Vier Ws gegen den Wintermuff!

Räucherkräuter

Räucherkräuter. Foto: behewa/fotolia

Die vier Ws sind der Motor für meine heutige Aktion: „Wilde Weiber wollen sich wohlfühlen“. Und dafür wird jetzt ordentlich der Wintermuff ausgetrieben! Die einen tun´s im Fasching, die anderen im Haus: Wir räuchern heute – das ist mir irgendwie zur Lieblingsbeschäftigung geworden.

Gerade, wenn draußen die Winde um die Ecken heulen, zeigt uns die Natur, wie der Winter und der Frühling um die Vorherrschaft kämpfen. Genau mit diesem frischen Wind will ich auch den letzten angestaubten Mief aus meiner Wohnung fegen! Habt Ihr auch schon das Bedürfnis? Da möchte ich hexengleich den Besen schwingen. Aber stattdessen habe ich mich aufs Räuchern verlegt. Ein Ritual, von dem ich Euch schon berichtet habe. Wer es zum Jahresanfang noch nicht genutzt hat, der kann jetzt damit beginnen. Bis Ostern solltet Ihr das erledigt haben. – Wobei: Räuchern geht immer wieder. immer dann, wenn Ihr das Gefühl habt, es hat sich was angestaut oder ein ordentlicher Konflikt hat Eure Räume „vernebelt“. dann schafft es mit tollen Räucherkräutern wieder aus Eurem geliebten Rückzugsort. amit es ein Ort der Kraft und des Wohlfühlens bleibt.

Mit Salbei könnt Ihr eine recht einfache Räuchererfahrtung machen. Dazu findet ihr gebundene Salbeibündel, die sich ideal entzünden lassen. Tragt den Rauch, den Ihr am besten mit einer Vogelfeder oder der Hand mit sanften Bewegungen in den Raum verteilt. Die herbe Note des Salbei reinigt von negativen Schwingungen. Auch zum Pläne schmieden eignet sich eine Salbeiräucherung bestens!

Auch Beifuß ist ein Kraut, mit dem Ihr eine regelmäßige Hausreinigung machen könnt. Dazu eignet sich eine feuerfeste Schale, die Ihr mit Räuchersand füllt und eine Räucherkohle darauf entzündet. Nach ca. 15 Minuten, wenn die Kohle weiß geworden ist, ist die Hitze erreicht, die die Kräuter zum Räuchern brauchen. Sie sollen nämlich nicht verbrennen, sondern langsam ihre ätherischen Öle und Aromen verströmen.

Auf dem Beitragsbild sehr Ihr auch Koriander, Rosenblätter und Lavendel, die sich auch gut zum Räuchern eignen. Lasst Euch von Eurer Inspiration leiten, welcher Duft Euch gerade besonders anspricht.

Weihrauch zum Räuchern

Weihrauch zum Räuchern. Foto: unpict/fotolia

Zum Weihrauch – dem wohl bekanntesten Räucherwerk – will ich aber doch noch etwas mehr erzählen. Ich hatte Euch dazu schon zu Jahresanfang geschrieben. Beim Ausräuchern des eigenen Hauses nach Krankheiten und zu zeremoniellen, rituellen oder religiösen Zwecken wird auch schon bis weit ins Mittelalter überliefert. Da dem Weihrauch auch eine antidepressive Wirkung zugesprochen wird, kann ich – meinen 4 Ws entsprechend – nur immer wieder zu Weihrauch greifen. Es reinigt und hebt die Stimmung! Also: Wenn wilde Weiber sich wohlfühlen wollen 😉

Hier für Euch noch eine kleine, sicher nicht vollständige Übersicht zu den verschiedenen Wirkungen von Räucherkräutern (Quelle.):

Beruhigend und entspannend wirken Myrrhe, Sandelholz, Lavendel, Labdanum, Zimtblüte und Süßgras. Anregend und vitalisierend wirken Weihrauch, Salbei, Rosmarin und Thymian. Klärend und reinigend wirken Weihrauch, Salbei, Beifuß, Wermut, Kampfer und Wacholder. Sinnlich und aphrodisierend wirken Sandelholz, Safran, Rosenblüten, Tonkabohne und Vanille. Unterstützend für Konzentration, Kreativität und Phantasie wirken weißer Copal, Kalmuswurzel, Salbei und Weihrauch.

Eine Liste mit weiterführenden Links findet Ihr übrigens hier. Viel Spaß und tolle Erlebnisse beim Räuchern wünscht Euch die wilde Emma.

 

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