Bettina Fornoff, Heilpraktikerin in Bad Nauheim / Wetterau - Klassische Homöopathie, Frauengesundheit, Kinderwunschtherapie, Naturheilverfahren

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Zuviel von allem.

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Es sind nur noch ein paar Tage bis Weihnachten und der alljährliche Jahresend-Stress nimmt zu. Viele beruflichen Termine müssen noch erfüllt, das Weihnachtsfest vorbereitet, Geschenke besorgt werden. Dazu kommen die unzähligen Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmarkt-Besuche mit Glühwein, Punsch und üppigem Essen.

Wen wundert es dann noch, wenn der Magen anfängt zu streiken, man mit Übelkeit und Sodbrennen zu kämpfen hat, oder nach einer durchfeierten Nacht, der Kopf am nächsten Morgen zu platzen scheint?

Es ist einfach zuviel von Allem.

Zu viel Stress, Hektik, fettes Essen, süße Plätzchen, Alkohol. Zu wenig Erholung, Ruhe, Achtsamkeit sich selbst gegenüber.

Besonders jetzt sollten Sie sich an die Mondhütte erinnern – innehalten und ruhig werden. Zur Besinnung kommen – dafür ist die Weihnachtszeit eigentlich doch auch gedacht, oder? Die Stille genießen…..

Das sollte an den Feiertagen in Ihrer Hausapotheke nicht fehlen:

  • Nux vomica – Das Stressmittel Nr. 1 in der Homöopathie und sehr hilfreich bei gereiztem Magen durch Ärger, Stress und zu viel an Alkohol. Bei Übelkeit, Völlegefühl, Sodbrennen und ein sehr hilfreiches Arzneimittel gegen den „Kater“ am nächsten Morgen, mit Übelkeit und Kopfschmerzen.
  • Okoubaka – Das homöopathische Mittel hilft nach zu viel üppigem Essen. Wenn der Magen streikt und sich anfühlt, als hätte man einen Stein verschluckt, mit starkem Völlegefühl, Übelkeit, Durchfall.
  • Schüssler Salz Nr. 9 (Natrium phosphoricum) – gegen akutes Sodbrennen durch zu viel Säureproduktion (3-4 Tabletten lutschen). Auch Bullrich Salz und Heilerde ist oft sehr wirkungsvoll.
  • Ferrum-phosphoricum – ist als homöopathisches Mittel angezeigt, wenn sich langsam eine Erkältung entwickelt.

Um die Verdauung zu fördern, bzw. die „Verdauungssäfte“ besser fließen zu lassen ist der Verdauungsschnaps völlig fehl am Platz und unnütz. Besser Sie nehmen ausreichend Bitterstoffe zu sich und unterstützen Leber und Galle, damit beugen Sie Beschwerden vor. Hier empfehle ich z.B. CERES Taraxacum comp. (2 x tägl. 3 Tropfen) oder RINGANA Caps d-tox (mit u.a. Mariendistel, Artischocke, Kurkuma und Wasabi unterstützt es die Verdauung prima).

Auch der Verdauungsspaziergang mit ausreichend Bewegung an der frischen Luft und viel Mineralwasser wirken oft Wunder! 😉

 

Myome: unerfüllte Wünsche und nicht gelebte Kreativität

Uterus-Myome sind gutartige Tumore aus Muskelgewebe die meist in der Gebärmutter, aber auch außerhalb an der Gebärmutterwand sitzen können, oder an den Mutterbändern. Dabei ist die Größe der Myome sehr unterschiedlich, sie können bis zu 20 cm groß werden. Die von Uterus-Myomen betroffenen Frauen sind meist zwischen 35 und 50 Jahre alt. Da Myome unter Östogeneinfluß wachsen bilden sie sich nach der Menopause meist von alleine zurück.

a: subseröse Myome b: intramurale Myome c: submuköses Myom d: gestieltes submuköses Myom e: Myoma in statu nascendi f: intraligamentäres Myom.  Wikimedia Creative Commons

Je nachdem, wo ein Myom entsteht und in welche Richtung es sich ausdehnt, unterscheidet man verschiedene Myom-Typen:

  • (a) Subseröses Myom: Es sitzt an der Außenseite der Gebärmutter und wächst von der Muskelschicht der Gebärmutterwand nach außen in die „äußere“ Schicht (Serosa oder Bauchfell) hinein. Störungen der Regelblutung treten hierbei nicht auf. Manchmal sind (d) subseröse/submuköse Myome gestielt. Dieser Stil kann sich verdrehen, was Schmerzen und Komplikationen nach sich ziehen kann.
  • (b) Intramurales Myom: Das Myom wächst hier nur innerhalb der Muskelschicht der Gebärmutter. Dieser Myom-Typ kommt am häufigsten vor.
  • Transmurales Myom: Hier entwickelt sich das Myom aus allen Schichten der Gebärmutter.
  • (c) Submuköses Myom: Dieser eher seltene und oft kleine Myom-Typ wächst von der Muskelschicht der Gebärmutter in die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) hinein. Dadurch kommt es in der Regel zu Blutungsstörungen.
  • (f) Intraligamentäres Myom: Dieser Myom-Typ entwickelt sich neben der Gebärmutter.
  • (e )Zervixmyom: Dieser relative seltene Myom-Typ entsteht in der Muskelschicht des Gebärmutterhalses (Zervix).

Vielleicht lautet Ihre Diagnose auch auf „Uterus myomatosus

Damit ist gemeint, dass sich gleichzeitig mehrere Myome gebildet haben. Meist ist die Gebärmutter dann auch stark vergrößert und es kann zu Beschwerden kommen.

Bei ca. 25% aller von Myomen betroffenen Frauen, kommt es zu keinerlei Beschwerden – das Myom wird dann als Zufallsbefund bei einer Routine-Untersuchung festgestellt.

Bei den übrigen Frauen kann es zu unterschiedlichen Beschwerden kommen, wie z.B. sehr starke Monatsblutungen (Hypermenorrhoe) oder Zwischenblutungen. Auch kommt es dann bei der Periode oft zu starken krampfhaften Schmerzen. Weniger oft kann es dazu kommen, dass das Myom auf die Blase oder den Enddarm drückt und dadurch Beschwerden verursacht. Eventuell sind auch Beschwerden bei Geschlechtsverkehr möglich.

Myome sind, wie schon beschrieben, GUTARTIGE Tumore, die Gefahr einer bösartigen Entartung ist äußerst selten und liegt UNTER 1%.

Östrogen-Einfluss lässt die Myome wachsen, was durch unsere momentane Umweltbelastung durch Fremdöstrogene ein Problem darstellt. In meinem Buch „Hormone in Balance“ habe ich ausführlich darüber geschrieben und in vielen Vorträgen und Seminaren darüber berichtet. Deshalb ist auch bei Myomen eine Östrogendominanz unbedingt zu behandeln.

In meiner Praxis sind deshalb, neben der

wichtige Bestandteile der Behandlung von Uterus-Myomen. Meist kann mit diesen Therapien und der Beachtung der psychosomatischen Hintergründe eine Operation vermieden werden, Beschwerden verschwinden und die Myome bilden sich von alleine zurück. Eine Hysterektomie (Entfernung der Gebärmutter) sollte nur in sehr seltenen Ausnahmefällen in Anbetracht gezogen werden und wird, meiner Meinung nach, auch heute noch zu oft und unbedacht durchgeführt.

Myome treten sehr oft um das 40. Lebensjahr auf, in dem Moment, in dem man sich als Frau bewusst macht, dass bald die Zeit um Kinder zu bekommen, vorbei sein wird. Der Körper weiß, dass das oft die letzte Chance ist um noch Mutter zu werden. Falls es eventuell Schuldgefühle gibt, wegen der Anzahl der tatsächlichen oder möglichen Kinder, so können sich diese Schuldgefühle, aber auch der starke Wunsch nach einem Kind, in Form eines Myoms manifestieren. Symbolisch kann das Myom aber auch genau jenes Projekt (beispielsweise eine Firma) darstellen – „mein Baby“ – für dessen Erschaffung/Zeugung eine Menge Zeit verwendet wurde und das sich in letzter Minute dann doch nicht realisieren ließ – aus welchem Grund auch immer.

Nach der amerikanischen Gynäkologin Dr. Christiane Northrup ist die Gebärmutter das Zentrum der mit dem Selbst verbundenen Kreativität. Bei Störungen des Energieflusses fand sie als Ursache. Übermäßige Bindung an die Gefühle anderer und fehlende Ausschöpfung des kreativen Potenzials. Die körperliche Manifestation ist das Myom.

Machen sie sich die eigenen Fruchtbarkeits- und Wachstumswünsche bewusst und „gebären“ sie ihre „geistigen Kinder“, in dem sie ihr kreatives Potenzial voll ausschöpfen und leben.

Ihre, Bettina Fornoff

Es stimmt etwas nicht – Teil 4: Wonach sehnt sich Dein Körper?

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Dein Körper funktioniert auf wundervolle Art und Weise. Wenn Du Dich nicht richtig um Dich kümmerst, Probleme hast oder irgendwo in Dir Konflikte gären, dann meldet er sich mit den unterschiedlichsten Symptomen, Schmerzen oder Krankheiten bei Dir. Es fällt uns allen nur meistens sehr schwer, diese Körper-Signale zu verstehen und gesunde Lösungen dafür zu finden.

  • Was glaubst Du, wonach sich Dein Körper sehnt?
  • Warum hat er Dir, wie in unserem Fall hier, eine Warnung in Form eines auffälligen PAP-Abstriches geschickt?

Fühlst Du Dich glücklich und geborgen in Deiner Partnerschaft? Wie sieht Dein Umgang mit Sexualität aus – warst Du hier Deine Grenzen, sagst Du was Du magst und was nicht? Schaffst Du es rechtzeitig NEIN zu sagen, wenn Du Dich beim Sex nicht gut fühlst?

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Schenke Dir selbst und Deinem Schoß täglich, liebevolle Aufmerksamkeit indem Du Dein eigenes Heilritual findest. Das können z.B. Heilende Visualisierungen, Meditationen, Übungen aus der Schreibwerkstatt, oder einfach nur bewusstes Handauflegen sein.

Oder regelmäßige Waldspaziergänge, oder auch Tanzen, Singen…

Finde „DEIN DING“, das was Dir wirklich richtig gut tut. Und nehme 1 x monatlich Deinen Mondhüttentag, um gesund und vital zu bleiben! Was man ansonsten noch gesundheitlich abklären sollte, z.B. eine Amalgamsanierung, Störfeldsuche, Reibesitzbad usw. solltest Du mit Deiner Heilpraktikerin oder Gynäkologin abklären.

Mehr zum Thema:
Es stimmt etwas nicht – Teil 1: PAP-Abstrich
Es stimmt etwas nicht – Teil 2: Naturheilkundliche Behandlung
Es stimmt etwas nicht – Teil 3: Ernährung zur Immunstärkung

Es stimmt etwas nicht – Teil 3: Ernährung zur Immunstärkung

Vielleicht hast Du durch unsere letzten Blogbeiträge schon eine gewisse Ahnung bekommen, warum Dein PAP-Abstrich nicht so ganz in Ordnung war? Und hast Du schon für Dich einige passende Möglichkeiten wählen können, um Dein Immunsystem mit naturheilkundlicher unterstützung zu stärken?

Auch und ganz besonders über die Ernährung gibt es gute Möglichkeiten, damit Du Dich rundum wohlfühlst und was dazu beitragen kann, dass Dein PAP-Abstrich bei der nächsten Kontrolle wieder völlig unauffällig sein wird. Es gibt in der Ernährungslehre sehr viele unterschiedliche Ansätze und eigentlich bin ich dafür, dass jede Patientin die für sie beste Ernährungsmöglichkeit, selbst und individuell herausfindet.

ErnährungslisteDazu kannst Du Dich in den folgenden Wochen genau beobachten. Am besten machst Du Dir eine zweispaltige Liste. Die linke Spalte bekommt ein dickes + und die rechte Seite ein dickes – Zeichen als Überschrift. Nun finde nach jeder Mahlzeit heraus, ob Du Dich mit dieser Mahlzeit wohlfühlst, ob Du Dich stark und genährt fühlst, oder eher schlapp, müde und aufgebläht. Entsprechend trägst Du die Nahrungsmittel in Deine Liste ein: unter dem + Zeichen alles was Dir gut tut und unter dem – Zeichen alles was eher nicht so wohltuend empfunden wird.

Insgesamt solltest Du aber Deine Ernährung durch vollwertige, basische, biologische Frischkost umstellen. Also viel Gemüse, Salat und Obst, Getreide und nur wenig Wurst und Fleisch. Stelle Dir vor, dass im Gewebe um Deinen Muttermund die Sauerstoffzufuhr verbessert werden soll und das schafft man nicht mit Fastfood und Konservenessen.

Mondhütte - Frischkorn-MüsliVerwende zum Essen nur hochwertige, kaltgepresste Öle, wie z.B. Leinöl (muss im Kühlschrank stehen, da es sehr schnell ranzig wird, am besten nur in kleinen Flaschen kaufen) oder Nachtkerzenöl. Zum Frühstück ist für viele Frauen ein Frischkornmüsli oder auch die Quark-Leinöl-Creme nach Budwig ideal. Ein Rezept für Quark-Leinöl-Creme mit Granatapfel und Feige findest Du hier bei unseren Rezepten –>
Auch grüne Smoothies sind gesunde Energiebringer, in die man auch prima wertvolle Öle mischen kann. Die Forscherin Johanna Budwig erkannte schon vor langer Zeit, dass essentielle Fettsäuren sehr gesund sind und u.a. auch bei Krebserkrankungen unterstützend wirken. In ihrem Buch „Öl-Eiweiß-Kost“ beschreibt sie das genau.

Leinsamen sollte immer frisch geschrotet verwendet werden. Wenn Dir die Anschaffung einer Getreidemühle zu kostspielig ist, gibt es auch die Möglichkeit auf „Linomel“ auszuweichen. Das bekommst Du im Reformhaus oder Biomarkt und es handelt sich hier um frisch geschroteten Leinsamen, der mit einer hauchdünnen Schicht Honig umhüllt ist, um vor Oxidation zu schützen.

Falls Dir die Ernährungsumstellung schwer fällt, findest Du vielleicht auch den richtigen Zeitpunkt für eine Heilfastenwoche nach Buchinger oder möchtest 1-2 Wochen Basenfasten. Danach ernährt man sich automatisch gesünder und bewusster, die Umstellung fällt leichter. Besprich das am besten mit Deinem Arzt oder Heilpraktiker.

Mehr zum Thema:
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