Bin ich gut genug?

…oder bin ich vielleicht doch nicht gut genug? Bin ich eine gute Mutter? Eine gute Tochter? Eine gute Schwester? Erfülle ich alle Erwartungen die man in mich setzt – auch in meinem Beruf? Bin ich eine gute Freundin und Partnerin?

Kennen Sie diese Fragen, die oft in unserem Inneren toben und im unpassendsten Moment mal wieder „anklopfen“? Wahrscheinlich. Es sind typische Glaubenssätze, die wir Frauen in uns tragen. (Ich glaube, dass Männer weniger betroffen sind, kann mich jedoch auch täuschen) Diese immer wieder auftauchenden Selbstzweifel und Glaubenssätze blockieren unsere Energie, hindern daran unser volles Potenzial zu leben.

Immer wieder habe ich mit diesen Selbstzweifeln zu kämpfen und ich bin nun wirklich keine Perfektionistin! Aber ich will alles gut machen. Möchte meinen Kindern die allerbeste und liebevollste Mutter sein – meinen Enkeln die tollste Oma. Meine Eltern sollen stolz auf mich sein – da ist ein immerwährender Wunsch nach Anerkennung… „Das hast Du richtig gut gemacht, wir sind stolz auf Dich!“ Wie gerne möchte man das doch, gerade von den Eltern, hören. Meinen Beruf möchte ich so ausüben, dass ich so vielen Menschen wie nur möglich helfen kann, einen gesünderen Weg zu gehen. Ich möchte gut sein in allen Dingen. Stoße dabei immer wieder an die Grenzen von dem was mir möglich ist und zweifle wieder an mir.

„Bin ich wirklich gut genug?“

Da kommt sie dann wieder die innere Stimme und zeigt mir, dass ich noch lange nicht soweit bin genug gelernt zu haben. Was? Mich selbst zu lieben. So wie ich bin. Mit allen Fehlern und Unzulänglichkeiten. Es gibt also noch viel zu tun. Aber ich glaube, ich bin auf einem guten Weg…. 😉

Wie sieht das bei Ihnen aus?

 

5 Kommentare

  1. Hallo Bettina,

    Herzlichen Glückwunsch zu dieser wunderbar gestalteten Seite. Ich hatte jetzt mal Zeit zu stöbern und bin sehr begeistert über deine Ideen.

    Weiter so, und alles Gute wünsche ich Dir

  2. Die rote Nase

    Zu dick, zu dünn, nicht gut genug,
    zu schwach, zu arm und hässlich.
    Jeder Tag ein Selbstbetrug,
    ich fühle mich gar grässlich.

    Talentlos, freudlos, ohne Glück.
    Werde ständig schikaniert.
    Ergreife jedes Missgeschick
    und werde abserviert.

    So lebe ich, unheilbar krank.
    Bin vollkomm’ festgefahren.
    Vergessen habe ich schon lang,
    mein Leben zu hinterfragen.

    Da find’ ich unverhofft ´ne Nase
    ´ne rote, wie der Clown sie hat
    die Heilung naht in einer Phase
    in der ich mich verloren hatt’.

    Erkenne leere Glaubenssätze,
    die zu lösen es sich lohnt.
    In mir schlummern tausend Schätze
    Humor in meiner Seele wohnt.

    Die rote Nase – unkompliziert
    mein treuester Begleiter!
    Bei Bedarf – schnell appliziert
    dann lach’ ich und bin heiter.

  3. Das spricht mir aus der Seele, und dann bin ich auch noch zu alt, zu dick, zu … um all die wunderbaren Dinge zu tun, die ich immer schon machen wollte. Und das nur weil mein innerer Kritiker mir ständig Dinge ins Ohr flüstert, die jeder Grundlage entbehren! Doch auch ich lerne, seine Kommentare zu hinterfragen, die negativen Glaubenssätze nicht mehr einfach hinzunehmen, sondern sie zu wandeln in die positiven Botschaften, die meine Seele braucht.

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