Kategorie: Mondhütte

Passiflora incarnata – für mehr Herzensruhe

Immer dann wenn wir von Unruhe und Sorgen erfasst sind und unser Herz schwer wird ist die Passionsblume eine wunderbare Helferin. Sie hat eine besondere Beziehung zum Herzen und wirkt ausgleichend und harmonisierend. Die Passionsblume fördert auch ein besseres Einschlafen, wenn sich unsere Gedanken vor Sorge im Kreis drehen und sie ist angstlösend.

Ich verschreibe Passiflora gerne als Einzelmittel in Tropfenform, das hat sich in meiner Praxis sehr bewährt bei
• Nervosität mit Herzrasen
• Einschlafstörungen
• Wechseljahresbeschwerden
• Herzrhythmusstörungen

Alles Liebe für Euch, Bettina Fornoff

Höre auf Dein Herz

Ja, es ist still geworden. Auf der ganzen Welt. Wir haben den 26.3.2020. Der Coronavirus COVID-19 versetzt uns alle in einen Ausnahmezustand, in Angst und Panik, Schockstarre. Angst und Panik können unser Immunsystem schwächen, lassen uns wie aufgescheuchte Hühner umherrennen und zu Hamsterkäufen verleiten.

Zur Zeit arbeiten sehr viele Menschen im Homeoffice, das Haus soll nur für Einkäufe, den Weg zur Arbeit oder zum Arzt verlassen werden. Mehr als 2 Leute dürfen sich nicht außerhalb der eigenen Räume treffen. Das bringt uns gefühlt aus hektischem Sprint runter auf Null und es ist für viele nicht einfach damit umzugehen. Mir kommt es momentan vor, als wäre die ganze stressige Welt in einem Burnout und dazu verurteilt still zu halten – ja, man könnte es auch so sehen, dass wir kollektiv momentan in die Mondhütte eingezogen sind.

Zumindest sehr viele von uns… die wunderbaren Menschen, die in den Krankenhäusern rund um die Uhr im Dienst sind, oder auch in den Supermärkten arbeiten, Polizisten, Feuerwehrleute, Hilfskräfte u.v.m. arbeiten momentan fast rund um die Uhr, um für uns da zu sein.

Vergesst nicht, es ist FRÜHLING, die Sonne scheint, der Himmel ist klar und blau und wir dürfen glücklicherweise noch spazierengehen. Für mich ein großes Geschenk in dieser Zeit und ich nutze die Gelegenheit, so oft es geht im Wald zu sein. Elma hat es schon in ihrem letzten Beitrag so schön beschrieben: die Natur ist nicht an Coronaviren interessiert – sie atmet momentan auf….

Waldveilchen

Wenn Ihr es möglich machen könnt, dann versucht momentan raus an die frische Luft zu gehen – solange wir das noch dürfen. Natürlich unter den vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen, mit genügend Abstand und nur alleine oder zu zweit. Die Sonne und die Luft tuen uns so gut und die Bewegung stärkt das Immunsystem. Aber auch unser Kopf wird frei, wir vergessen für einen Moment alle Nachrichten, alle Schlagzeilen, alle uns so verwirrenden Meldungen. Wir können uns wieder erden und spüren – erinnern uns an Wesentliches. Genau das ist jetzt wichtig! Wenn möglich beginnt täglich zu meditieren, das kann ganz kurz sein, geht in die Natur, in den Garten, auf den Balkon und kommt auch innerlich zur Ruhe.

Kommt bei Euch an, spürt in Euren Körper und in Euer Herz. Das ist es was wir in diesen Zeiten brauchen und nicht ständig neue Videos mit Verschwörungstheorien und Horrormeldungen, die in uns Angst und Panik schüren.

Hört auf Euer Herz und bleibt gesund – alles wird gut! Eure Luise

Es ist ruhig geworden.

Die Kraft der Natur wahrnehmen, die jetzt um uns herum aus der Winderruhe erwacht – das können wir jetzt ganz bewusst erleben.

Ja, es ist ruhig geworden. Draußen höre ich kaum noch Autos fahren, die Flugzeuge, die sonst Richtung Frankfurter Flughafen über uns fliegen oder von daher zu fernen Zielen aufbrechen, sind wirklich selten geworden. So selten, dass ich beim Unkraut jäten gestern hochgeschaut habe, als einer dieser großen silbernen Vögel über den blauen Himmel zog.

Wir hören die Vögel wieder zwitschern. Das Gezeter der Spatzen weckt uns morgens, die Amsel begleitet uns mit einem unglaublich vielfältigen Song in den Abend hinein. Habe ich das sonst nicht wahrgenommen oder ist es dieses neu gewonnene Glück der Entschleunigung, das wir gerade in den Händen halten? Die Wahrnehmung ist schärfer geworden, die Sinne sind wacher.

Wenn Mondhütte etwas bedeutet, dann genau das: Zur Ruhe kommen. Langsamer werden. Dinge wie durch eine Lupe wahrnehmen, weil die Sinneseindrücke weniger werden. Und das ist gut so. Finden wir beide, Elma und Luise, die wir für die Mondhütte und für ein Leben mit Sinn, Behutsamkeit und Achtsamkeit stehen. Wenn es einen Gewinn aus dieser für uns alle schweren, vielleicht auch gesundheitlich bedrohlichen Situation ziehen können, dann ist es dieser Rückzug. Keine Termine mehr, kein Gehetze, einfach eine Gangart langsamer werden.

Schaut einfach, wie Ihr dieser verordneten Pause etwas Positives abgewinnen könnt. Nicht jede/r kann den Schalter direkt umlegen und dieses Glück empfinden. Ich wünsche Euch allen, dass Ihr ihn findet. Wir begleiten Euch in den kommenden Wochen,

Eure Elma.

Mondhüttenplatz: Wald

Mein liebster Mondhüttenplatz ist der Wald.

Anstrengende Arbeitswochen liegen hinter mir und der graue Winter, ohne Sonnenstrahlen, hatte eine zermürbende, ermüdende Wirkung. Doch seit einigen Tagen ist sie wieder da, die Sonne! Es ist zwar knackig kalt, aber solange die Sonne scheint ist – zumindest für mich – die Welt in Ordnung – und ganz besonders wenn ich im Wald unterwegs bin. 😉

Der Wald hat eine ganz besondere Stimmung, wenn die Sonnenstrahlen durch die Bäume fallen

und besonders jetzt gegen Ende des Winters, spürt man förmlich wie überall das Leben wieder aus seiner Starre erwacht. Im Wald kann ich mich zu jeder Jahreszeit entspannen, tief durchatmen. Alle Anstrengung, egal ob körperlich, geistig oder emotional, scheint von mir abzufallen. Ich spüre das Leben, als etwas Ruhiges, Beständiges, Kraftvolles. Es ist wie heimkommen.

Über die heilende Kraft des Waldes wurde in den letzten Jahren viel geforscht

und was viele Menschen schon immer spüren, konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden: Bäume kommunizieren miteinander, unterstützen und schützen sich gegenseitig und sie geben bestimmte Stoffe „Terpene“ ab, die das Immunsystem von uns Menschen positiv stimmen.

(Mensch & Wald e.V.) Zahlreiche internationale wissenschaftliche Studien haben nachgewiesen, dass die belebende und zugleich beruhigende Waldatmosphäre und die in der Luft enthaltenen Terpene und andere ätherische  Substanzen, einen messbaren positiven Einfluss auf unsere Körperfunktionen und auf unseren Geist haben.

Besonders heilsam scheinen ausgedehnte Wald-Aufenthalte auf unsere sogenannten Zivilisationskrankheiten zu wirken.
Speziell für folgende Krankheiten zeigen die biomedizinischen Forschungsergebnisse  erstaunliche Möglichkeiten:

  • Krebs

  • Stoffwechselerkrankungen

  • Herz-Kreislauferkrankungen/ Bluthochdruck

  • Depression

  • burn out

  • Atemwegserkrankungen

Das alleine ist aber nicht das, was den Wald für mich so besonders und sogar zum Mondhüttenplatz macht. Dadurch, dass ich mich dort so sicher, ruhig, wohl und angenommen fühle, spüre ich, wie sich viele Verhältnismäßigkeiten in meinem Kopf wieder zurechtrücken. Ich bin mir wieder sicher, was wirklich wichtig ist und was nur zu Randerscheinungen des Lebens zählt. Meine Kreativität fängt wieder sehr lebendig an zu sprudeln und oft komme ich von einem Waldspaziergang zurück und habe eine neue Idee, die ich nur zu gerne in der Praxis umsetze.

Für mich ein untrügliches Zeichen, dass ich „runtergekommen“ bin und aus dem alltäglichen Stresskarussell, wenigstens für eine Zeitlang, den Ausstieg geschafft habe.

Probiere es doch auch einmal aus. Wald haben wir in Deutschland glücklicherweise fast überall und völlig gratis. 😉

Deine Luise