Kategorie: Menstruation

(Jahreszeiten-) Rhythmus für Halt und Stabilität

Rhythmen in der Natur - Herbstspiegelung. Foto: pixabay

Rhythmen in der Natur – Herbstspiegelung. Foto: pixabay

Die Natur gibt uns Rhythmen vor, an denen wir unser Leben orientieren. Da ist der Tag und Nacht-Rhythmus, der dafür sorgt, dass unsere Aktivitäts- und Ruhephasen in ausgeglichenem Verhältnis stehen. Es gibt den Wochen-Rhythmus, der uns mit dem Wochenende die Möglichkeit gibt, Zeit für die Familie und private Dinge zu haben und aus dem Hamsterrad der Arbeitswelt kurzzeitig auszusteigen.

Der Jahreszeiten-Rhythmus prägt uns in Aktivität und Vitalität. Der Frühling mit seinem frischen Grün, Knospen und Trieben steht für Neubeginn, Fruchtbarkeit. Der Frühling steht auch für das Großreinemachen, den Hausputz und ist eine ideale Zeit für eine Detox- oder Heilfastenwoche. Im Sommer spüren wir Schaffensdrang und Lebensfreude. Spätsommer und Herbst bringen uns reiche Ernten, lassen uns die noch warmen, aber schon kürzer werdenden Sonnentage genießen und erinnern uns daran loszulassen – Elma schrieb letzte Woche ausführlich davon – auch Schlacken und Umweltgifte loslassen, was den Herbst zu einer idealen Detox- und Fastenzeit macht. Im Winter kommt die Natur zur Ruhe und Einkehr. Die ruhige, besinnliche Zeit im Kerzenschein beginnt.

herbststimmung

Die natürlichen Rhythmen geben uns Halt und Stabilität, wir alle brauchen Rhythmus um gesund zu bleiben – und wir brauchen Zuverlässigkeit. Foto: pixabay

Wir Frauen brauchen während unserer fruchtbaren Lebenszeit auch unbedingt unseren Monatszyklus, mit der Menstruation, um gesund zu bleiben und uns unsere Kreativität zu erhalten. Die Tage der Menstruation stehen ebenfalls für Loslassen, runterkommen, ausruhen – Rückzug und achtsam mit sich selbst umzugehen. Leider ist es bei jungen Frauen mittlerweile modern, durch Hormongaben auf die monatliche Blutung zu verzichten. Ich kenne viele Frauen, denen das gesundheitlich nicht gut bekommen ist. Es fehlt uns allen mittlerweile etwas an Selbstliebe und Nähe zur Basis der Natur, sonst wäre es soweit nie gekommen, dass Frauen freiwillig auf ihre Menstruation verzichten.

Die natürlichen Rhythmen geben uns Halt und Stabilität, wir alle brauchen Rhythmus um gesund zu bleiben – und wir brauchen Zuverlässigkeit. In unserem Umgang untereinander fehlt mir immer mehr die Zuverlässigkeit. Kaum jemand möchte noch VERBINDLICH sein, verbindliche und zuverlässige Aussagen machen – das beobachte ich im geschäftlichen, wie auch privaten Umgang. Irgendwie ein sehr trauriges Phänomen. Liegt es an unserer Schnelllebigkeit, unserer Hetze und Eile, unserer permanenten Überlastung? Was denkst Du darüber?

Alles Liebe, Deine Luise

Die Menstruationskappe: Gesund und nachhaltig

Die Menstruationskappe: Gesund und nachhaltig überzeugt die neue monatliche Begleiterin immer mehr Frauen

Gastbeitrag von Annemarie Harant (erdbeerwoche)

Foto: www.erdbeerwoche.com - Team Harant/Steinbrugger

Foto: www.erdbeerwoche.com – Team Harant/Steinbrugger

Während in Finnland bereits 10-20% aller Frauen Nutzerinnen einer Menstruationskappe (auch Menstruationstasse genannt) sind, wird das Produkt als gesunde Alternative zu Tampons erst seit Kurzem in Österreich und Deutschland immer bekannter.  Wir von der erdbeerwoche beschäftigen uns nun schon mehr als fünf Jahre als Bewusstseinsplattform für nachhaltige Frauenhygiene mit der Problematik rund um konventionelle Tampons, Binden und Slipeinlagen und sind auf wichige Fakten gestoßen, die jede Frau erfahren sollte:

  • Eine Frau verbraucht in ihrem Leben zwischen 10.000 und 17.000 Tampons bzw. Binden und verursacht damit einen riesigen Müllberg aus Zellulose und Plastik, da die meisten konventionellen Produkte aus diesen Materialien bestehen.
  • Aufgrund des Kunststoffanteils in vielen herkömmlichen Tampons benötigen diese bis zu 500 Jahre, um zu verrotten.
  • „Öko-Test“ hat bei einem Test verschiedener Tamponmarken 2007 herausgefunden, dass von insgesamt 16 Marken 14 mit allergieauslösenden halogenorganischen Verbindungen versetzt sind.
  • In Tampons wurden darüber hinaus Chemikalien wie Dioxin- und Furanrückstände gefunden, die aus dem Bleichprozess mit Chlor stammen können und als krebserregend gelten.
  • Konventionelle Binden oder Slipeinlagen können unbekannte Duftchemikalien enthalten, die Störungen im Hormonsystem oder allergische Hautausschläge auslösen können.

Was ist eine Menstruationskappe?

Menstruationskappe - Foto: Erdbeerwoche

Menstruationskappe – Foto: Erdbeerwoche

Menstruationskappen sind kleine Becher aus medizinischem Silikon, die wie Tampons eingeführt und können je nach Modell bis zu 30 ml Flüssigkeit fassen. Durch das größere Fassungsvermögen können Menstruationskappen im Gegensatz zu Tampons bis zu 12 Stunden getragen werden. Anschließend wird das Blut einfach in die Toilette entleert, die Menstruationskappe gereinigt und wieder eingeführt. Auf den ersten Blick für viele Frauen schwer vorstellbar, ist die Handhabung wirklich einfach und die meisten Menstruationskappen-Nutzerinnen wollen auch nicht mehr zu Tampons zurück.

Zero Waste unter der Gürtellinie

Der größte Vorteil: Da Menstruationskappen mehrere Jahre wieder verwendbar sind, sparen sie dir Geld und den Müll von bis zu 2000 Tampons! Aber auch die Vorteile für die eigene Intimgesundheit sind nicht zu verachten: Gegenüber Tampons saugen sie die gesunde Scheidenflüssigkeit nicht auf und es können auch keine Fasern im Körper zurückbleiben, die bei konventionellen Tampons noch dazu Kunststoffbestandteile beinhalten können. Im besten Fall kann eine Menstruationskappe also auch dazu beitragen, Intiminfektionen vorzubeugen. Eine Umfrage der erdbeerwoche ergab etwa, dass 90 % der Menstruationskappen-Nutzerinnen sehr zufrieden mit dem Produkt sind. Allerdings gilt: Menstruationskappen sind nur dann wirklich gesünder, wenn auf die Qualität des Materials und die richtige Handhabung geachtet wird.

Tipps von der erdbeerwoche für den Umstieg auf eine Menstruationskappe:

  1. Auf Material und Herkunft achten: Unbedingt auf zertifiziertes medizinisches Silikon achten. Leider gibt es immer mehr Trittbrettfahrer, die mit billigen Angeboten aus Fernost auf Internetplattformen aktiv sind. Im erdbeerwoche-Sortiment findest du nur Produkte aus der EU, die unserem strengen Kriterienkatalog entsprechen. Mehr Infos zu den Qualitätskriterien von Menstruationskappen gibt es hier nachzulesen.
  2. Hygiene ist das oberste Gebot: Zur Reinigung der Menstruationskappe selbst genügt das Auskochen vor und nach jeder Regelwoche mit bloßem Wasser. In jedem Fall sind aggressive Seifen und Waschlotionen zu vermeiden. Vor dem Einsetzen Hände waschen nicht vergessen!
  3. Auf die richtige Handhabung kommt es an: Bis frau sich mit einer
    Foto: Erdbeerwoche

    Foto: Erdbeerwoche

    Menstruationskappe richtig angefreundet hat, dauert es meist 1-2 Zyklen. Wichtig dabei ist, dass vor jedem Entfernen der Menstruationskappe der Unterdruck gelöst wird, mit dem die Menstruationskappe ihre Dichtheit erzeugt. Dafür drückt frau mit dem Zeigefinger direkt gegen den Bauch der Menstruationskappe und zieht sie anschließend vorsichtig heraus. Auf keinen Fall soll einfach am Stiel gezogen werden. Wenn du dir am Anfang noch nicht ganz so sicher bist, nimm einfach eine Stoffslipeinlage als zusätzlichen Schutz! Antworten auf alle häufigen Fragen zur Menstruationskappe finden Frauen auch im erdbeerwoche-Ratgeber bzw. in diesem Erklärvideo.

Der Ort der Ruhe, der Stille und des Glücks

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Urlaub_Stille_Glück_Ruhe

Urlaub bedeutet Glücksmomente zu finden. Quelle: pixabay.

Urlaub. Die beste Zeit des Jahres. Doch was ist, wenn etwas schief geht? Im Urlaub. Wir können den Ort, das Hotel oder die Ferienwohnung noch so sorgfältig ausgewählt haben, der Urlaub kann dennoch zur Enttäuschung werden. Was entscheidet darüber, ob es so oder so läuft?

Wir erinnern uns gern an die besonderen Momente im Urlaub. Das sind dann Momente, die uns ewig in Erinnerung bleiben. Wenn wir uns aber abgefertigt fühlen, schon beim Ankommen an der Rezeption wie eine Nummer behandelt werden, oder das Zimmer ganz und gar keine Atmosphäre zum Wohlfühlen aufweist, dann wird das Urlaubsgefühl gleich zu Beginn hart auf die Probe gestellt.

Also, der Ort, an dem ich mich aufhalten möchte, um eine ganz wunderbare Zeit zu verbringen, der sollte schon eine gewisse Ausstrahlung haben. Was ist für Euch wichtig?

Landschaftlich eingebettet, dass es ein AUFATMEN ist, wenn Du aus dem Fenster siehst oder auf dem Balkon stehst? Ist Dir wichtig, dass für einen echten Aktivurlaub die geeignete Unterstützung, wie Fahrradkeller, Service und Sportgeräte zur Verfügung stehen? Dass der Tennisplatz vor dem Haus, der Pool dahinter und die Kinderbetreuung gesichert sind?

Oder geht es Dir um einen ruhigen, abgelegenen Ort, an dem Du das Meer rauschen hörst, wenn Du morgens aufwachst? An dem es eine kleine Küche gibt, die alles hat, um ein einfaches, aber gutes Frühstück selbst zu machen. Von dem aus Du Deine Unternehmungen gut zu Fuß erledigen kannst und der kleine Garten ein geschützter Ort ist, in dem Du meditieren und gemütlich mit Deinem Lieblingsbuch auf der Liege liegen bleiben kannst?

Ich glaube, es gibt so viele verschiedene Ansprüche, wie es Orte gibt. Das wichtigste für mich ist, dass es sich gut anfühlt, wo ich bin. Da kann ich nur von mir selbst ausgehen. Das empfindet

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Urlaub. Ein Platz zum Wohlfühlen.

jede(r) anders. Jedenfalls glaube ich, dass sich dann die Seele wieder entfalten kann und sich erholt. Ob unterwegs mit dem Partner, der Familie oder der besten Freundin. Oder auch ganz alleine. Wenn das passiert, sind die Momente intensiv und bleiben uns lange in Erinnerung. Dann fühlen wir uns erholt und ganz. Und freuen uns wieder auf den Alltag.

Ein Wort, das dieses Gefühl für mich versinnbildlicht, lautet SHAMBALA. Im tibetischen Buddhismus steht dieses Wort für den geheimen Ort der Ruhe, der Stille und des Glücks. Allerdings hat er keine Koordinaten auf der Landkarte – Shambala* finden wir nur in uns selbst.

Eure Mondhüttenplätze sind übrigens auch solche Orte. Auch zuhause. Nicht nur im Urlaub.

Deine Elma

*Leider konnte ich keinen Link zu Shambala setzen, weil alles zu sehr benutzt wurde für Zwecke, die ich nicht teilen kann.

„Eine Frau, die hundert Männer besitzt“

Shatavari - Foto: LightCooker/Fotolia

Shatavari – Foto: LightCooker/Fotolia

…so lautet die freie Übersetzung des Namens der ayurvedischen Heilpflanze „Shatavari“ (lateinisch: asparagus racemosus), der wilde indische Spargel.

Eigentlich war ich am Nachlesen und Recherchieren über die Heilwirkung der Shatavari Wurzel, als ich über diese Übersetzung des Namens „stolperte“, das lässt natürlich erst einmal ziemlich aufhorchen! Hundert Männer – welche Frau will denn sowas….. fragst Du Dich bestimmt auch. 😉 Aber was steckt wirklich dahinter, hinter der Heilkraft der Shatavari? Ist sie wirklich ein Regenerations- und Verjüngungsmittel für Frauen?

Shatavari wirkt nährend, stärkend, tonisierend und aktivierend, besonders auf die weiblichen Geschlechtsorgane, wie Gebärmutter und Eierstöcke. Außerdem sagt man der Shatavari eine aphrodisierende Wirkung nach. In der ayurvedischen Medizin wird sie unter anderem bei Unfruchtbarkeit,  Wechseljahresbeschwerden und dem prämenstruellem Syndrom verordnet. Bei Rückgang der Libido ist sie sehr hilfreich und man bezeichnet sie deshalb auch als „Ginseng“ für Frauen. Sie wird aber auch als Stärkungsmittel bei Nervosität, Erschöpfung und Schwäche verordnet.

Zur Anwendung als Aphrodisiakum oder zur Stärkung wird Shatavari mit Ghee (indischer Butterschmalz) und Milch gekocht. Dazu gibt man noch etwas Honig, langer Pfeffer und Zucker hinzu.