Leinöl – das flüssige Gold

Mondhütte - Blauer LeinDer blau blühende Lein, auch als Flachs bekannt, war schon in den Hochkulturen Mesopotamiens, bei den Ägyptern, aber auch bei den Bauern Mitteleuropas als nahrhafte Pflanze mit heilsamen Kräften bekannt. Ihre kleinen braunen Körner und das aus ihnen gepresste Öl wurde in vielen Regionen als traditioneller Bestandteil von Speisen und Hausmittelapotheken erhalten.

Man kann das Leinöl im Müsli, als Brot oder

Foto: cut/fotolia

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mit Quark vermengt essen – siehe Quark-Leinöl-Creme -. Es wird sogar als Salbe, oder Wickel bei Hals oder Gelenkschmerzen benutzt.

Als goldfarbenes, frischgepresstes Öl enthält es Eiweiß, Selen, Mineralstoffe, Vitamin E, Phytoöstrogene, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Diese wertvollen Inhaltstoffe werden aus biologisch angebautem Linum usitatissimum (der äußerst nützliche Lein) duch Kaltpressung gewonnen. Unter den natürlichen Quellen der essentiellen α-Linolensäure gehört Leinöl zu den wenigen, in denen der Anteil der Omega-3-Fettsäuren den der Omega-6-Fettsäuren übersteigt. Andere sind Leindotteröl und die Exoten Chia- und Perillaöl

Die Omega-3- und 6-Fettsäuren bezeichnet man auch als essentielle Fettsäuren. Diese müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Siehe hierzu auch unseren gesonderten Beitrag.

Die tägliche Einnahme von 1 El Leinöl (kaltgepresst und biologisch angebaut) ist eine hervorragende Hilfe zur Aufrechterhaltung der Gesundheit und des Wohlbefindens. Eventuell auch mit einem morgendlichen „Fitnessdrink“, am besten während Du Elma´s Loslass-Übung machst.

Fitnessdrink: 1/2 frisch gepresste Zitrone in ein Glas geben
mit heißem Wasser (wer mag auch Ingwerwasser) auffüllen
dazu 1 Eßlöffel Leinöl geben und vor dem Frühstück trinken.

Da das Leinöl sehr empfindlich ist, empfiehlt es sich, dieses dunkel und kühl zu lagern und schnell zu verbrauchen. Also immer nur in kleinen Mengeneinheiten, z.B. 250 ml Flasche, einkaufen.