Aufräumen und Entrümpeln – Frühjahrsputz 2.0

Mission Frühjahrsputz 2.0

Mission Frühjahrsputz 2.0 Quelle: DoraZett, fotolia.

Wenn jetzt im März die Sonne rauskommt, die Tage wieder länger werden und die Temperaturen endlich wieder nach oben gehen, da bekommen wir richtig Lust, die eigene Wohnung aufzuräumen. Gerade, wenn die Sonne, die seit Monaten nicht mehr durchs Fenster kam, hereinscheint, sehen wir erst den ganzen Staub, der sich über den Winter angesammelt hat. Klar: draußen war es für große Putzaktionen zu kalt, die Fenster wurden nur kurz zum Lüften geöffnet, es sollte ja warm und kuschelig bleiben. Jetzt, im Frühlingslicht, wird klar: hier muss mal dringend neuer Wind rein – im wahrsten Sinne des Wortes.

Aufgabe 1: Fenster weit auf und richtig lüften.

Die alte Luft, die feuchtigkeit und der Staub verlassen in kurzer zeit den Raum, wenn das Fenster nicht nur gekippt wird. Die Luft versucht nämlcih wie eine Rakete, zwischen innen und außen

Frühjahrsputz. Quelle: Fotolia

Fenster auf und tief durchatmen! Quelle: gpointstudio, fotolia.

Ausgleich herzustellen. Und das klappt mit dem bloßen Kippen nicht! Gleichzeitig kannst Du natürlich die Arme ausbreiten und am offenen Fenster bewusst tief ein- uind ausatmen., Lass die frische Luft tief in Deine Lungenspitzen eindringen. So sorgst Du auch hier für den lebensnotwendigen Austausch.

Aufgabe 2: Aufräumen und entrümpeln.

Ist es nicht so? Über den Winter haben wir die eine oder andere Zeitschrift gemütlich auf dem Sofa geblättert. Der Stapel von „Lieblingszeitschriften“ wurde immer höher. Was da alles noch dazwischen gelandet ist! Briefe, restliche ungeschriebene Weihnachtskarten, Werbung. Raus damit! Und am besten gleich mal das Sofa von der Wand wegrücken und dahinter richtig saugen und wischen. Und vielleicht stellst Du dabei fest, dass das Sofa an der anderen Wand auch ganz gut aussehen könnte?! Und schwupps, wird aus der „ich-putz-mal-schnell-das-Wohnzimmer“-Aktion ein Tagesprojekt mit ungewissem Ausgang. Wirkung:Echt befreiend!

Ich kann Dir übrigens aus eigener jahrelanger Erfahrung den Tipp geben: Folge den spontanen Impulsen! Schaffe Zeug, das Du in Frage stellst, erstmal in den Keller. Fehlt es Dir nach einem Monat nicht, dann entsorge es. Verschenke es, stelle es vor die Tür zum Mitnehmen oder bring es zum Bauhof. Es fühlt sich sooo gut an, Ballast abzuwerfen! Ganz ehrlich: DAS ist Frühjahrsputz! Dieses Entrümpeln der Räume wirkt sich auch auf Dein Seelenleben aus. Das ist nicht nurt meim persönliches Versprechen: Das ist Feng Shui. In aufgeräumten Räumen kann sich der Geist besser entfalten, fokussieren oder auch entspannen. Doch: aller Anfang ist schwer – auch das weiß ich aus eigener Erfahrung!

Aufgabe 3: Anfangen.

Versuche doch zu Beginn herauszufinden, was Dich belastet. Was nervt Dich schon langeß Ist es nur der Zeitschriftenstapel? Ist es der immer wieder vollstehende Beistelltisch oder stören Dich die schweren Schals an den Fenstern, die zwar eine nette Deko-Idee waren, aber eigentlich keine Funktion haben? Was davon tut Dir nicht gut? Was davon ist unnütz oder wirklich Gerümpel? Du kannst damit überall und sofort damit anfangen. Wie wäre es also, mit diesem Schritt jetzt gleich zu beginnen?! Sich vom Ballast zu befreien, ist übrigens keine einmalige Aufgabe, das ist ein ständiger Prozess im Leben. Jedenfalls, wenn Du bereit bist, in Deinem Leben Neues zuzulassen und Platz für Veränderung zu schaffen.

Schreibübung#: Wovon hast Du Dich zuletzt befreit? Wie sieht es jetzt damit aus? Steht etwas im Raum, was sortiert und entrümpelt gehört? Schreibe Dir alles auf. Schaffe Strukturen. Was soll wohin? Die Ordnung auf dem Papier hilft Dir beim Tun! Versuchs mit einem großzügig angelegten Mindmap. Das Blatt an die Wand gehängt, erhöht den Aufforderungsgedanken. Damit dem spontanen Impuls auch die Handlung folgt. Mit einem Gruß von meinem inneren Schweinehund!