Spargel als Frühjahrskur

SpargelWussten Sie, dass wir als Spargel eigentlich die Sprossen einer Staudenpflanze (Asparagus) verzehren? Schon seit der Antike schätzt man die entschlackende Wirkung, des sehr vitamin- und mineralstoffreichen Spargels als Frühjahrskur. Die Natur ist ja nun auch wirklich so genial, dass sie immer genau zur richtigen Jahreszeit, DIE Pflanzen wachsen und reifen lässt, die für unsere Gesundheit, die genau richtigen Nahrungsmittel sind. Spargel also im Frühjahr.

Ein edles Gemüse, das kaum Kalorien, Fett oder Kohlehydrate hat. Dafür aber umso mehr B- Vitamine, die Balsam für unser teilweise sehr strapaziertes Nervenkostüm sind. Und außerdem Betakarotin, Vitamin C und E die uns jung halten, die Abwehrkräfte stärken und vorbeugend gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wirken. Kalium, Ballaststoffe und andere im Spargel enthaltene Substanzen haben eine entwässernde und entschlackende Wirkung. Spargel besteht zu 95 Prozent aus Wasser. Außerdem zählt der Spargel zu den folsäurehaltigsten Gemüsen.

Übrigens: Vitamin C ist am meisten in der Spargelspitze enthalten und der chlorophyllhaltige grüne Spargel ist vitaminreicher als der weiße Spargel.

Schon seit Jahrhunderten ist bekannt, dass der Spargel beachtliche medizinische Wirkungen hat. Das geht schon aus dem botanischen Namen „Aspáragus officinalis“ hervor, denn officinalis ist das lateinische Wort für „Arznei“. Die starke entwässernde und entschlackende Wirkung durch die Kaliumsalze und Asparaginsäure trug dem Spargel auch den Namen „Nierenpolizei“ ein. Einzig Menschen, die zu Nierensteinen oder Gicht neigen, sollten mit dem Verzehr von Spargel vorsichtig sein, da sich bei ihnen der Puringehalt ungünstig auswirken kann.

Die Erntesaison ist nur relativ kurz, von Anfang Mai bis zum 24. Juni. Am Johannistag endet traditionell die Spargelsaison für einheimischen Spargel.