Schlagwort: Spargel

„Eine Frau, die hundert Männer besitzt“

Shatavari - Foto: LightCooker/Fotolia

Shatavari – Foto: LightCooker/Fotolia

…so lautet die freie Übersetzung des Namens der ayurvedischen Heilpflanze „Shatavari“ (lateinisch: asparagus racemosus), der wilde indische Spargel.

Eigentlich war ich am Nachlesen und Recherchieren über die Heilwirkung der Shatavari Wurzel, als ich über diese Übersetzung des Namens „stolperte“, das lässt natürlich erst einmal ziemlich aufhorchen! Hundert Männer – welche Frau will denn sowas….. fragst Du Dich bestimmt auch. 😉 Aber was steckt wirklich dahinter, hinter der Heilkraft der Shatavari? Ist sie wirklich ein Regenerations- und Verjüngungsmittel für Frauen?

Shatavari wirkt nährend, stärkend, tonisierend und aktivierend, besonders auf die weiblichen Geschlechtsorgane, wie Gebärmutter und Eierstöcke. Außerdem sagt man der Shatavari eine aphrodisierende Wirkung nach. In der ayurvedischen Medizin wird sie unter anderem bei Unfruchtbarkeit,  Wechseljahresbeschwerden und dem prämenstruellem Syndrom verordnet. Bei Rückgang der Libido ist sie sehr hilfreich und man bezeichnet sie deshalb auch als „Ginseng“ für Frauen. Sie wird aber auch als Stärkungsmittel bei Nervosität, Erschöpfung und Schwäche verordnet.

Zur Anwendung als Aphrodisiakum oder zur Stärkung wird Shatavari mit Ghee (indischer Butterschmalz) und Milch gekocht. Dazu gibt man noch etwas Honig, langer Pfeffer und Zucker hinzu.

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Meine eigenen, positiven Erfahrungen mit Shatavari habe ich durch die  Ringana Caps fem gemacht. Sie haben mir u.a. hervorragend bei prämenstruellen Beschwerden geholfen und unterschiedlichste „Erscheinungen“, wie z.B Hitzewallungen, in den Wechseljahren ausgeglichen. In den Caps fem wird Shatavari ergänzt durch die Yamswurzel und Rotfichtenlignan, das sich positiv ausgleichend auf den Hormonhaushalt auswirkt.

 

 

Der Spargel und das Licht.

Quelle: fineart-collection, fotolia.

Quelle: fineart-collection, fotolia.

Jedes Frühjahr wieder wird er aus diesen angetürmten Haufenreihen auf den Feldern gestochen: der weiße Spargel. Eine bestimmt anstrengende und sicher nicht rückenschonende Arbeit, doch eine, die mit der Erde und der Natur verbindet. Spargel, ein königlicher Genuss. Und für mich ein Symbol voll Kraft, ursprünglicher Naturweisheit und Gesellschaftsspiegel.

Gesellschaftsspiegel?! Was könnte ich damit meinen? Spargel kommt in vielen Familien nur zu besonderen Anlässen auf den Tisch. Vielleicht, weil er teuer ist. Aber auch, weil er eine edle, fast majestätische Ausstrahlung hat. Ich ertappe mich auch immer dabei, dass ich mit einer ganz anderen Aufmerksamkeit am Tisch sitze, wenn es Spargel gibt. Geht es Euch auch so?!

Damit der Spargel so weiß geerntet werden kann, wird die Erde angehäuft. So hoch, wie wir die Spargel dann kaufen können. Verrückt, oder?! Erst vor ca. 200 Jahren verbreitete sich, aus Norddeutschland kommend, der weiße Spargel in Deutschland. Die Kunst, in einer lehmreichen Erde solche weißen Stängel zu züchten, hat schon was. Sinnbild für festen Willen. Trotz verlängerter Dunkelheit will der Spargel ans Licht wachsen. Diese Wuchskraft bringt uns natürlich allerlei für unsere Gesundheit mit. Die Spargelliebhaber wissen, wovon ich rede: Spätestens beim Wasserlassen zeigt sich, was der Spargel „drauf hat“. Reinigend und kräftigend – kein Wunder: Bringt er doch all seine Wurzelkraft auf, um seine Triebe ans Licht zu bringen.

Und was machen wir Menschen? Groß und klein, jung und alt – gerade am vergangenen Wochenende konnten wir es spüren – wir machen uns auch auf ans LICHT. Raus in die Sonne. Genießen, was uns jetzt gut tut. Längere Tage, abends noch im Sonnenuntergang draußen sitzen, grillen, Freunde treffen, Sport machen.

Unsere inneren Kräfte aktivieren, die uns nach draußen treiben. Einfach nur an einer sonnigen Wand sitzen, die Augen schließen und den Vögeln, dem Rauschen der noch hellgrünen Blätter lauschen. Das ist ein bisschen Mondhütte. Überall und jeden Tag.

Lasst Euch den Spargel jetzt ganz anders schmecken. Seht ihn als Teil unseres Frühlings. Als Aktivator, als Reiniger. Was er immer bleibt, ist eine Delikatesse.

Weiß. Erdig. Kraftvoll.

Er liebt die Sonne: Spargel.

Und das Festessen.

Luise hat uns schon über die Wirkung von Spargel berichtet, lohnt sich, da nochmal reinzulesen. Sie erzählt nämlich, was der weiße Stengel kann. Übrigens: Zeitweise gab es Spargel sogar in Apotheken, weil man ihm Heilwirkung zugeschrieben hat.

#Schreibübung: Was verbindest Du mit Spargel? Sind es Familienerinnerungen? Ist es ein besonderes Rezept? Oder die Abneigung als Kind, die Dir in den Kopf kommt? Schreibs auf und sei Dir darüber einmal wieder ganz bewusst.

Spargel als Frühjahrskur

SpargelWussten Sie, dass wir als Spargel eigentlich die Sprossen einer Staudenpflanze (Asparagus) verzehren? Schon seit der Antike schätzt man die entschlackende Wirkung, des sehr vitamin- und mineralstoffreichen Spargels als Frühjahrskur. Die Natur ist ja nun auch wirklich so genial, dass sie immer genau zur richtigen Jahreszeit, DIE Pflanzen wachsen und reifen lässt, die für unsere Gesundheit, die genau richtigen Nahrungsmittel sind. Spargel also im Frühjahr.

Ein edles Gemüse, das kaum Kalorien, Fett oder Kohlehydrate hat. Dafür aber umso mehr B- Vitamine, die Balsam für unser teilweise sehr strapaziertes Nervenkostüm sind. Und außerdem Betakarotin, Vitamin C und E die uns jung halten, die Abwehrkräfte stärken und vorbeugend gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wirken. Kalium, Ballaststoffe und andere im Spargel enthaltene Substanzen haben eine entwässernde und entschlackende Wirkung. Spargel besteht zu 95 Prozent aus Wasser. Außerdem zählt der Spargel zu den folsäurehaltigsten Gemüsen.

Übrigens: Vitamin C ist am meisten in der Spargelspitze enthalten und der chlorophyllhaltige grüne Spargel ist vitaminreicher als der weiße Spargel.

Schon seit Jahrhunderten ist bekannt, dass der Spargel beachtliche medizinische Wirkungen hat. Das geht schon aus dem botanischen Namen „Aspáragus officinalis“ hervor, denn officinalis ist das lateinische Wort für „Arznei“. Die starke entwässernde und entschlackende Wirkung durch die Kaliumsalze und Asparaginsäure trug dem Spargel auch den Namen „Nierenpolizei“ ein. Einzig Menschen, die zu Nierensteinen oder Gicht neigen, sollten mit dem Verzehr von Spargel vorsichtig sein, da sich bei ihnen der Puringehalt ungünstig auswirken kann.

Die Erntesaison ist nur relativ kurz, von Anfang Mai bis zum 24. Juni. Am Johannistag endet traditionell die Spargelsaison für einheimischen Spargel.