Die Kunst der kleinen Schritte

Schritt für Schritt ans Ziel – entspannt und stressfrei! Quelle: pixabay.

Es ist manchmal mysteriös: Man verheddert sich in seinem eigenen Hamsterrad und findet den Ausgang nicht. Und da kommt von irgendwo die Hilfe geflogen. Heute in Form von Links, die mir eine Freundin kürzlich zugeschickt hat. Die Botschaft ist umwerfend: Nicht so viel auf einmal vornehmen, sondern die „Kraft der kleinen Schritte nutzen“. Das rät uns Werner Tiki Küstenmacher in einer kurzen Sequenz, die mir mal wieder den Finger in die Wunde legt.

Wir nehmen uns immer zu viel vor! Wenn wir „aufräumen“ auf die Liste setzen, dann gilt das immer gleich für das ganze Haus oder den ganzen Keller. Nicht zu schaffen, wenn man nebenher noch vieles anderes zu tun hat. Oder auch, wenn man gerade gar nicht so kann wie sonst immer. Wie wäre es also, wenn ich mir heute nur das eine Regal im Keller, oder den einen Schrank vornehme? Das ist im Alltag unterzubringen und befriedigt unser Bedürfnis nach Ordnung schon ein kleines Stück. Und – was nicht zu verachten ist – den großen Brocken „aufräumen“ verschiebe ich immer wieder. Mit den Gedanken „Das lohnt sich jetzt gar nicht erst anzufangen“, wird es Tag um Tag, Woche um Woche weiter verschoben. Verpacke ich mein Ordnungsbedürfnis in kleine Etappen, dann ist das Ganze auch im Nu erledigt. Einfach Stück für Stück. Werner Tiki Küstenmacher ist mit „Simplify your life“ bekannt geworden. Was muss ich da noch sagen, wer kennt den Buchtitel nicht?!

Es darf auch einfach sein: In kleine Aufgaben verpackt, sind selbst die größten Vorhaben zu schaffen! Quelle: Pixabay.

Noch näher bringt es mir aber Ellen von Elmastudios rüber, die aus ganz eigenen Erfahrungen mit Stress in ihrer Selbständigkeit erzählt. Sie spricht mir aus der Seele und macht kein großes Geheimnis aus ihrer Lösung. Schaut Euch das Video mal an, sie wirkt total entspannt. Ihre Tipps sind einfach und so wirkungsvoll!

Es kommt ihr vor allem auf das richtige Zeitmanagement an. Wir sollten immer mal wieder hinterfragen, ob der Rhythmus, dem wir folgen, wirklich unserer ist. Oder ob wir auch ganz anders arbeiten könnten. Wer sich seine Zeit frei einteilen kann, kann sich Frei-Zeiten so legen, wie es für die eigenen Bedürfnisse, den eigenen Bio-Rhythmus am besten passt.  Nur sollte man sich auch dran halten, rät Ellen, sonst bringt die Idee nichts.

Dazu gehört auch: konsequent Zeit für Pausen einzuplanen.  Pausen sind wichtig. Den Gedanken Freiraum verschaffen, die Seele baumeln lassen und mit Muße zu essen. Auch Zeit für Hobbies freihalten, gehört für Ellen in den Alltag integriert. Laufen, joggen, Yoga machen oder handarbeiten und handwerkern – eben einen Ausgleich schaffen.

Also: Schiebt nicht an den Rand, was Euch persönlich wichtig ist. Auch für die Strukturierung ihrer Arbeit hat sie einige Anregungen für uns: Prioritäten setzen hält sie für wichtig. Damit kann der Tag oder die Arbeitswoche strukturiert werden. Wir müssen lernen und akzeptieren, dass wir eigentlich nie fertig werden. Mit dieser Erkenntnis kann man auch entspannt abschalten, wenn die für diesen Tag definierten Themen abgearbeitet sind. Alles andere kann warten. Danke, Ellen, das hilft mir persönlich sehr!

Eine Sprech- – oder auch eine Schreibübung habe ich dann noch für Euch zum Abschluss: Ellen schließt ihre kleine Youtube-Ansprache damit ab – sie weiß, wovon sie redet! –  Nein sagen lernen. Sagt es laut vor Euch hin. Übt es! Nicht zu allem müssen wir JA sagen!

Und wann fangen wir damit an, das umzusetzen? JETZT!

Alles Liebe in kleinen Schritten wünscht Euch

Elma

2 Kommentare

  1. Liebe Frauke, das ist eine gute Idee – werde ich vielleicht auch demnächst ausprobieren…. 😉 LG, Luise

  2. Nein sagen lernen ist wirklich wichtig. Eine Zeitlang habe ich mir dazu am PC im Büro und daheim einen Zettel mit einem Nein in Großbuchstaben angeklebt.
    Frauke

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