Urlaubswochen unser Leben, unsere Vitalität und Lebenslust in Balance zu halten. Viel effektiver und schöner wäre es doch, einen viel achtsameren Umgang mit Dir selbst zu pflegen.

Beispielsweise könntest Du regelmäßige kleine Tages-Lichtblicke einplanen.

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  • Das können bewusste Momente sein, in denen Du die Schönheit einer Pflanze in Deiner Umgebung wahrnimmst, oder einfach für einige Atemzüge auf Deinen Atem achtest und Dich spürst.
  • Du könntest aber auch den Tagesablauf immer wieder verändern, um nicht in Routine zu versauern. Dabei genügt es oft schon, einen anderen Weg zur Arbeit zu nehmen, oder vor dem Frühstück Yoga zu machen, oder zu meditieren.
  • Du musst auch nicht immer um die Regenpfützen herumlaufen. Warum nicht einmal genussvoll hereinspringen, wie ein Kind? 🙂

Sicher fällt Dir dazu noch viel mehr ein! Mir hilft es immer, wenn ich mir Wege aus der Routine suche. Und die regelmäßige Mondhüttenzeit bringt mir zusätzliche Energie, Vitalität und neue Kreativität. Dafür suche ich auch immer wieder nach neuen Mondhüttenplätzen. Wir werden demnächst darüber berichten.

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Wozu also noch Urlaub, fragst Du jetzt vielleicht? Urlaub ist wundervoll und sollte wirklich nicht als Rettungsanker für den, aus dem Ruder gelaufenen, Alltag herhalten müssen.

Urlaub und Reisen, neue, fremde Orte entdecken und genießen, neue Menschen kennenlernen, erweitern nicht nur unseren äußeren, sondern auch unseren inneren Horizont. Urlaubsreisen können uns in die Stille und wieder ganz zu uns selbst führen, oder auch aufregend, prickelnd, elektrisierend, lehr- und entdeckungsreich unsere „Schatzkiste“ der wundervollen Erinnerungen auffüllen. Ich wünsche Dir einen traumhaften Urlaub, ganz nach Deinem Geschmack!

Deine Luise

 

 

 

 

Weniger ist viel mehr.

Was ist wirklich wichtig? In der Natur erlangt diese Frage eine andere Dimension. Quelle: privat

Luise hat uns mit ihrem letzten Blogbeitrag auf einen guten Weg gebracht! Ich fühle mich so leicht. So frei von allem, was mich belastet hat. Wie ich das erreiche: mit der Do-not-Liste von Luise, aber auch mit dem Prinzip Minimalismus. Vor Jahren war es „Simplify your life“, dann kam Feng shui – entrümple Raum und Seele. Jetzt ist es Minimalismus. Aber hier fühle ich mich angekommen. Und gerade mit dem Start der Mondhüttentage, wurde die Sehnsucht nach einer neuen  Schlichtheit noch sichtbarer. Es ist nicht nur ein Tag im Monat, eine Auszeit, die dieses Bedürfnis befriedigt. Es ist eine Lebenseinstellung, die erwächst.

Wer von Euch ist dem Thema „Minimalismus“ schon begegnet? Wer hat schon in einem der vielfältigen Blogs zum Thema gestöbert?  Hindi Kiflai startet beispielsweise das Projekt 365 Tage nur Second Hand-Mode tragen – ihr Blog ist hoch frequentiert. Michael, ein IT-ler, hat schon seit 2009 einen Blog, in dem er seinen Weg zum Mininmalismus-leben niederschreibt – ich freue mich über jede seiner Anregungen! Oder hier findet Ihr zig Anregungen, wie Ihr Euren Kleiderschrank minimalisiert. Tolle Ideen, wirklich wertvoll. Aber nicht alles. In der Natur, finde ich, entdecken wir die besten Ideen für Minimalismus leben. Das Gefühl, wenn ich einem Vogelschwarm hinterherschaue, ist unbeschreiblich. Oder eine Blüte, die in meinem kleinen Garten aufgeht, Gestern war sie noch zu, heute öffnet sie sich. Das sind Momente, die sind unbezahlbar. Und so wesentlich.

Ganz ehrlich: was brauchen wir denn wirklich?! Eigentlich wünschen wir uns doch vor allem mehr Zeit. Wir wollen einfach bewusster leben. Mit weniger Ballast auf dem Weg. Leichter eben. Und gleichzeitig tiefer.

Dazu gehört auch die Intention hinter meiner Schreibwerkstatt. Die Sehnsucht nach Gedankenaustausch mit Tiefe findet für mich persönlich in guten Texten statt. Und das sind auch handgeschriebene Briefe. Da fährt die Zeit runter. Und ich gehe in einen inneren Dialog mit einer besten Freundin, meiner lieben Mutter oder meiner Oma, die mit Email, Whatsapp und Telefon nichts anfangen kann oder damit nicht mehr zurecht kommt. Das ist ein ganz besonderer und bewusster Moment, das Briefe schreiben.

„Wieviele Dinge es doch gibt, die ich nicht brauche“     Sokrates

Wann hast Du Deinen letzten persönlichen Brief geschrieben? Wie wäre es, wenn ich Dir Zeit schenken könnte, um einen Brief zu schreiben. Wem würdest Du ihn schreiben? Und was hindert Dich tatsächlich daran?

#Schreibübung: Nimm Dir die Zeit, einen Brief an eine beste Freundin, einen besten Freund zu schreiben. Du hast die Zeit, wenn Du sie Dir nimmst!