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Januar – Schöpferische Pause

So wie sich die Natur momentan zurückzieht um neue Kraft und Energie für das Erwachen im Frühling zu sammeln, so tut es auch uns gut – besonders im Januar –  alles etwas ruhiger und gelassener anzugehen.

Schon in den Zeiten der Rauhnächte richtete sich unser Blick mehr nach innen und zu Beginn des neuen Jahres haben wir uns mit unseren eigentlichen Herzenswünschen beschäftigt. Der Januar kann nun die Einkehr zu uns selbst und eine schöpferische Pause bringen. Den Rhythmus des Jahreszeitenlaufes zu verinnerlichen und zu leben, hält uns langfristig gesund und in unserer vollen Kraft – genau wie unser monatlicher Rhythmus und der Einzug in die „Mondhütte“.

Auf der körperlichen Ebene wenden wir uns im Januar dem Nervensystem, der Blutreinigung und unserer Wirbelsäule zu. In meinem Jahres-Gesundheits-Coaching in Bad Nauheim, unterstütze ich Sie dazu ganz individuell und so, wie es im Moment und der Jahreszeit entsprechend, am Sinnvollsten für Sie ist.

Das können Ernährungstipps und Vitalstoffberatung, Gesprächstherapie, Entspannungsübungen, Wirbelsäulentherapie, Homöopathische Unterstützung u.v.m. sein. Übrigens können Sie zu jeder Zeit des Jahres in den Jahreszeitenkreislauf des Coachings einsteigen.

Die Ernährung im Januar sollte durchwärmend und einfach sein. Hier eignen sich Suppe und Eintöpfe in allen Variationen und Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Verwenden Sie Gemüse, Kräuter, Gerstengraupen, Reis, Weizen, Dinkel, Grünkern, Kartoffeln und Nudeln, wärmende Gewürze wie z.B. Ingwer.

Tipp im Januar
Das Schüsslersalz Nr. 8 (Natrium Chloratum) hat im Januar eine besondere Wirksamkeit. Es reguliert den Wasser- und Wärmehaushalt und ist auch an Zellteilung und -vermehrung maßgeblich beteiligt.

Was kommt danach?

Geheilt, aber nicht gesund.
Was kommt nach den vielen Arztbesuchen und Gesprächen, nach der Klinik, (Chemo)Therapie, Bestrahlung, Reha?

Foto: Unsplash/Allie Smith

Allzu oft werden Krebspatienten nach Abschluss der Behandlung mit den möglichen Nebenwirkungen bzw. Folgen der konventionellen Behandlung sich selbst überlassen. Doch gerade nach dem Kampf gegen Krebs ist es so wichtig weiterhin unterstützt zu werden.

Die Krebsdiagnose ist für jeden Patienten ein großer Schock und die schulmedizinische Behandlung der Onkologen wird gestartet, als hätte der Blitz eingeschlagen. Meist bleibt keine Zeit um erst einmal „tief Luft zu holen“ und sich mit der Erkrankung, eventuellen Ursachen oder auch sinnvollen Begleittherapien zu beschäftigen. Selten werden die Patienten darauf aufmerksam gemacht, dass ein Zusammenhang zwischen ihrer Lebensführung und der Krebserkrankung bestehen könnte und man beispielsweise mit Ernährungsumstellung, mehr Bewegung und regelmäßigen Entspannungspraktiken den Heilungsverlauf sinnvoll unterstützen kann.

Was nun?

Foto:Pixabay Mystic Art Design

Sie haben gerade Ihre Krebsbehandlung beendet und man hat Ihnen gesagt, Sie seien krebsfrei. Die vergangenen Monate oder in manchen Fällen sogar Jahre waren geprägt von Operationen, auszehrenden Chemotherapien und Bestrahlungen. Können Sie nun wirklich in Ihr altes Leben zurückkehren, so als wäre nichts passiert? Nach der anfänglichen Freude und Erleichterung folgt oft Unsicherheit, Angst vor Rezidiven und das Gefühl nichts mehr unter Kontrolle zu haben. Die Onkologie hat alles in Ihrer Macht stehende für Sie getan und Sie haben hart gekämpft. Nun sollen Sie sich alleine zurechtfinden?

Stress und Sorgen um die künftige Gesundheit können lähmend wirken, dabei wäre es jetzt doch so wichtig das Leben in vollen Zügen zu genießen. Vielleicht hatten Sie das Glück in einer guten Reha-Klinik viele Anregungen und Ideen für Ihre Gesundheit zu bekommen. Es gibt aber auch jetzt noch viele Möglichkeiten sich unterstützenden Rat bei kompetenten Therapeuten und Selbsthilfegruppen zu holen.

Bettina Fornoff – www.naturheilpraxis-fornoff.de

In der Krebsnachsorge sollten Körper, Geist und Seele gleichermaßen Nahrung bekommen. 
Mit viel Zeit, einer vertrauensvollen Atmosphäre und individuellen Therapien begleite ich meine Patientinnen/Patienten um wieder in ihre alte Kraft zurückzufinden. (BETTINA FORNOFF)

 

 

 

Foto: Pixabay

Buchempfehlungen:
Mein wundersamer Weg ins Heilsein | Dr. Gabriele Götz-Keil
After Cancer Care | Dwight L. McKee, Pallav K. Mehta, Gerald M. Lemole

 

 

Zuviel von allem.

Foto: Kalim/Fotolia

Es sind nur noch ein paar Tage bis Weihnachten und der alljährliche Jahresend-Stress nimmt zu. Viele beruflichen Termine müssen noch erfüllt, das Weihnachtsfest vorbereitet, Geschenke besorgt werden. Dazu kommen die unzähligen Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmarkt-Besuche mit Glühwein, Punsch und üppigem Essen.

Wen wundert es dann noch, wenn der Magen anfängt zu streiken, man mit Übelkeit und Sodbrennen zu kämpfen hat, oder nach einer durchfeierten Nacht, der Kopf am nächsten Morgen zu platzen scheint?

Es ist einfach zuviel von Allem.

Zu viel Stress, Hektik, fettes Essen, süße Plätzchen, Alkohol. Zu wenig Erholung, Ruhe, Achtsamkeit sich selbst gegenüber.

Besonders jetzt sollten Sie sich an die Mondhütte erinnern – innehalten und ruhig werden. Zur Besinnung kommen – dafür ist die Weihnachtszeit eigentlich doch auch gedacht, oder? Die Stille genießen…..

Das sollte an den Feiertagen in Ihrer Hausapotheke nicht fehlen:

  • Nux vomica – Das Stressmittel Nr. 1 in der Homöopathie und sehr hilfreich bei gereiztem Magen durch Ärger, Stress und zu viel an Alkohol. Bei Übelkeit, Völlegefühl, Sodbrennen und ein sehr hilfreiches Arzneimittel gegen den „Kater“ am nächsten Morgen, mit Übelkeit und Kopfschmerzen.
  • Okoubaka – Das homöopathische Mittel hilft nach zu viel üppigem Essen. Wenn der Magen streikt und sich anfühlt, als hätte man einen Stein verschluckt, mit starkem Völlegefühl, Übelkeit, Durchfall.
  • Schüssler Salz Nr. 9 (Natrium phosphoricum) – gegen akutes Sodbrennen durch zu viel Säureproduktion (3-4 Tabletten lutschen). Auch Bullrich Salz und Heilerde ist oft sehr wirkungsvoll.
  • Ferrum-phosphoricum – ist als homöopathisches Mittel angezeigt, wenn sich langsam eine Erkältung entwickelt.

Um die Verdauung zu fördern, bzw. die „Verdauungssäfte“ besser fließen zu lassen ist der Verdauungsschnaps völlig fehl am Platz und unnütz. Besser Sie nehmen ausreichend Bitterstoffe zu sich und unterstützen Leber und Galle, damit beugen Sie Beschwerden vor. Hier empfehle ich z.B. CERES Taraxacum comp. (2 x tägl. 3 Tropfen) oder RINGANA Caps d-tox (mit u.a. Mariendistel, Artischocke, Kurkuma und Wasabi unterstützt es die Verdauung prima).

Auch der Verdauungsspaziergang mit ausreichend Bewegung an der frischen Luft und viel Mineralwasser wirken oft Wunder! 😉

 

Omega 3 und Omega 6 – auf das richtige Verhältnis kommt es an!

Salmon with samphireOmega 3 und Omega 6 Fettsäuren gehören zur Gruppe der mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren können nur von Pflanzen selbst, aus einfach ungesättigten Fettsäuren hergestellt werden. Der Mensch kann Sie nicht selbst synthetisieren, d.h. sie haben für uns einen essentiellen Charakter und müssen über die Nahrung zugeführt werden.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren kommen in hohen Mengen vor in: Lachs, Makrele, Forelle, weißem Thunfisch, Leinsamen (Leinöl), Walnüssen sowie in Distel-, Mais-, Raps-, Soja-Öl und Meeresalgen.

Omega 6 : hier ist die Linolsäure, die für den Menschen esentielle Fettsäure. Aus Omega-6-Fettsäuren entstehen Botenstoffe, die deutlich entzündlicher im Stoffwechsel wirken (z.B. Prostaglandine) als Botenstoffe, die aus Omega-3 entstehen. Zwar sind beide Arten wichtig (Omega-6-Fettsäuren beispielsweise für das Wachstum, zur Wundheilung oder zur Infektionsabwehr), sollten aber in einem für den Körper optimalen Verhältnis konsumiert werden.

Mangel an Omega 6 Fettsäuren – (kommt in unserer modernen Ernährung kaum noch vor)  Ein Mangel kann unter Anderem zu trockener Haut, Haarausfall, Wasserverlust durch die Haut, Organversagen, Fettleber, Nierenversagen, trockenen Augen, Lernproblemen, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsstörungen, Hyperaktivität, Drüsenproblemen, reduzierter Hormonproduktion, Immunsystemprobleme, Infektionen, schlechter Wundheilung, Gelenkproblemen, Herzrhythmusstörungen, Verdauungsstörungen oder Allergien führen.

Omega 3: Zur Gruppe der Omega 3 Fettsäuren gehören folgende Vertreter: α-Linolensäure, Eicosapentaensäure (EPA), Docosahexaensäure (DHA)

seaweed backgroundOmega 3 FettsäurenVorkommen: EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) sind die biologisch aktivsten Omega-3-Fettsäuren. Sie sind reichlich in speziellen Mikroalgen enthalten und kommen deshalb auch in fettreichen Kaltwasserfischen wie Lachs, Makrele, Hering, Thunfisch und Sardine vor, denen die Mikroalgen als Nahrung dienen. Omega 3 findet man aber auch in Fleisch und Milchprodukten. In Pflanzen findet man Omega 3 Fettsäuren hauptsächlich in Zellwänden, wo die Fotosynthese stattfindet. Stark vertreten ist Sie in LEINSAMEN.

Omega 3 Fettsäuren Wirkungen: Omega 3 Fettsäuren wirken entzündungshemmend. Sie sorgen dafür dass Nährstoffe eher über die Beta-Oxidation verbrannt werden als in Körperfett gespeichert zu werden. Indem sie Enzyme hemmen, welche Zucker in Fett umwandeln, bremsen sie die Fettbildung.

Omega 3 wird positive Auswirkungen bei Arthritis, Migräne, Asthma, Fibrosen, Osteoporose zugeschrieben. Ausreichend Omega 3 Fettsäuren beschleunigen die Regeneration entzündeter Muskeln und Sehnen. Sogar eine Verlangsamung des Wachstum bösartiger Tumore durch Hemmung einer karzinogenen Wirkung der Arachidonsäure und anderer entzündungsfördernder Cytokine konnte nachgewiesen werden.

Besonders DHA, welches besser vom Gehirn aufgenommen wird als EPA, verbessert die Aufnahmefähigkeit und die Gedächtnisleistung. Vorwiegend über DHA kommt es über eine Stabilisierung des Serotonin- und Dopamin-Spiegels zu regulierenden Effekten auf Stressanfälligkeit und Depressionen.

Auf das Verhältnis von Omega 3 und Omega 6 kommt es an!

Die Wirkung der Fettsäuren ist von der Konzentration und dem Zeitraum abhängig, in dem Sie zugeführt werden, und damit auf den Stoffwechsel einwirken. So kann auch eine ungünstige Kombination der Omega Fettsäuren, wie sie für unsere Ernährung momentan leider typisch ist, zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen.

Omega 3 und Omega 6 haben eine antagonistische Wirkung auf den Körper, d.h. Sie wirken gegeneinander, oder, sie heben sich in Ihrer Wirkung gegenseitig auf. Beide werden benötigt zum Aufbau von Strukturlipiden und sind Ausgangsstoff für unterschiedliche Zellmediatoren und Hormone.

Zellmediatoren steuern unser Immunsystem, Entzündungen, Fettspeicherung und die Blutgerinnung. Es wirken immer 2 dieser Botenstoffe entgegen (Antagonismus), die einen werden aus Omega 3, die anderen werden aus Omega 6 Fettsäuren hergestellt. Beide steuern so unseren Körper.

„Im Allgemeinen enthält unsere heutige Ernährung deutlich mehr Omega-6- als Omega-3-Fettsäuren. Das reale Verhältnis liegt im Durchschnitt bei 20:1. Folgt man den Vorgaben der Natur, sollten Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren aber im Verhältnis 2:1 bis 5:1 aufgenommen werden. In der Muttermilch liegt es sogar bei 2:1 bis 1:1. Auch vor der Zeit von Massentierhaltung und industrieller Nahrungsmittelproduktion – als die Fettaufnahme nur über Öle, spezielle Gemüsesorten oder Fische möglich war – lag das Verhältnis bei ungefähr 2:1.“ (https://www.budwig-stiftung.de/service/omega-3omega-6.html) 

Was aber sorgt für dafür, dass wir ein Omega 6 Überangebot haben?

  • Vermehrter Verzehr von Getreideprodukten, welche einen hohen Omega 6 Gehalt aufweisen (Weizen 14:1, Roggen 11,5:1, Soja 10,5:1 und Mais 29:1.).
  • Verzehr von Fleisch, Fleischprodukten Eiern und Milchprodukten aus Mastbetrieben mit Mais-Soja-Fütterung statt Gras oder Leinsamen (siehe oben).
  • Verzehr von Fischen aus Zuchtfarmen, (Zucht-Lachse haben ca. 1/3 weniger Omega-3 Fettsäuren).
  • Zunehmende Verwendung von Ölen, die reich an Omega 6 Fettsäuren sind.
  • Vermehrter Konsum von Fertigprodukten, welche voll mit Omega 6 Fettsäuren sind.
  • Drastische Senkung der Omega 3 Fettsäure Zufuhr über geänderte Nahrungsmittelauswahl und geändertes Fettsäureaufkommen der verzehrten Lebensmittel.

Dieses Überangebot blockiert teilweise die Wirkung von Omega 3 und führt so zu erhöhtem Risiko für:

  • Plaquebildung (Sklerose)
  • Immundepression (Krebs)
  • Blutgerinnung (Thrombose)
  • Entzündungen (Arthritis)
  • Histaminen (Allergien)
  • Gefäßverengung (Blutdruck)
  • Autoimmunreaktionen (Arthritis)
  • Hypertension (Bluthochdruck)
  • Insulin-Überproduktion (Diabetes)
  • Verengung der Bronchien (Asthma)
  • Unterdrückung der Neurotransmitter (Schmerz)

Das Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 hat in den letzten 40 Jahren um 300% zugunsten der Omega 6 Fettsäuren zugenommen!

!!! Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind aufgrund Ihrer Struktur bei Zimmertemperatur und im Kühlschrank flüssig. Je ungesättigter die Fettsäure, desto länger hält der flüssige Zustand unter zunehmender Kälteeinwirkung an.!!!