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Wald auf Rezept

Der 1. Mai ist hier bei uns in Deutschland Feiertag, der „Tag der Arbeit“ und wird traditionell u.a. auch für Ausflüge in die Natur genutzt – hast Du schon einmal eine „Maitour“ gemacht? Vielleicht auch als ausgedehnten Waldspaziergang?

Foto: Fotolia/ivan kmit

In der Natur ist momentan alles auf Wachstum und Fruchtbarkeit programmiert und der Wald lockt nicht nur mit  seinen heilsamen, frischen Grüntönen.

 

 

Viele wissenschaftliche Studien haben mittlerweile die Heilkraft des Waldes bestätigt.

Besonders in Japan wird sehr viel darüber geforscht, dort gibt es bereits den Waldspaziergang und „Waldbaden“ auf Rezept. Waldaufenthalt als „lebensverlängernden Heiltrank“ bereits ab 30 Minuten Dauer. Ein sehr informativer und sehenswerter Film dazu „Therapie unter Tannen“ wurde von 3Sat gesendet und kann noch in der Mediathek angeschaut werden.

  • Der Wald filtert 99% des Feinstaubs aus der Luft.
  • Ätherische Öle, die durch Bäume und Pflanzen abgesondert werden helfen u.a. unserer Lunge bei der Regeneration.
  • Mehr als 8000 bioaktive Substanzen, die Terpene, stimulieren nachweislich unsere Immunzellen – Killerzellen werden um ein Vielfaches gesteigert.
  • Die Ruhe im Wald und die Bewegung tragen zusätzlich zur Heilung bei.

Und das schönste daran: WALD auf Rezept, kannst Du Dir selbst verordnen – kostenlos!

Es lohnt sich auch unbedingt einmal eine Kräuterwanderung mitzuerleben. Wald und Natur halten so viele wertvolle Heilpflanzen und Nahrungsmittel für uns bereit, die wir unbedingt als Ergänzung unseres Speiseplanes nutzen sollten. Wusstest Du beispielsweise, dass Gänseblümchen 5 x mehr Calcium enthalten, als Kopfsalat?

Gänseblümchen: In der Homöopathie als Heilmittel „Bellis perennis“ bekannt und hilfreich bei Verletzungen.

Der Bärlauch blüht mittlerweile und wir konnten seine frischen Blätter schon vor Wochen genießen. Jetzt finden wir im Wald u.a. das Maikraut/Waldmeister, der als Tee getrunken, die Leber- und Nierentätigkeit anregt, durch das enthaltene Cumarin leichte Kopfschmerzen vertreiben kann und schlaffördernd wirkt. In Wein, als Maibowle angesetzt, hat er eher eine anregende Wirkung. (Vorsicht: Bei zu hohem Konsum verursacht er Kopfschmerzen durch das Cumarin).

WALDMEISTER/MAIKRAUT Foto: pixabay

Außerdem kann man mit Waldmeister/Maikraut sehr einfach ein Waldmeistersirup ansetzen und das Kraut noch lange als Köstlichkeit genießen.

Probiere es aus und genieße heilsame Waldspaziergänge, so oft Du kannst!

Deine Luise

 

 

Die Kunst der kleinen Schritte

Schritt für Schritt ans Ziel – entspannt und stressfrei! Quelle: pixabay.

Es ist manchmal mysteriös: Man verheddert sich in seinem eigenen Hamsterrad und findet den Ausgang nicht. Und da kommt von irgendwo die Hilfe geflogen. Heute in Form von Links, die mir eine Freundin kürzlich zugeschickt hat. Die Botschaft ist umwerfend: Nicht so viel auf einmal vornehmen, sondern die „Kraft der kleinen Schritte nutzen“. Das rät uns Werner Tiki Küstenmacher in einer kurzen Sequenz, die mir mal wieder den Finger in die Wunde legt.

Wir nehmen uns immer zu viel vor! Wenn wir „aufräumen“ auf die Liste setzen, dann gilt das immer gleich für das ganze Haus oder den ganzen Keller. Nicht zu schaffen, wenn man nebenher noch vieles anderes zu tun hat. Oder auch, wenn man gerade gar nicht so kann wie sonst immer. Wie wäre es also, wenn ich mir heute nur das eine Regal im Keller, oder den einen Schrank vornehme? Das ist im Alltag unterzubringen und befriedigt unser Bedürfnis nach Ordnung schon ein kleines Stück. Und – was nicht zu verachten ist – den großen Brocken „aufräumen“ verschiebe ich immer wieder. Mit den Gedanken „Das lohnt sich jetzt gar nicht erst anzufangen“, wird es Tag um Tag, Woche um Woche weiter verschoben. Verpacke ich mein Ordnungsbedürfnis in kleine Etappen, dann ist das Ganze auch im Nu erledigt. Einfach Stück für Stück. Werner Tiki Küstenmacher ist mit „Simplify your life“ bekannt geworden. Was muss ich da noch sagen, wer kennt den Buchtitel nicht?!

Es darf auch einfach sein: In kleine Aufgaben verpackt, sind selbst die größten Vorhaben zu schaffen! Quelle: Pixabay.

Noch näher bringt es mir aber Ellen von Elmastudios rüber, die aus ganz eigenen Erfahrungen mit Stress in ihrer Selbständigkeit erzählt. Sie spricht mir aus der Seele und macht kein großes Geheimnis aus ihrer Lösung. Schaut Euch das Video mal an, sie wirkt total entspannt. Ihre Tipps sind einfach und so wirkungsvoll!

Es kommt ihr vor allem auf das richtige Zeitmanagement an. Wir sollten immer mal wieder hinterfragen, ob der Rhythmus, dem wir folgen, wirklich unserer ist. Oder ob wir auch ganz anders arbeiten könnten. Wer sich seine Zeit frei einteilen kann, kann sich Frei-Zeiten so legen, wie es für die eigenen Bedürfnisse, den eigenen Bio-Rhythmus am besten passt.  Nur sollte man sich auch dran halten, rät Ellen, sonst bringt die Idee nichts.

Dazu gehört auch: konsequent Zeit für Pausen einzuplanen.  Pausen sind wichtig. Den Gedanken Freiraum verschaffen, die Seele baumeln lassen und mit Muße zu essen. Auch Zeit für Hobbies freihalten, gehört für Ellen in den Alltag integriert. Laufen, joggen, Yoga machen oder handarbeiten und handwerkern – eben einen Ausgleich schaffen.

Also: Schiebt nicht an den Rand, was Euch persönlich wichtig ist. Auch für die Strukturierung ihrer Arbeit hat sie einige Anregungen für uns: Prioritäten setzen hält sie für wichtig. Damit kann der Tag oder die Arbeitswoche strukturiert werden. Wir müssen lernen und akzeptieren, dass wir eigentlich nie fertig werden. Mit dieser Erkenntnis kann man auch entspannt abschalten, wenn die für diesen Tag definierten Themen abgearbeitet sind. Alles andere kann warten. Danke, Ellen, das hilft mir persönlich sehr!

Eine Sprech- – oder auch eine Schreibübung habe ich dann noch für Euch zum Abschluss: Ellen schließt ihre kleine Youtube-Ansprache damit ab – sie weiß, wovon sie redet! –  Nein sagen lernen. Sagt es laut vor Euch hin. Übt es! Nicht zu allem müssen wir JA sagen!

Und wann fangen wir damit an, das umzusetzen? JETZT!

Alles Liebe in kleinen Schritten wünscht Euch

Elma

Das Leben feiern

Foto: pixabay

Heute ist Ostern und Christen feiern auf der ganzen Welt den Sieg des Lebens und des Lichts, über alles Dunkle. Der Frühling ist da und die Natur schwelgt in bunten Blüten und frischem Grün – Erneuerung, Auferstehung, Fruchtbarkeit, jedes Jahr, immer wieder.

Ganz ähnlich wie sich unser Frauenkörper jeden Monat reinigt, erneuert und wieder für eine Empfängnis bereit macht. Die Zyklen in der Natur sind etwas sehr Wunderbares.

Hinter uns liegen nun auch 40 Tage Fastenzeit, in der wir auf unterschiedlichste Art Verzicht geübt haben. Am beliebtesten ist dabei der Verzicht auf Süßigkeiten, Fleisch, Alkohol oder Zigaretten. Aber auch auf Plastik, TV, Internet, digitale Spiele, oder schlechte Angewohnheiten wird verzichtet. Nun sind die Fastenwochen vorüber, heute wird mit der Familie gefeiert und dann… alles wieder wie vorher? Oder haben wir aus der Fastenzeit etwas gelernt?

Foto: pixabay

Ziel sollte es doch auf jeden Fall sein, bewusster zu leben. Die Fastenzeit als positive Erfahrung zu nutzen und seinen Lebensstil gesünder zu gestalten. Wenn es 7 Wochen ohne Zigaretten funktioniert hat, warum dann wieder damit anfangen?

Nach sieben Wochen ohne TV hast Du vielleicht wieder ganz neue Ideen bekommen, um Deine Auszeiten zu gestalten und Kreativität zu entfalten. Oder Du kaufst wesentlich achtsamer ein, schaust sehr genau auf Inhalts- und Zusatzstoffe der Lebensmittel und Pflegeprodukte. Bewegst Dich mehr draußen in der Natur, anstatt auf dem Sofa zu sitzen. Ich glaube, so ist Fastenzeit gedacht, als eine sehr sinnvolle und nachhaltige Zeit. Dann hat sie Dich sensibilisiert dafür, Dein Leben sehr viel gesünder zu leben.

Deine Luise

 

Ein Hoch auf die Lebensjahre

Auf seinem Heroes-Cover ist der junge David Bowie mit einer aufstrebenden, zielgerichteten und auch schöpferischen Geste abgebildet. Das vorletzte Album verwendet das gleiche Bild, nur das diesmal ein weißes Quadrat mit dem Titel „The next day“ sein Gesicht und die Hände überdeckt.


Jetzt fragt sich natürlich jeder, was das mit Frauen und Mondhütten zu tun hat.

Frauen wie Männer befinden sich irgendwann in einer Lebensphase, die zunehmend geprägt ist von Innehalten, Selbstreflexion und auch Rückzug. Höher, schneller, weiter ist nicht mehr das zentrale  Lebensthema. Körper und Geist zeigen uns auf verschiedene Art und Weise, dass nun eine wundervolle Zeit beginnt, die verbunden ist mit einer Art Pioniergeist. Wir entdecken uns selbst, machen uns frei von bestimmten Aufgaben und Verantwortungen, sind mutiger und genussvoller. Das Leben hat uns bis dahin mit viel Weisheit gesegnet und genügend Erfahrung gelehrt, so dass sich jetzt ausreichend Raum für das „Erleben“ öffnet.

Wie auch auf dem Cover mit dem Quadrat werden die jungen, kraftvollen Posen überdeckt von einem Symbol sanftmütiger Lebensenergie. Der Abstand zur Jugend ist zu groß um mit ihr in Konkurrenz zu treten, aber die Nähe zu uns selbst, lässt ein tiefes Gefühl von Liebe und Geborgenheit aufkommen, die keine öffentlichen Bewunderer mehr benötigt.

Immer mehr Mondhütten tun sich nun auf, in denen man sich genussvoll zurückziehen und selbstbestimmt ausleben kann.

Foto: jd-photodesign/fotolia

Die eigene Lebendigkeit wird nun erfahrbar. Gerüstet mit genügend Selbstsicherheit können wir uns in neue Abenteuer stürzen, Veränderungen gelassen annehmen und ab und an dankbar uns selbst feiern.

Die Autorin Tine Esser produziert vegane, handgefertigte Pflanzenölseifen für Mensch und Tier, in ihrer Seifenmanufaktur in Erbach (www.kunya.de): "Aus Freude am Besonderen und aus Liebe zur Natur lege ich sehr viel Wert auf nachhaltige und biologisch einwandfreie Produkte für Mensch und Tier."
Tine Esser schreibt außerdem für das Online-Magazin www.ecowoman.de