Äpfel und ihre Heilkraft

Foto: H. Brauer/Fotolia

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Obwohl Äpfel ehemals aus dem asiatischen Raum stammen sind sie, als bedeutendste europäische Frucht, aus keinem unserer Haushalte wegzudenken. Der Apfel im Müsli, der Pausenapfel in der Schule, Apfelmus, Apfelkuchen, Apfelsaft, Apfelwein, Apfeltee… Es gibt zahlreiche Rezepte für die Verwendung von Äpfeln, wenn man ihn nicht einfach pur genießen möchte. Den kräftigen Biss in einen roten Apfel verbinde ich persönlich mit Genuss und Lebenskraft.

Die Heilkraft des Apfels

Sicher habt Ihr den Spruch „One apple a day, keeps the doctor away“ schon gehört. Der Apfel liefert uns wichtige Antioxidantien und enthält einiges an Vitaminen (die vor allem in der Schale stecken), wie z.B.: Vitamin C, Vitamin B, Vitamin A. Aber auch unterschiedliche Fruchtsäuren, Lävulose, Dextrose, Apfelsäure, Milchsäure, Oxalsäure, Gerbsäure, Salizylsäure, Pektin, Phosphor und Wachs.

Apfel-Zimt Tee

Ein Tee aus Apfelschalen hilft gegen Nervosität und geistige Erschöpfung. Foto: helvetia/fotolia

Äpfel haben eine blutreinigende Wirkung und werden deshalb unterstützend in der Behandlung von Gicht und Rheuma empfohlen, außerdem sind sie durch die antioxidative Wirkung hilfreich um Arteriosklerose entgegenzuwirken. Bei Darm- und Verdauungsproblemen ist der Apfel, als altbekanntes Hausmittel, kaum zu schlagen, denn er hilft fein gerieben bei Durchfallerkrankungen und ebenso bei Stuhlträgheit, wenn er auf nüchternen Magen gründlich gekaut und gegessen wird.

Besonders lecker sind gebratene Äpfel mit Honig – sie können bei Heiserkeit heilend wirken.

Der Apfel als Sinnbild für ewige Jugend

Liebesäpfel - Foto: Vevchic/Fotolia

Liebesäpfel – Foto: Vevchic/Fotolia

Zur Zeit der alten Griechen und Osmanen wurde der Apfel nicht nur der Liebe, Fruchtbarkeit und Sexualität zugeordnet, sondern galt auch als Sinnbild der ewigen Jugend. Vielleicht weil der Inhaltsstoff Quercetin – ein ganz besonderer Zellschutzstoff – , der in hohem Gehalt in der Schale von roten Äpfeln steckt, Alterungsvorgänge in unserem Körper verlangsamt?

In der gesamten alten Mythologie und Geschichte begegnet uns immer wieder der Apfel als wichtige Frucht und interessant ist, dass das Wort „Frucht“ damals durch den „Apfel“ verkörpert wurde. Die „Frucht“ stand für Fruchtbarkeit, Leben, ewige Jugend, Liebe, Heilung, Zank, Macht, Reichtum und Sexualität. Vielleicht essen deshalb Adam und Eva,in der biblischen Geschichte, von einem Apfel und nicht von einer Dattel oder Feige…

Mein Apfel-Lieblingsrezept

Ich esse liebend gerne Äpfel, einfach so, ohne irgendwas, aus der Hand. Aber natürlich liebe ich auch Apfelkuchen und im Besonderen „Apfel Crumble“:

500 g Äpfel, ( geschält und in Spalten geschnitten )
100 g Butter
100 g Zucker
175 g Mehl
Zimt, nach Geschmack
1 Zitrone(n), den Saft

Apfelspalten mit Zitronensaft beträufeln und in eine gefettete Auflaufform geben.
Aus Butter, Zucker, Mehl und etwas Zimtpulver einen Streuselteig bereiten und auf den Äpfeln verteilen. Bei 200 Grad im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen. Warm mit Eis und Schlagsahne servieren. Zusätzlich kann man über die Äpfel noch Rumrosinen oder auch etwas Calvados träufeln. Sehr lecker auch mit Stachelbeeren oder Brombeeren.

Bitte schreibe uns doch Dein Lieblings-Apfel-Rezept – ich bin gespannt! 🙂

Deine Luise

 

 

 

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