Die Birke – Symbol für Jugend und Vitalität

Foto: smallredgirl/fotolia

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Die Birke – Symbol für Frühling, Jugendlichkeit, Vitalität, Anmut, Schwung und Beweglichkeit. Mit ihrem dünnen, weißen Stamm ist die Birke extrem elastisch und beweglich. Hast Du schon einmal beobachtet, wie sich eine Birke im Wind wiegt und biegt? Kein Wunder also, dass die Birke heilend wirkt, bei Beschwerden des Bewegungsapparats. Außerdem sollten die heilsamen Blätter der Birke, besonders im Frühling, bei keiner Entschlackungs- oder Fastenkur fehlen.

Die Inhaltsstoffe der Birke (ätherische Öle, Bitter/Gerbstoffe, Flanonoide, Vitamin C u.a.) wirken entschlackend, entwässernd und treiben die Harnsäure aus dem Körper. Deshalb empfiehlt sich die Birke bei Gicht, Rheuma, Steinerkrankungen von Galle, Blase, Niere und sogar bei erhöhten Cholesterinwerten.

Tee aus getrockneten Birkenblättern:
1 Eßl. getrocknete Birkenblätter
1/4 Liter kochendes Wasser
10 Min. lang zugedeckt ziehen lassen und schluckweise trinken

Vielleicht kennst Du „Birkenwasser“ als kräftigendes Tonikum für die Haare. Man bekommt es in Drogerien und Reformhäusern. Aber eine kräftigende Haarkur kannst Du auch ganz einfach selbst herstellen und über Nacht einwirken lassen: Koche dazu einen kräftigen Tee aus getrockneten Birkenblättern und gebe diesen Sud in eine Sprühflasche. Dann sprühe Deine Haare damit ein, Handtuch zum Turban wickeln und das ganze über Nacht einwirken lassen.

Die ersten jungen, zarten Blättchen im Frühling eignen sich auch hervorragend für Salat, oder auch in der Pfanne geröstet und mit Kräutersalz verfeinert über Gemüsegerichte oder Suppen. Erst die älteren, dunkleren Blätter werden für Tee oder Bäder verwendet.

Die Birke gilt von alters her als heiliger Baum für die Fruchtbarkeitsfeste im Frühling. Auch heute noch sind es Birken, die als „Maibaum“ bei Frühjahrsfesten aufgestellt werden und Birkenzweige werden zum Schmücken von Häusern und Straßen genutzt.

„Die Birke versorgte in alten Zeiten die Menschen mit allem, was sie zum Leben brauchten: Aus der jungen Rinde wurden Umhänge, Matten und Taschen gemacht, auch Schuhe und Behälter, Löffel und Teller. Kochtöpfe nähte man aus Birkenrinde und verschloss die Nähte mit Birkenharz. Getrocknete Birkenrinde wurde eng zusammengerollt und diente als lang leuchtende Fackel. Birkenholz ist selbst in frischem oder gar nassem Zustand leicht zu entzünden. Der Pilz, der auf altem Birkenholz wächst, ist der Zunderschwamm. Er ist leicht entflammbar und eignete sich in Zeiten, bevor es Streichhölzer und Feuerzeuge gab, wunderbar zum Feuer anzünden.“ (www.kraeuterweisheiten.de)