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Grüne Smoothies

Kennen Sie schon die grünen Smoothies?

IMG_2483Vor ca. 2 Jahren hatte ich sie schon hin und wieder ausprobiert und wurde nun ganz aktuell wieder an sie erinnert. Anlass dazu war ein Vortrag, den ich mir vor ein paar Wochen anhörte. Der Referent erzählte begeistert über die grünen Smoothies, ihre Gesundheitsaspekte und Wirkung, von der sich doch jeder unbedingt selbst überzeugen solle.

Seit diesem Vortrag gehören die grünen Smoothies wieder zu meiner täglichen Ernährung und ich möchte sie nicht mehr missen.

Mit den grünen Smoothies bereichern Sie Ihre Ernährung mit frischen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und jeder Menge Chlorophyll¹. Sie sind sehr enzymreich, entlasten die Leber durch die leicht entgiftende Wirkung der Bitterstoffe, regulieren natürlich die Verdauung und helfen den Darm zu sanieren, unterstützen das Immunsystem, senken den Cholesterinspiegel und sind das AntiAging-Nahrungsmittel schlecht hin.

Ohne, dass Sie Ihre übrige Ernährung bewusst umstellen, wird sich schon nach ca. einer Woche eine Veränderung einstellen: der Heißhunger verschwindet (auch auf Süßigkeiten und leere Kohlehydrate), Sie haben automatisch nur noch Lust, gesunde und frische Lebensmittel zu essen und Sie spüren es am eigenen Körper, wie gut Ihnen das tut! Grüne Smoothies sind richtige Mahlzeiten und nicht als Getränk zu sehen.

Auch für Kinder sind die grünen Smoothies eine tolle Möglichkeit, zu gesunder Ernährung zu animieren. Auch Kinder, die Salat und Gemüse eher verschmähen, sind doch begeistert von grünem „Zaubertrank“ oder „Monsterschleim“. 😉

Übrigens: Grüne Smoothies sind auch ideal für Sie, wenn Sie ansonsten Salat und Rohkost nur schwer vertragen. Durch die Aufbereitung im Mixer sind sie wunderbar verträglich. Wem sie anfangs eher zu „kalt“ sind, kann z.B. Ingwer mit hineinmixen.

IMG_2482Und so funktioniert es:
50% grünes Blattgemüse/Salat/Kräuter – 50% Obst – Wasser nach belieben, je nachdem wie  man die Konsistenz haben möchte – alles gut mixen, vorzugsweise in einem Mixer mit starker Umdrehungszahl damit die Fasern der grünen Blätter gut und auch Kerne mit zerkleinert werden – fertig!

Die grünen Smoothies sind im Kühlschrank bis zu 3 Tagen haltbar. Es versteht sich von selbst, dass biologischen Zutaten der Vorzug zu geben ist. In eine Glasflasche abgefüllt kann man sie auch sehr gut mit zur Arbeit nehmen…

Zum Einstieg eignen sich gut: Blattspinat, Mangold, Feldsalat, Ruccola, Kopfsalat, Eichblattsalat, Kapuzinerkresse, Portulak, Brunnenkresse, grünes Blatt vom Kohlrabi, das Grün von Karotten, Giersch, Gänseblümchen, Brennessel, Sauerampfer (es lohnt sich also ein Gang durch den Garten)…..

Obst fügen Sie nach Geschmack hinzu, z.B. Mango, Ananas, Äpfel, Bananen, Kiwi, Erdbeeren, Trauben, Orangen……

Es gibt mittlerweile einige Bücher mit Rezepten und auch im Internet ist Einiges an Rezepturen zu finden. Aber experimentieren Sie ruhig selbst ein wenig.

Hier mein Lieblingsrezept:
2 Hände Blattspinat
2 Hand Feldsalat
einige Blätter Eichblattsalat
einige Blätter Rucola
etwas Kresse und Petersilie
1 kleine Mango
1 dicke Scheibe Ananas
1 Orange
1 Nektarine oder 1 Apfel
etwas Zitronensaft
ca. 300 ml Wasser
1 gehäufter Teelöffel Matcha Tee
(ergibt ca. 1 Liter Smoothie)

Schreiben Sie mir! Was sind Ihre Lieblingsrezepte?

¹ Chlorophyll verleiht dem Blattgemüse nicht nur seine grüne Farbe. Während es bei Pflanzen die Fotosynthese ermöglicht, erbringt es auch in der menschlichen Ernährung erstaunliche Leistungen. So kann es helfen, Pestizide und Schwermetalle auszuleiten, die wir mit der Nahrung aufnehmen. Insbesondere die Leber wird bei der Ausleitung der Toxine (Giftstoffe, wie Schwermetalle) maßgeblich unterstützt.

Darüber hinaus hat das Chlorophyll im Blattgemüse eine antikarzinogene sowie antioxidative Wirkung und kann vor freien Radikalen oder Krebs schützen. Mit grünen Smoothies kann so das Immunsystem geschützt, Entzündungen entgegengewirkt, Bakterien abgewehrt und ein gesundes Gewebewachstum angeregt werden. Im Herz-Kreislauf-System hat Chlorophyll geradezu eine verjüngende Fähigkeit, indem es das Wachstum von neuen Blutzellen anregt. Weiterhin kann es durch seine deodorierende Wirkung vor schlechten Körper- oder Atemgerüchen abhelfen. Nicht zuletzt unterstützt der natürliche Farbstoff die Absorption von Eisen im Essen.
(Quelle: Simon Bodzioch – www.grüne-smoothies.de)