Kategorie: Wechseljahre

Frauen leben länger…

…mit OPC. Dem Vitalstoff für körperliche Gesundheit, strahlende Schönheit und eine entspannte Psyche.

Ganz neu erschienen ist dieses Buch von der Sachbuchautorin Anne Simons, die ich sehr schätze.
Es zeigt das erstaunliche Spektrum des Anti-Alterungsvitamins OPC, von der körperlichen Gesundheit, über die weibliche Schönheit bis zur psychischen und sozialen Ebene. Von der effektiven und sehr tiefgreifenden Wirkung OPC profitiere ich persönlich schon seit einiger Zeit und habe mich sehr über diesen neuen Ratgeber gefreut, der doch so gut zu meinem Therapieschwerpunkt Frauengesundheit passt.

OPC ist nicht gleich OPC. Das habe ich in den vergangenen Monaten auch erst lernen müssen. Es gibt gewaltige und sehr entscheidende Qualitätsunterschiede und sehr viele Präparate am Markt enthalten zwar Traubenkernextrakt, es sind aber kaum, oder nur sehr wenig „oligomere Procyanidine“ enthalten und auf genau die kommt es an, um von der hervorragenden Heilkraft OPC zu profitieren. Mittlerweile berücksichtige ich OPC bei vielen Beschwerden rund um die Frauengesundheit und integriere es in meinen Therapieplan.
Gerne berate ich Sie hierzu.

Leseprobe „Frauen leben länger mit OPC“.

 

Schlaflosigkeit? Es gibt viele Gründe.

Schlaf war für mich persönlich schon immer wichtig, um Energie zu tanken, um mich vital zu fühlen und den beruflichen Anforderungen gewachsen zu sein. Ohne ausreichenden Schlaf bin ich unkonzentriert und nicht gerade gut gelaunt. Glücklicherweise gehören für mich Schlafprobleme der Vergangenheit an.

Für sehr viele Menschen sind Einschlafstörungen und Schlaflosigkeit allerdings ein großes Problem, Elma berichtete vergangene Woche darüber.

Was verursacht Schlaflosigkeit? Es kann viele Gründe geben.

Foto: Yvonne Wierink/Fotolia

Leider kann es bei vielen Frauen während der Wechseljahre zu Schlafstörungen kommen. Die Ursachen hierfür können sehr unterschiedlich sein. Die Ruhelosigkeit der Beine, aber auch eine innere Unruhe, die sich mit nichts erklären lässt, ist nur eine Möglichkeit. Dann fühlst Du Dich vielleicht auch tagsüber entweder erschöpft oder wie „getrieben“.

Lasse abklären, wie es eventuell um Deinen Blutdruck steht. Oft schießt er in die Höhe, wenn die Hormone sich umstellen. Glücklicherweise reguliert sich das nach dieser Phase auch wieder und mit pflanzlichen Mitteln kann man ihn gut im gesunden Bereich halten. Hier kann ich u.a. folgende Heilpflanzen empfehlen:

  • Hafer (avena sativa)
  • Mistel (viscum album)
  • Passionsblume (passiflora)
  • Schlangenwurz (rauwolfia)
  • Weißdorn (crataegus)
  • Gemmoextrakt Olive (Olea europaea)

Foto: unpict/fotolia

Weißdorn (Crataegus) wirkt herzstärkend und kann bei Bluthochdruck und nervösen Herzbeschwerden hilfreich sein. Als Teemischung, oder pflanzliche Urtinktur.

Auch die Schilddrüse kann während der Wechseljahre mit einer Überfunktion reagieren. Sie sollte regelmäßig kontrolliert werden, besonders wenn Du unter innerer Unruhe und Schlaflosigkeit leidest. Wolfstrapp hat eine regulierende Wirkung auf die Schilddrüse und bringt Dich wieder in einen normalen Rhythmus. Es gibt z.B. ein sehr gutes Kombinationspräparat der Firma CERES für die Wechseljahre, das u.a. Wolfstrapp enthält und mit Frauenmantel, Johannisbeerblättern und Salbei für hormonelle Ausgeglichenheit sorgt: CERES Alchemilla compositum / Tropfen

Finde Dein individuelles Einschlafritual

Sind Blutdruck und Schilddrüse in Ordnung und es gibt auch keine aktuellen großen Entscheidungen oder Sorgen, die Dich nicht schlafen lassen, dann kläre folgende Punkte:

  • Wie sieht es aus mit elektrischen Störfeldern in Deinem Schlafbereich? Ein Fernseher gehört auf gar keinen Fall ins Schlafzimmer! Gibt es eventuell einen Funkwecker, oder liegt das eingeschaltete Smartphone auf dem Nachttisch? Lasse Dich von einem Baubiologen beraten!
  • Unser Gehirn unterscheidet nicht ob Aufregung, Streit, Diskussionen, Anspannung in der Realität geschehen, oder ob wir so etwas abends im TV anschauen und „miterleben“, oder vielleicht spannende Thriller lesen. Sorge dafür, dass Du Dich vor dem Schlafen gehen mit angenehmen, schönen Dingen beschäftigst, die Dein Herz zum Klingen bringen und Dich beruhigen.
  • Esse abends nicht zu spät, das belastet den Organismus und lässt uns nicht ruhig schlafen. Vergesse Ratschläge wie etwa abends 1 Glas Rotwein zu trinken. Der Alkohol putscht nur noch mehr auf und lässt noch schlechter schlafen.
  • Gönne Dir vor dem zu Bett gehen ein warmes Fußbad mit Lavendel– oder Melissenöl, das beruhigt.
  • Finde Dein individuelles Einschlafritual. Das kann ein Spaziergang sein, oder eine Meditation, ein Gebet, Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, autogenes Training, o.ä.
  • Aber auch eine Nebennierenschwäche verursacht Schlafstörungen! Achte darauf, bis 22:30 Uhr schlafen zu gehen und von 23 Uhr an zu schlafen, denn meist erfolgt ungefähr gegen 23 Uhr eine Hormonausschüttung der Nebennieren, die Dir ein kurzes Hoch beschert, dann aber am Einschlafen hindert und Dich, wie in einem Teufelskreis, noch mehr schwächt.

Die Passionsblume (passiflora incarnata) für Herzensruhe und Harmonie

Passionsblume – Foto: Arcenciel/Fotolia

Heilpflanzen in Form von Teemischungen oder Tropfen unterstützen bei vielen Frauen den wohltuenden Schlaf, z.B.:

  • Baldrian
  • Hopfen
  • Lavendel
  • Melisse
  • Passionsblume
  • CERES Valeriana compositum
  • Gemmoextrakt Silberlinde (tilia tomentosa)

Auch regelmäßige Behandlungen mit Ohrakupunktur können Dich besser schlafen lassen.

Schlaf gut, Deine Luise

Quelle: „Hormone in Balance“ Leitfaden für Frauen

Ein Hoch auf die Lebensjahre

Auf seinem Heroes-Cover ist der junge David Bowie mit einer aufstrebenden, zielgerichteten und auch schöpferischen Geste abgebildet. Das vorletzte Album verwendet das gleiche Bild, nur das diesmal ein weißes Quadrat mit dem Titel „The next day“ sein Gesicht und die Hände überdeckt.


Jetzt fragt sich natürlich jeder, was das mit Frauen und Mondhütten zu tun hat.

Frauen wie Männer befinden sich irgendwann in einer Lebensphase, die zunehmend geprägt ist von Innehalten, Selbstreflexion und auch Rückzug. Höher, schneller, weiter ist nicht mehr das zentrale  Lebensthema. Körper und Geist zeigen uns auf verschiedene Art und Weise, dass nun eine wundervolle Zeit beginnt, die verbunden ist mit einer Art Pioniergeist. Wir entdecken uns selbst, machen uns frei von bestimmten Aufgaben und Verantwortungen, sind mutiger und genussvoller. Das Leben hat uns bis dahin mit viel Weisheit gesegnet und genügend Erfahrung gelehrt, so dass sich jetzt ausreichend Raum für das „Erleben“ öffnet.

Wie auch auf dem Cover mit dem Quadrat werden die jungen, kraftvollen Posen überdeckt von einem Symbol sanftmütiger Lebensenergie. Der Abstand zur Jugend ist zu groß um mit ihr in Konkurrenz zu treten, aber die Nähe zu uns selbst, lässt ein tiefes Gefühl von Liebe und Geborgenheit aufkommen, die keine öffentlichen Bewunderer mehr benötigt.

Immer mehr Mondhütten tun sich nun auf, in denen man sich genussvoll zurückziehen und selbstbestimmt ausleben kann.

Foto: jd-photodesign/fotolia

Die eigene Lebendigkeit wird nun erfahrbar. Gerüstet mit genügend Selbstsicherheit können wir uns in neue Abenteuer stürzen, Veränderungen gelassen annehmen und ab und an dankbar uns selbst feiern.

Die Autorin Tine Esser produziert vegane, handgefertigte Pflanzenölseifen für Mensch und Tier, in ihrer Seifenmanufaktur in Erbach (www.kunya.de): "Aus Freude am Besonderen und aus Liebe zur Natur lege ich sehr viel Wert auf nachhaltige und biologisch einwandfreie Produkte für Mensch und Tier."
Tine Esser schreibt außerdem für das Online-Magazin www.ecowoman.de

Altweibersommer

Spätsommer/Frühherbst - Altweibersommer. Foto: pixabay

Spätsommer/Frühherbst – Altweibersommer. Foto: pixabay

Wenn im September die Tage bereits deutlich kürzer und kälter werden, obwohl wir tagsüber immer noch die Sonne genießen; wenn im Morgendunst der aufgehenden Sonne die Spinnfäden durch die Luft segeln, dann spricht man im Volksmund vom ALTWEIBERSOMMER.

Wie es ausgerechnet zu diesem Begriff „Altweibersommer“ kam, ist nicht wirklich sicher überliefert. Man nimmt an, dass er sich von den Spinnfäden der Baldachinspinnen ableitet, die im glitzernden Licht ähnlich aussehen, wie ein langes, graues Frauenhaar.

Im Volksglauben wurden die Spinnweben der Baldachinspinnen auch für Gespinste von Elfen, Zwergen, der Nornen oder der Jungfrau Maria („Marienfäden“, „Mariengarn“, „Marienseide“, „Marienhaar“ oder „Unserer Lieben Frauen Gespinst“, „Mutter Gottes Gespinst“) gehalten. Im Volksglauben nahm man an, dass es baldige Hochzeit verheißt, wenn sich fliegende Spinnfäden im Haar eines jungen Mädchens verfangen. (Wikipedia)

Im September geht der Sommer nun langsam dahin und der Herbst beginnt bald. Die Natur gibt uns mit zahlreichen Gemüsearten, wie z.B. Bohnen, Blumenkohl, Kürbis, Tomaten, eine gutes Angebot um unserem Organismus vor dem kommenden Herbst etwas Gutes zu tun. Frisch geerntet und nur leicht gedünstet stärken die zur Zeit wachsenden Gemüse unsere Leber, Nieren und den Darm.

Sobald dann auch die ersten biologisch angebauten Weintrauben zu bekommen sind solltest Du täglich eine Hand voll davon essen. Oder presse Dir einen frischen Saft, gemischt mit Trauben und Äpfeln. Das reinigt Nieren und Blut.

Ein besonderes Rezept habe ich bei Rosina Sonnenschmidt entdeckt: Wenn die Haut  eine graue oder gelblich/schmutzige Farbe annimmt, kann man im September eine schöne Reinigung und Klärung erzielen. Dazu nehme man:

  • 1 geriebener Apfel
  • je eine Prise Muskatblüte, Paprika und Zimt
  • den Saft einer Apfelsine
  • 1 Hand voll Haferflocken

Genieße die warmen Spätsommertage des Altweibersommers und halte Dich so oft wie möglich draußen in der Natur auf!

Altweibersommer - Foto: pixabay

Altweibersommer – Foto: pixabay

Übrigens klagte vor einigen Jahren eine Frau gegen den Begriff „Altweibersommer“. Sie fühlte sich durch den Namen diskriminiert, als Frau und auch wegen ihres Alters. Das zuständige Landesgericht entschied jedoch, dass der Altweibersommer seinen Namen behalten darf, denn immerhin hat er diesen seit sehr langer Zeit.

Wir leben in einer sehr jugendorientierten Zeit, in der eine Frau ewig jung, cool und vital, aber keineswegs weise, grauhaarig und lebenserfahren aussehen darf. Die Bezeichnung „altes Weib“ hat einen negativen Beigeschmack. Das war früher anders und auch heute noch werden in vielen Kulturen, die älteren Frauen als weise Ratgeberinnen und Familienoberhäupter geehrt. Ich wage zu behaupten, dass diesen Frauen so etwas wie Wechseljahresbeschwerden fremd ist und wünsche mir sehr, dass es auch hier bei uns wieder zu einer Rückbesinnung und wertschätzenderen Haltung gegenüber den Alten und ihrer Lebenserfahrung kommt. Damit wir Frauen wieder mit stolz unsere Lebenslinien im Gesicht und unsere grauen Haare tragen.

Deine Luise