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Es stimmt etwas nicht – Teil 3: Ernährung zur Immunstärkung

Vielleicht hast Du durch unsere letzten Blogbeiträge schon eine gewisse Ahnung bekommen, warum Dein PAP-Abstrich nicht so ganz in Ordnung war? Und hast Du schon für Dich einige passende Möglichkeiten wählen können, um Dein Immunsystem mit naturheilkundlicher unterstützung zu stärken?

Auch und ganz besonders über die Ernährung gibt es gute Möglichkeiten, damit Du Dich rundum wohlfühlst und was dazu beitragen kann, dass Dein PAP-Abstrich bei der nächsten Kontrolle wieder völlig unauffällig sein wird. Es gibt in der Ernährungslehre sehr viele unterschiedliche Ansätze und eigentlich bin ich dafür, dass jede Patientin die für sie beste Ernährungsmöglichkeit, selbst und individuell herausfindet.

ErnährungslisteDazu kannst Du Dich in den folgenden Wochen genau beobachten. Am besten machst Du Dir eine zweispaltige Liste. Die linke Spalte bekommt ein dickes + und die rechte Seite ein dickes – Zeichen als Überschrift. Nun finde nach jeder Mahlzeit heraus, ob Du Dich mit dieser Mahlzeit wohlfühlst, ob Du Dich stark und genährt fühlst, oder eher schlapp, müde und aufgebläht. Entsprechend trägst Du die Nahrungsmittel in Deine Liste ein: unter dem + Zeichen alles was Dir gut tut und unter dem – Zeichen alles was eher nicht so wohltuend empfunden wird.

Insgesamt solltest Du aber Deine Ernährung durch vollwertige, basische, biologische Frischkost umstellen. Also viel Gemüse, Salat und Obst, Getreide und nur wenig Wurst und Fleisch. Stelle Dir vor, dass im Gewebe um Deinen Muttermund die Sauerstoffzufuhr verbessert werden soll und das schafft man nicht mit Fastfood und Konservenessen.

Mondhütte - Frischkorn-MüsliVerwende zum Essen nur hochwertige, kaltgepresste Öle, wie z.B. Leinöl (muss im Kühlschrank stehen, da es sehr schnell ranzig wird, am besten nur in kleinen Flaschen kaufen) oder Nachtkerzenöl. Zum Frühstück ist für viele Frauen ein Frischkornmüsli oder auch die Quark-Leinöl-Creme nach Budwig ideal. Ein Rezept für Quark-Leinöl-Creme mit Granatapfel und Feige findest Du hier bei unseren Rezepten –>
Auch grüne Smoothies sind gesunde Energiebringer, in die man auch prima wertvolle Öle mischen kann. Die Forscherin Johanna Budwig erkannte schon vor langer Zeit, dass essentielle Fettsäuren sehr gesund sind und u.a. auch bei Krebserkrankungen unterstützend wirken. In ihrem Buch „Öl-Eiweiß-Kost“ beschreibt sie das genau.

Leinsamen sollte immer frisch geschrotet verwendet werden. Wenn Dir die Anschaffung einer Getreidemühle zu kostspielig ist, gibt es auch die Möglichkeit auf „Linomel“ auszuweichen. Das bekommst Du im Reformhaus oder Biomarkt und es handelt sich hier um frisch geschroteten Leinsamen, der mit einer hauchdünnen Schicht Honig umhüllt ist, um vor Oxidation zu schützen.

Falls Dir die Ernährungsumstellung schwer fällt, findest Du vielleicht auch den richtigen Zeitpunkt für eine Heilfastenwoche nach Buchinger oder möchtest 1-2 Wochen Basenfasten. Danach ernährt man sich automatisch gesünder und bewusster, die Umstellung fällt leichter. Besprich das am besten mit Deinem Arzt oder Heilpraktiker.

Mehr zum Thema:
Es stimmt etwas nicht – Teil 1: PAP-Abstrich
Es stimmt etwas nicht – Teil 2: Naturheilkundliche Behandlung
Es stimmt etwas nicht – Teil 4: Wonach sehnt sich Dein Körper?

 

Es stimmt etwas nicht – Teil 2: Naturheilkundliche Behandlung

Welche begünstigenden Faktoren für Zellveränderungen am Muttermund könnten bei Dir Auslöser für den PAP 2 Befund gewesen sein? Erinnerst Du Dich, was ich in Teil 1 dazu beschrieben hatte?

Auf die naturheilkundliche Behandlung und Stärkung des Immunsystems möchte ich in meinem heutigen Beitrag ausführlicher eingehen. Stelle Dir vor wie die erkrankten, kaum noch vitalen Zellen, an Deinem Muttermund mit viel zu wenig Sauerstoff versorgt werden. Dein Immunsystem ist geschwächt und schafft es nicht, die veränderten Zellen zu eliminieren.

Naturmedizin und Homöopathie mit Globuli und pflanzlichen Wirkstoffen

Naturmedizin und Homöopathie mit Globuli und pflanzlichen Wirkstoffen

Es macht hier richtig viel Sinn, mit einer homöopathischen Behandlung zu beginnen. In der Homöopathie wird ganzheitlich therapiert: körperliche, geistige und seelische Symptome werden berücksichtigt, um Dein System auszubalancieren, Dein Immunsystem und Deine Selbstheilungskraft zu stärken. Zusätzlich finden wir in der Phytotherapie einige sehr effektive Maßnahmen, um die Zellen und das komplette Gewebe rund um Muttermund, Gebärmutterhals, sowie Dein Scheidenmilieu gesund und abwehrstark zu halten.

Scheidenzäpfchen - Mondhütte

Niauli-Zäpfchen: in 2 gr. Gießformen kommen 20 gr. Hartfett und 0,4 gr. ätherisches Niauli-Öl

Zur lokalen Behandlung gibt es z.B. regenerierende Scheidenzäpfchen mit Niauli (antiseptisch), Vitamin D, Rose, Frauenmantel oder Kolloidalem Silber. Diese Zäpfchen wirken nicht nur regenerierend, sondern auch entzündungswidrig, antiviral und stärkend. Man kann diese Zäpfchen in der Apotheke bestellen oder herstellen lassen, aber auch relativ einfach selbst gießen.

Zur Unterstützung von innen bieten sich heilende Kräutertee-Mischungen an. Eine Mischung gegen Zellveränderungen am Muttermund/Dysplasien kann man sich in der Apotheke Mondhütte - Schafgarbe - Teemischungmischen lassen:

30 g Frauenmantelkraut
20 g. Hohlzahnkraut
20 g Klettenlabkraut
15 g Engelwurzwurzel
15 g Ringelblumenblüten

Die Gynäkologin Heide Fischer beschreibt in Ihrem „Frauenheilbuch“ eine weitere Kräutertee-Mischung speziell gegen Dysplasien:

25 g Frauenmantelkraut
15 g Taubnesselblüten
15 g Schöllkraut
30 g Ackerschachtelhalm
25 g Schafgarbenkraut

Egal für welche Mischung man sich entscheidet, man sollte 6 Wochen lang 3 mal täglich 1 Tasse davon trinken. Zum Aufbrühen des Tees, bitte 1 Teelöffel pro Tasse nehmen. Beide Teemischungen kann man sich in der Apotheke mischen lassen.

Mammutbaum

Auch die Gemmotherapie wirkt mit ihren Knospenextrakten wie eine pflanzliche Frischzellentherapie auf unser Immunsystem. So wirkt z.B. das Gemmoextrakt aus dem Mammutbaum ausgleichend bei Stress und Überlastung, sowie leicht tonisierend auf die Unterleibsorgane. Aber auch die Himbeere, Preiselbeere, Eiche oder Johannisbeere, könnten passende Gemmotherapeutika für Dich sein.

Bespreche die naturheilkundliche Behandlung mit Deiner Frauenärztin oder Deiner Heilpraktikerin. Sie können Dich beraten und wissen, welche Maßnahmen für Dich am passendsten sind.

Vielleicht hast Du inzwischen erkannt, dass der Stress in den letzten Monaten einfach zu viel war? Manchmal lassen sich nur schwer äußere Gegebenheiten verändern, z.B. der Stress im Job. Dann kann man aber versuchen, durch ausreichende Pausen, Bewegung und Aufenthalt in der Natur und mithilfe der monatlichen Mondhüttenzeit einen gesunden Ausgleich zu schaffen. Wir geben Dir hier immer wieder Anregungen dafür und erinnern Dich! 😉

Vielleicht aber solltest Du auch Deine Verhütungsmethoden überdenken und Wege ohne Hormone und Spirale finden? Dazu wird es hier auch demnächst Erfahrungsberichte geben.

Hast Du wechselnde Sexualpartner, oder lässt das Hygienedenken Deines Partners zu wünschen übrig? Verwende Kondome beim Sex, um Dich zu schützen und spreche Deinen Partner auf Hygienemaßnahmen an. Es geht hier immerhin um Deine Gesundheit.

In den nächsten Blogbeiträgen berichte ich über gesunde Ernährung bei Dysplasien und was man sonst noch tun kann, z.B. Sitzbäder, aber auch sexuell aktiv zu bleiben… 😉

Mehr zum Thema:
Es stimmt etwas nicht – Teil 1: PAP-Abstrich
Es stimmt etwas nicht – Teil 3: Ernährung zur Immunstärkung
Es stimmt etwas nicht – Teil 4: Wonach sehnt sich Dein Körper?

 

Es stimmt etwas nicht – Teil 1: PAP-Abstrich

Vor einiger Zeit hatte ich schon zum Thema PAP-Abstrich und Zellveränderungen am Gebärmutterhals geschrieben und möchte dieses Thema wieder aufgreifen, da es nach wie vor aktuell und so wichtig ist.

In Teil 1 geht es darum, was ein PAP-Abstrich überhaupt ist und in den Folgebeiträgen erfährst Du, welche naturheilkundlichen Behandlungen es gibt und wie Du Dein Immunsystem stärkst, damit es gar nicht erst zu einem schlechten Befund kommt.

Foto: Unsplash

Eigentlich fühlst Du Dich wohl. Vielleicht war es in letzter Zeit etwas zu viel Stress. Du hattest nicht wirklich genügend Auszeit für Dich. Vielleicht warst Du auch öfter erkältet, hast gemerkt, dass Dein Immunsystem nicht so ganz auf der Höhe ist.

Nun steht der regelmäßige Krebsvorsorgetermin bei Deiner Gynäkologin an. Wie bei jeder Vorsorgeuntersuchung macht sie mit einem langen Wattestäbchen oder einem Bürstchen einen Abstrich von dem zarten Gewebe rund um Deinen Muttermund. Im Labor werden die abgestrichenen Zellen auf Veränderungen untersucht. Etwaige Zellveränderungen am Muttermund – sie werden auch Dysplasien genannt – sind nicht zu spüren und machen keine Beschwerden, deshalb sind routinemäßige Krebsvorsogeuntersuchungen auch so wichtig.

Nach einigen Tagen bekommst Du, das ist neu für Dich, einen Anruf aus der Frauenarztpraxis. Man teilt Dir mit, dass „etwas nicht stimmt“, der PAP-Wert des Abstriches ist auffällig. Man vereinbart einen Besprechungstermin mit Dir, bei dem Du erfährst, dass Dein PAP-Wert bei 2 liegt. Es liegen also leichte Veränderungen vor, die man in ca. 6 Monaten wieder kontrollieren sollte. Diese Zeit, bis zur Nachkontrolle, ist meiner Meinung nach sehr wichtig, um sich zum einen bewusst zu machen, WARUM sich diese veränderten Zellen gebildet haben. Zum anderen kannst Du diese Zeit nutzen, um Dein Immunsystem durch eine naturheilkundliche, ganzheitliche Behandlung  zu stärken. Leider wird von den meisten Schulmedizinern nicht auf diese Möglichkeiten hingewiesen, was ich sehr bedauerlich finde, da wertvolle Zeit ungenutzt vergeht.

Aber WAS ist denn hier genau los? Wie kommt es zu diesen Zellveränderungen? Es gibt mehrere begünstigende Faktoren, u.a.

  • wiederkehrende oder auch chronische Infektionen durch Viren, Bakterien oder Pilze. Hierzu gehört auch der Papillomavirus (HPV).
  • durch Hormoneinnahmen wie durch die Pille
  • durch die Spirale, denn der in die Vagina hängende Faden kann das zarte Gewebe reizen
  • andauernder Stress schwächt das Immunsystem und kann Dysplasien fördern
  • mangelnde Hygiene des Mannes¹ kann ein Auslöser sein. So weiß man übrigens, dass Gebärmutterhalskrebs bei Nonnen, sowie bei Frauen beschnittener Männer, auffallend seltener vorkommt.

Auch psychische Faktoren können Dysplasien begünstigen und sollten unbedingt Beachtung finden. Die Erkrankung am Gebärmutterhals spielt sich an unserer intimsten Stelle, der Grenze zwischen unserem INNEREN und dem AUSSEN ab. Wir sollten uns fragen, wie wir mit der Wahrung unserer persönlichen Grenzen umgehen. Nicht nur, wenn es um Sexualität geht, sondern in allen Bereichen, z.B. im Umgang mit Verpflichtungen und Freiräumen, mit Geben und Nehmen.

Auf die psychosomatischen Hintergründe bei Dysplasien und die Möglichkeiten der Naturheilkunde werde ich in kommenden Beiträgen noch ausführlich eingehen.

PAP

¹ Spermien und Spermienzerfallsprodukte usw. lagern sich unter der Vorhaut an und wirken sich negativ auf das empfindliche Gewebe am Muttermund/Gebärmutterhals aus. Leider gibt es immer noch sehr viele Männer, die trotz regelmäßiger Dusche, ihren Intimbereich beim Einseifen vergessen. Kondome können uns Frauen schützen und sollten bei einem auffälligen PAP-Wert, vorsorglich zum Einsatz kommen.

Mehr zum Thema:
Es stimmt etwas nicht – Teil 2: Naturheilkundliche Behandlung
Es stimmt etwas nicht – Teil 3: Ernährung zur Immunstärkung
Es stimmt etwas nicht – Teil 4: Wonach sehnt sich Dein Körper?

 

 

 

 

Gift in unserem Körper – jeden Monat aufs Neue

Foto: © olllinka2/fotolia

Foto: © olllinka2/fotolia

Vielleicht hast Du auch schon verfolgt, dass demnächst die Zulassung des Pflanzenschutzmittels „Glyphosat“ ablaufen wird und seitens der Industrie mit härtesten Bandagen für eine Neuzulassung gekämpft wird. Das ist kein Wunder, denn Glyphosat ist ein Herbizid, das Bestandteil sehr vieler Pflanzenschutzmittel ist (u.a. Roundup) – es wirkt gnadenlos gegen jedes (Un)Kraut und sorgt für volle Kassen der Chemiekonzerne. Es wird vermutet, dass es krebserregend ist. Übrigens:  Glyphosat war 2015 schon bei 40% aller Versuchspersonen im Urin nachweisbar.

Was aber hat das mit unserem Körper und vor allem mit unserer Monatshygiene zu tun? Eigentlich mehr durch Zufall wurde bei Umweltmessungen zu Glyphosat festgestellt, dass fast in jedem Baumwollgewebe, in OP-Tupfern, Pflastern, Wundauflagen, Tampons, mittlerweile das krebserregende Glyphosat nachweisbar ist. Das bedeutet also, dass wir mit der Verwendung von Tampons jeden Monat aufs Neue, unser empfindliches Scheidengewebe und den Gebärmutterhals (siehe auch meine Beiträge zu PAP-Abstrich und Gebärmutterhalskrebs) mit diesem Gift in Verbindung bringen. Ein Alptraum.

www.natuerlich-almo.de - Alternative Monatshygiene

www.natuerlich-almo.de – Alternative Monatshygiene

Höchste Zeit, sich mit Alternativen zu befassen. Schon seit Jahren empfehle ich, wenn schon ab und zu Tampons, dann nur aus dem Bioladen – das gilt natürlich auch für Slipeinlagen und Binden. Aber kann man da immer noch sicher sein, dass Glyphosat, Bleichmittel und sonstige Chemikalien nicht enthalten sind?

Stoffbinden von der Selbermacherin sind bei 95 Grad waschbar. Es gibt sie in unterschiedlichen Farben.

Stoffbinden von der Selbermacherin sind bei 95 Grad waschbar. Es gibt sie in unterschiedlichen Farben.

Glücklicherweise gibt es immer mehr Hersteller von alternativer Monatshygiene wie z.B. die Stoffbinden von der Selbermacherin, aus 100% biologischer Baumwolle. Nach der Verwendung können Sie bei 95 Grad gewaschen werden und sind so wieder bereit für den nächsten Monat. Einmal angeschafft, spart das zusätzlich sogar noch einiges an Geld.

Eine weitere nachhaltige Alternative ist die Menstruationstasse oder auch Mooncup genannt. Ein weicher Silikonbecher, wird anstelle eines Tampons eingeführt und wenn er voll ist geleert und gut ausgespült. Sicher eine ziemlich Umstellung und Umgewöhnung, aber auf jeden Fall einen Versuch wert, oder? Bitte berichtet uns von Euren Erfahrungen!