Nimm Dir Zeit, langsamer zu gehen.

Eicheln im Herbst.

Eicheln im Herbst. Hast Du sie Dir einmal bewusst angeschaut? Quelle: Pixabay, ulleo.

Ich glaube, wir müssen es immer wieder lernen: Die Schritte verlangsamen und aus dem Tempo unserer schnelllebigen Zeit einfach aussteigen. Manche finden diesen Ausstieg selbst im Urlaub nicht mehr. Ja, wir sollten uns Zeit nehmen. Für die ganz kleinen Dinge. Und darüber staunen, wie die Kinder. Dabei die Zeit vergessen und sich ganz versenken ins Betrachten.

Das bedeutet Kontemplation. Im weiteren Sinne. Wer den Zen-Buddhisten und Benediktiner-Mönch Willigis Jäger kennt, der kennt den Begriff in seiner religiösen Ganzheitlichkeit.

Kontemplation kannst Du auch in der Natur erleben. Dann wird der Blick frei für die Kostbarkeiten der Natur. Für die kleinen Schätze – wie die Eicheln, Kastanien oder Maronen, die wir jetzt im Wald finden können.

Was wir in unserer Mondhüttenzeit suchen und finden, deckt sich an vielen Stellen mit der Vorstellung der Kontemplation. Das Sitzen in der Stille und das meditative Gehen sind Übungen, die das Sich-Selbst-Versenken eröffnen und sehr tief werden lassen. Wichtig, und da müssen wir uns gegenüber auch ehrlich sein, es kommt auf die Regelmäßigkeit an. Wer diese tiefe Entspanntheit, dieses In-sich-Ruhen für sich ersehnt und diesen Zustand nicht nur kurzfristig, sondern möglichst dauerhaft in sein Leben integrieren möchte, der übt. Wöchentlich, täglich. Wie auch immer, aber eben regelmäßig. Wie das Zähneputzen wird es sich in den Tagesablauf einfügen und irgendwann zur geliebten Gewohnheit werden.

Wenn Du also dieses Bedürfnis in dir spürst, wenn am Ende des Tages wieder viel zu viel gehetzt und viel zu wenig bewusst gelebt wurde, dann fang an. Fang einfach an. Jeden Tag.

Deine Elma

Übrigens: Anfangen hat auch immer etwas mit Loslassen zu tun.

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