Schlagwort: Selbstliebe

Menseshüttentage erfordern Übung

Sicher kennst Du das auch:

  • eigentlich hast Du Zeit
  • eigentlich könntest Du faulenzen
  • eigentlich könntest Du Dich ausruhen
  • eigentlich wäre endlich der richtige Zeitpunkt zum Loslassen gekommen

Foto: Rido/Fotolia

ABER, kaum dass Du es Dir auf dem Sofa gemütlich gemacht hast,

fallen Dir tausend Dinge ein, die noch dringend zu erledigen sind… Ich glaube, dass ist ein Phänomen, dass jede Frau schon einmal erlebt hat und ich kenne es nur zu gut. Irgendwo im Hinterkopf geistern noch uralte Verhaltensmuster, dass man erst dann richtig entspannen DARF (wer kontrolliert das eigentlich, außer uns?) wenn alle Pflichten erledigt sind. Nur ist es so, dass man mit Haushalt und eventuell als Mutter NIE alles fertig erledigen kann, denn die Arbeit wächst irgendwie immer aufs Neue nach.

Foto: pixabay

Umso wichtiger ist es, dass wir für uns Methoden finden um entspannen zu können. Am Anfang ist es vielleicht sinnvoll einen Block und Kugelschreiber mit ans Sofa oder die Hängematte im Garten zu nehmen. Immer wenn dann die Gedanken an unerledigte Arbeiten kommen, einfach auf dem Block notieren und anschließend den Gedanken loslassen, wegfliegen lassen wie einen Schmetterling. Auf KEINEN FALL aufstehen und Dinge erledigen! 😉 Wir wollen doch lernen uns Gutes zu tun, mit dem Ziel einen regelmäßigen Menseshüttentag in unseren Alltag zu integrieren. Mit der Zeit wird es einfacher. Menseshüttentage erfordern Übung!

Eine Kollegin erzählte mir vor Kurzem, dass ihr eine Bekannte folgendes schilderte: Sie ist berufstätig und hat eine kleine Tochter. Da Sie nur wenig Zeit mit dem Kind verbringen kann möchte sie deshalb, auch nicht nur einmal monatlich, die wertvolle Freizeit ohne ihre Tochter verbringen. Sie baut sich kleine Auszeiten im Alltag ein, z.B. wenn die Tochter ihre Tennisstunden hat. Dann setzt sie sich an den Spielfeldrand und sieht nur dem Ball hinter her – hin und her – hin und her – hin und her…. dabei vergisst sie alles um sich herum und kann tief entspannen. Vielleicht kannst Du solch kleine Wohlfühl- und Entspannungsinseln auch für Dich entdecken und integrieren. Es wäre schon ein guter Schritt in Richtung Menseshütte 😉

Deine Luise

Deshalb ist Urlaub so wichtig

Work-Life-Balance hin oder her – auch wenn Du tatsächlich in Deinem Beruf die Erfüllung gefunden hast, ist es wichtig regelmäßige Auszeiten vom Alltag zu nehmen.

Auszeit vom Alltag – achtsamer mit sich umgehen. Foto/Pixabay

Routine verhindert, dass sich Neues in unserem Leben entwickeln kann.

Wir lassen uns im Laufe der Zeit von Terminen, festgelegten Zeiten und Abläufen bestimmen. Das geschieht oft ganz unbemerkt und dauert meist ein Weilchen, bis es uns wirklich bewusst wird. Je mehr wir zu tun haben und uns von Sachzwängen hetzen lassen, um so mehr verlieren wir den Blick auf die wesentlichen und eigentlich wichtigen Dinge in unserem Leben. Je mehr bewegen wir uns in routinierten Abläufen und „Routine ist das Andocken an das Ich der Vergangenheit“ (Neurowissenschaftler Dr. Joe Dispenza). Routine hindert uns in unserer Entwicklung, denn wir kommen nicht mehr auf die Idee, etwas zu verändern, wie Gefangene in unserer eigenen Zeitschleife.(…und täglich grüßt das Murmeltier).

Auszeiten sind notwendig um neue Energien zu tanken und um uns aus unseren Routine-Abläufen herauszuholen. Oft wird uns danach bewusst, dass nur kleine Veränderungen nötig sind, für ein erfüllteres Leben.

Die Sprache des Körpers

Meist macht uns unser Körper darauf aufmerksam, dass es höchste Zeit ist zum Abschalten. Aber hören wir immer auf die körperlichen Zeichen? 

Migräne, chronische Kopfschmerzen, nervöse Magen-Darmerkrankungen, Bandscheibenvorfälle, Schlafstörungen u.v.m – auch ein Hexenschuß will uns darauf aufmerksam machen: „Halt inne – halt still – alles war zu viel! Hör auf Dich für Dinge zu verrenken, hinter denen Du nicht stehst!“ Ja, unser Körper ist wirklich genial und sagt uns immer wo wir gerade stehen. Doch Hand aufs Herz, wer versteht schon die Sprache des Körpers und wer hört schon immer auf dessen Warnungen? Gegen fast alles gibt es Tabletten, damit Schmerzen/Beschwerden verschwinden und es wieder weiter im Takt des täglichen Wahnsinns geht.

Foto: fotolia/Antonioguillem

Wenn Du Dich näher mit der Sprache des Körpers befassen möchtest, dann hilft Dir dabei u.a. das Buch von Rüdiger Dahlke: „Krankheit als Symbol: Ein Handbuch der Psychosomatik. Symptome, Be-Deutung, Einlösung..“ Es ist sehr übersichtlich aufgebaut und liefert Anregungen zur Einlösung von Themen, die hinter einer Erkrankung stehen.

Urlaub und Auszeiten

…sind aber nicht nur zum Ausschlafen, Regenerieren und Ausruhen da, sondern helfen auch dabei unser Leben aus anderen/neuen Blickwinkeln zu betrachten.

Unser Leben aus neuen Blickwinkeln zu betrachten – auch dazu ist Urlaub da. Foto/pixabay

Neue Orte, neue Länder, fremde Lebensweisen und Sitten kennenzulernen, lassen uns achtsamer mit uns selbst umgehen. Alles fühlt sich leicht an. Jetzt wird das Fundament gelegt für neue Ideen, Motivation, Kreativität und positive Veränderungen im Leben.

Alles Liebe, Deine Luise

Wald auf Rezept

Der 1. Mai ist hier bei uns in Deutschland Feiertag, der „Tag der Arbeit“ und wird traditionell u.a. auch für Ausflüge in die Natur genutzt – hast Du schon einmal eine „Maitour“ gemacht? Vielleicht auch als ausgedehnten Waldspaziergang?

Foto: Fotolia/ivan kmit

In der Natur ist momentan alles auf Wachstum und Fruchtbarkeit programmiert und der Wald lockt nicht nur mit  seinen heilsamen, frischen Grüntönen.

 

 

Viele wissenschaftliche Studien haben mittlerweile die Heilkraft des Waldes bestätigt.

Besonders in Japan wird sehr viel darüber geforscht, dort gibt es bereits den Waldspaziergang und „Waldbaden“ auf Rezept. Waldaufenthalt als „lebensverlängernden Heiltrank“ bereits ab 30 Minuten Dauer. Ein sehr informativer und sehenswerter Film dazu „Therapie unter Tannen“ wurde von 3Sat gesendet und kann noch in der Mediathek angeschaut werden.

  • Der Wald filtert 99% des Feinstaubs aus der Luft.
  • Ätherische Öle, die durch Bäume und Pflanzen abgesondert werden helfen u.a. unserer Lunge bei der Regeneration.
  • Mehr als 8000 bioaktive Substanzen, die Terpene, stimulieren nachweislich unsere Immunzellen – Killerzellen werden um ein Vielfaches gesteigert.
  • Die Ruhe im Wald und die Bewegung tragen zusätzlich zur Heilung bei.

Und das schönste daran: WALD auf Rezept, kannst Du Dir selbst verordnen – kostenlos!

Es lohnt sich auch unbedingt einmal eine Kräuterwanderung mitzuerleben. Wald und Natur halten so viele wertvolle Heilpflanzen und Nahrungsmittel für uns bereit, die wir unbedingt als Ergänzung unseres Speiseplanes nutzen sollten. Wusstest Du beispielsweise, dass Gänseblümchen 5 x mehr Calcium enthalten, als Kopfsalat?

Gänseblümchen: In der Homöopathie als Heilmittel „Bellis perennis“ bekannt und hilfreich bei Verletzungen.

Der Bärlauch blüht mittlerweile und wir konnten seine frischen Blätter schon vor Wochen genießen. Jetzt finden wir im Wald u.a. das Maikraut/Waldmeister, der als Tee getrunken, die Leber- und Nierentätigkeit anregt, durch das enthaltene Cumarin leichte Kopfschmerzen vertreiben kann und schlaffördernd wirkt. In Wein, als Maibowle angesetzt, hat er eher eine anregende Wirkung. (Vorsicht: Bei zu hohem Konsum verursacht er Kopfschmerzen durch das Cumarin).

WALDMEISTER/MAIKRAUT Foto: pixabay

Außerdem kann man mit Waldmeister/Maikraut sehr einfach ein Waldmeistersirup ansetzen und das Kraut noch lange als Köstlichkeit genießen.

Probiere es aus und genieße heilsame Waldspaziergänge, so oft Du kannst!

Deine Luise

 

 

Die Kunst der kleinen Schritte

Schritt für Schritt ans Ziel – entspannt und stressfrei! Quelle: pixabay.

Es ist manchmal mysteriös: Man verheddert sich in seinem eigenen Hamsterrad und findet den Ausgang nicht. Und da kommt von irgendwo die Hilfe geflogen. Heute in Form von Links, die mir eine Freundin kürzlich zugeschickt hat. Die Botschaft ist umwerfend: Nicht so viel auf einmal vornehmen, sondern die „Kraft der kleinen Schritte nutzen“. Das rät uns Werner Tiki Küstenmacher in einer kurzen Sequenz, die mir mal wieder den Finger in die Wunde legt.

Wir nehmen uns immer zu viel vor! Wenn wir „aufräumen“ auf die Liste setzen, dann gilt das immer gleich für das ganze Haus oder den ganzen Keller. Nicht zu schaffen, wenn man nebenher noch vieles anderes zu tun hat. Oder auch, wenn man gerade gar nicht so kann wie sonst immer. Wie wäre es also, wenn ich mir heute nur das eine Regal im Keller, oder den einen Schrank vornehme? Das ist im Alltag unterzubringen und befriedigt unser Bedürfnis nach Ordnung schon ein kleines Stück. Und – was nicht zu verachten ist – den großen Brocken „aufräumen“ verschiebe ich immer wieder. Mit den Gedanken „Das lohnt sich jetzt gar nicht erst anzufangen“, wird es Tag um Tag, Woche um Woche weiter verschoben. Verpacke ich mein Ordnungsbedürfnis in kleine Etappen, dann ist das Ganze auch im Nu erledigt. Einfach Stück für Stück. Werner Tiki Küstenmacher ist mit „Simplify your life“ bekannt geworden. Was muss ich da noch sagen, wer kennt den Buchtitel nicht?!

Es darf auch einfach sein: In kleine Aufgaben verpackt, sind selbst die größten Vorhaben zu schaffen! Quelle: Pixabay.

Noch näher bringt es mir aber Ellen von Elmastudios rüber, die aus ganz eigenen Erfahrungen mit Stress in ihrer Selbständigkeit erzählt. Sie spricht mir aus der Seele und macht kein großes Geheimnis aus ihrer Lösung. Schaut Euch das Video mal an, sie wirkt total entspannt. Ihre Tipps sind einfach und so wirkungsvoll!

Es kommt ihr vor allem auf das richtige Zeitmanagement an. Wir sollten immer mal wieder hinterfragen, ob der Rhythmus, dem wir folgen, wirklich unserer ist. Oder ob wir auch ganz anders arbeiten könnten. Wer sich seine Zeit frei einteilen kann, kann sich Frei-Zeiten so legen, wie es für die eigenen Bedürfnisse, den eigenen Bio-Rhythmus am besten passt.  Nur sollte man sich auch dran halten, rät Ellen, sonst bringt die Idee nichts.

Dazu gehört auch: konsequent Zeit für Pausen einzuplanen.  Pausen sind wichtig. Den Gedanken Freiraum verschaffen, die Seele baumeln lassen und mit Muße zu essen. Auch Zeit für Hobbies freihalten, gehört für Ellen in den Alltag integriert. Laufen, joggen, Yoga machen oder handarbeiten und handwerkern – eben einen Ausgleich schaffen.

Also: Schiebt nicht an den Rand, was Euch persönlich wichtig ist. Auch für die Strukturierung ihrer Arbeit hat sie einige Anregungen für uns: Prioritäten setzen hält sie für wichtig. Damit kann der Tag oder die Arbeitswoche strukturiert werden. Wir müssen lernen und akzeptieren, dass wir eigentlich nie fertig werden. Mit dieser Erkenntnis kann man auch entspannt abschalten, wenn die für diesen Tag definierten Themen abgearbeitet sind. Alles andere kann warten. Danke, Ellen, das hilft mir persönlich sehr!

Eine Sprech- – oder auch eine Schreibübung habe ich dann noch für Euch zum Abschluss: Ellen schließt ihre kleine Youtube-Ansprache damit ab – sie weiß, wovon sie redet! –  Nein sagen lernen. Sagt es laut vor Euch hin. Übt es! Nicht zu allem müssen wir JA sagen!

Und wann fangen wir damit an, das umzusetzen? JETZT!

Alles Liebe in kleinen Schritten wünscht Euch

Elma