Sanfter, weicher, intuitiver… für mehr Weiblichkeit

Für mehr Weiblichkeit. Foto: Julia Caesar/freestock

Für mehr Weiblichkeit. Foto: Julia Caesar/freestock

In den vergangenen 50 Jahren hat sich das Frauenbild sehr stark gewandelt. Wir haben uns emanzipiert. Haben bewiesen, dass wir in allen Bereichen des Alltags unsere Frau stehen können. Aber ist das so richtig ausgedrückt? Versuchen wir nicht etwa sehr oft, unseren „Mann“ zu stehen? Sind wir dabei nicht hart geworden? Versuchen wir die Männerwelt zu kopieren und dabei unsere weiblichen, von der Natur mitgegebenen, Qualitäten durch männliche zu ersetzen?

Weicher, sanfter, weiblicher... Foto: Juan Galafa/Unsplash

Weicher, sanfter, weiblicher… Foto: Juan Galafa/Unsplash

Wir Frauen sind ganz groß wenn es um Multitasking geht. Erfolgreich im Beruf, Haushalt, Kindererziehung – egal ob mit oder ohne Mann – hetzen wir oft durchs Leben und schaffen es irgendwie alles unter einen Hut zu bekommen. Dabei vergessen wir uns und unseren Körper oft und für den weiblichen Rhythmus ist im Monatslauf nichts mehr von unserer Aufmerksamkeit übrig.

Wir sollten uns unserer selbst wegen, dringend unserer Weiblichkeit und unserer weiblichen Qualitäten erinnern, die sehr viel mehr zu bieten haben, als die Fähigkeit zu Multitasking.

Wir Frauen sind sanft, weich, liebevoll, achtsam, fürsorglich, intuitiv, rhythmisch… Welche Qualitäten fallen Dir noch ein?

Vor ein paar Tagen sah ich ein sehr interessantes Interview zum Thema „Die Stärke der Frau“ mit Ursula Karven und Andrea Lindau. Zwei sehr erfolgreiche, sehr sympathische Powerfrauen. Die Essenz des Gespräches war ganz klar: anstatt zu versuchen immer alles unter einen Hut zu bekommen, sollten wir uns sehr achtsam bewusst werden, dass es möglich ist mehrere Hüte nacheinander zu „bedienen“. Das Wichtigste ist, auch in Stresssituationen des Alltags, immer weich, achtsam und ganz bei sich zu bleiben.