Schlagwort: Homöopathie

Zuviel von allem.

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Es sind nur noch ein paar Tage bis Weihnachten und der alljährliche Jahresend-Stress nimmt zu. Viele beruflichen Termine müssen noch erfüllt, das Weihnachtsfest vorbereitet, Geschenke besorgt werden. Dazu kommen die unzähligen Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmarkt-Besuche mit Glühwein, Punsch und üppigem Essen.

Wen wundert es dann noch, wenn der Magen anfängt zu streiken, man mit Übelkeit und Sodbrennen zu kämpfen hat, oder nach einer durchfeierten Nacht, der Kopf am nächsten Morgen zu platzen scheint?

Es ist einfach zuviel von Allem.

Zu viel Stress, Hektik, fettes Essen, süße Plätzchen, Alkohol. Zu wenig Erholung, Ruhe, Achtsamkeit sich selbst gegenüber.

Besonders jetzt sollten Sie sich an die Mondhütte erinnern – innehalten und ruhig werden. Zur Besinnung kommen – dafür ist die Weihnachtszeit eigentlich doch auch gedacht, oder? Die Stille genießen…..

Das sollte an den Feiertagen in Ihrer Hausapotheke nicht fehlen:

  • Nux vomica – Das Stressmittel Nr. 1 in der Homöopathie und sehr hilfreich bei gereiztem Magen durch Ärger, Stress und zu viel an Alkohol. Bei Übelkeit, Völlegefühl, Sodbrennen und ein sehr hilfreiches Arzneimittel gegen den „Kater“ am nächsten Morgen, mit Übelkeit und Kopfschmerzen.
  • Okoubaka – Das homöopathische Mittel hilft nach zu viel üppigem Essen. Wenn der Magen streikt und sich anfühlt, als hätte man einen Stein verschluckt, mit starkem Völlegefühl, Übelkeit, Durchfall.
  • Schüssler Salz Nr. 9 (Natrium phosphoricum) – gegen akutes Sodbrennen durch zu viel Säureproduktion (3-4 Tabletten lutschen). Auch Bullrich Salz und Heilerde ist oft sehr wirkungsvoll.
  • Ferrum-phosphoricum – ist als homöopathisches Mittel angezeigt, wenn sich langsam eine Erkältung entwickelt.

Um die Verdauung zu fördern, bzw. die „Verdauungssäfte“ besser fließen zu lassen ist der Verdauungsschnaps völlig fehl am Platz und unnütz. Besser Sie nehmen ausreichend Bitterstoffe zu sich und unterstützen Leber und Galle, damit beugen Sie Beschwerden vor. Hier empfehle ich z.B. CERES Taraxacum comp. (2 x tägl. 3 Tropfen) oder RINGANA Caps d-tox (mit u.a. Mariendistel, Artischocke, Kurkuma und Wasabi unterstützt es die Verdauung prima).

Auch der Verdauungsspaziergang mit ausreichend Bewegung an der frischen Luft und viel Mineralwasser wirken oft Wunder! 😉

 

Adventszeit macht die Herzen weit.

Nun ist sie da, die Adventszeit und wie wunderbar, als ich heute früh aus dem Fenster schaute, wurde ich mit dem ersten Schnee in diesem Jahr überrascht. Wie passend und stimmungsvoll, die in weiße Watte gepackte, ruhige Winterlandschaft und hier und da, die glitzernde Weihnachtsbeleuchtung in den Vorgärten.

Die Adventszeit bringt nicht nur staunende Kinderaugen. Sie macht auch unsere Erwachsenen-Herzen weit, wenn wir uns an den vielen Lichtern erfreuen und das Beisammensein und Näherrücken bei Tee und Plätzchen geniessen. Advent und Weihnachten, das hat ganz viel mit Familie, Freundschaft, Liebe, Wärme und Geborgenheit zu tun.

Advent und Weihnachten, das hat ganz viel mit Familie, Freundschaft, Liebe, Wärme und Geborgenheit zu tun. Foto: drubig-photo/fotolia

Wenn wir gestresst sind, ungesund leben, unglücklich und hektisch und ohne Entspannungsphasen durch den Alltag jagen, vielleicht auch große Sorgen oder seelischen Schmerz empfinden, dann kommt es vor, dass unser Herz und unsere Herzkranzgefäße immer enger werden. Wir empfinden dann eventuell ein großes Gewicht auf der Brust. Bleibt dieser Zustand über einen längeren Zeitraum bestehen, so wird irgendwann auch die Herzleistung nachlassen, da sie dieser Belastung nicht mehr gewachsen ist.

Die Heilpflanze Weißdorn (Crataegus) lässt unsere Gefühle wieder fließen und bringt neue Lebensimpulse. Crataegus bringt uns neues Vertrauen und hilft beim Auflösen von Stauungen. Seelisch bedingte Beklemmungs- und Druckgefühle in der Herzgegend lösen sich auf und das Herz wird gestärkt.

Weißdorn gehört zu den Rosengewächsen. Im Frühling sieht man ihn in voller Blüte. Foto: Fotolia/Schuppich

Bei nachlassender Herzleistung im Alter ist Crataegus ein bewährtes Langzeittherapeutikum. Aber Crataegus wird oft auch verordnet bei:

  • kreislaufbedingten Müdigkeitsanfällen/Erschöpfungszuständen
  • Extrasystolen
  • Bluthochdruck
  • Druck- und Beklemmungsgefühl in der Herzgegend
  • Asthma

Crataegus wird oft in Tropfenform verschrieben (z.B. von CERES), oder als Tabletten. Aber auch in Teemischungen (aus Blättern, Blüten und Beeren) und vielen Kombinationspräparaten kommt Weißdorn zum Einsatz.

Die Kräuterfrau Eva Aschenbrenner empfiehlt ab einem Alter von 45 Jahren, jeden Morgen Weißdorntropfen, „dann öffnen sich den ganzen Tag, die Herzkranzgefäße“…

Alle Herzprobleme musst Du selbstverständlich sofort ärztlich abklären lassen!

Alles Liebe, Deine Luise

Myome: unerfüllte Wünsche und nicht gelebte Kreativität

Uterus-Myome sind gutartige Tumore aus Muskelgewebe die meist in der Gebärmutter, aber auch außerhalb an der Gebärmutterwand sitzen können, oder an den Mutterbändern. Dabei ist die Größe der Myome sehr unterschiedlich, sie können bis zu 20 cm groß werden. Die von Uterus-Myomen betroffenen Frauen sind meist zwischen 35 und 50 Jahre alt. Da Myome unter Östogeneinfluß wachsen bilden sie sich nach der Menopause meist von alleine zurück.

a: subseröse Myome b: intramurale Myome c: submuköses Myom d: gestieltes submuköses Myom e: Myoma in statu nascendi f: intraligamentäres Myom.  Wikimedia Creative Commons

Je nachdem, wo ein Myom entsteht und in welche Richtung es sich ausdehnt, unterscheidet man verschiedene Myom-Typen:

  • (a) Subseröses Myom: Es sitzt an der Außenseite der Gebärmutter und wächst von der Muskelschicht der Gebärmutterwand nach außen in die „äußere“ Schicht (Serosa oder Bauchfell) hinein. Störungen der Regelblutung treten hierbei nicht auf. Manchmal sind (d) subseröse/submuköse Myome gestielt. Dieser Stil kann sich verdrehen, was Schmerzen und Komplikationen nach sich ziehen kann.
  • (b) Intramurales Myom: Das Myom wächst hier nur innerhalb der Muskelschicht der Gebärmutter. Dieser Myom-Typ kommt am häufigsten vor.
  • Transmurales Myom: Hier entwickelt sich das Myom aus allen Schichten der Gebärmutter.
  • (c) Submuköses Myom: Dieser eher seltene und oft kleine Myom-Typ wächst von der Muskelschicht der Gebärmutter in die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) hinein. Dadurch kommt es in der Regel zu Blutungsstörungen.
  • (f) Intraligamentäres Myom: Dieser Myom-Typ entwickelt sich neben der Gebärmutter.
  • (e )Zervixmyom: Dieser relative seltene Myom-Typ entsteht in der Muskelschicht des Gebärmutterhalses (Zervix).

Vielleicht lautet Ihre Diagnose auch auf „Uterus myomatosus

Damit ist gemeint, dass sich gleichzeitig mehrere Myome gebildet haben. Meist ist die Gebärmutter dann auch stark vergrößert und es kann zu Beschwerden kommen.

Bei ca. 25% aller von Myomen betroffenen Frauen, kommt es zu keinerlei Beschwerden – das Myom wird dann als Zufallsbefund bei einer Routine-Untersuchung festgestellt.

Bei den übrigen Frauen kann es zu unterschiedlichen Beschwerden kommen, wie z.B. sehr starke Monatsblutungen (Hypermenorrhoe) oder Zwischenblutungen. Auch kommt es dann bei der Periode oft zu starken krampfhaften Schmerzen. Weniger oft kann es dazu kommen, dass das Myom auf die Blase oder den Enddarm drückt und dadurch Beschwerden verursacht. Eventuell sind auch Beschwerden bei Geschlechtsverkehr möglich.

Myome sind, wie schon beschrieben, GUTARTIGE Tumore, die Gefahr einer bösartigen Entartung ist äußerst selten und liegt UNTER 1%.

Östrogen-Einfluss lässt die Myome wachsen, was durch unsere momentane Umweltbelastung durch Fremdöstrogene ein Problem darstellt. In meinem Buch „Hormone in Balance“ habe ich ausführlich darüber geschrieben und in vielen Vorträgen und Seminaren darüber berichtet. Deshalb ist auch bei Myomen eine Östrogendominanz unbedingt zu behandeln.

In meiner Praxis sind deshalb, neben der

wichtige Bestandteile der Behandlung von Uterus-Myomen. Meist kann mit diesen Therapien und der Beachtung der psychosomatischen Hintergründe eine Operation vermieden werden, Beschwerden verschwinden und die Myome bilden sich von alleine zurück. Eine Hysterektomie (Entfernung der Gebärmutter) sollte nur in sehr seltenen Ausnahmefällen in Anbetracht gezogen werden und wird, meiner Meinung nach, auch heute noch zu oft und unbedacht durchgeführt.

Myome treten sehr oft um das 40. Lebensjahr auf, in dem Moment, in dem man sich als Frau bewusst macht, dass bald die Zeit um Kinder zu bekommen, vorbei sein wird. Der Körper weiß, dass das oft die letzte Chance ist um noch Mutter zu werden. Falls es eventuell Schuldgefühle gibt, wegen der Anzahl der tatsächlichen oder möglichen Kinder, so können sich diese Schuldgefühle, aber auch der starke Wunsch nach einem Kind, in Form eines Myoms manifestieren. Symbolisch kann das Myom aber auch genau jenes Projekt (beispielsweise eine Firma) darstellen – „mein Baby“ – für dessen Erschaffung/Zeugung eine Menge Zeit verwendet wurde und das sich in letzter Minute dann doch nicht realisieren ließ – aus welchem Grund auch immer.

Nach der amerikanischen Gynäkologin Dr. Christiane Northrup ist die Gebärmutter das Zentrum der mit dem Selbst verbundenen Kreativität. Bei Störungen des Energieflusses fand sie als Ursache. Übermäßige Bindung an die Gefühle anderer und fehlende Ausschöpfung des kreativen Potenzials. Die körperliche Manifestation ist das Myom.

Machen sie sich die eigenen Fruchtbarkeits- und Wachstumswünsche bewusst und „gebären“ sie ihre „geistigen Kinder“, in dem sie ihr kreatives Potenzial voll ausschöpfen und leben.

Ihre, Bettina Fornoff

Tipps die Dein Immunsystem stärken

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und spätestens jetzt sollten wir schauen, dass unser Immunsystem stark ist und allen Erkältungsviren trotzen kann.

Foto: contrastwerkstatt/fotolia

Es gibt dazu viele Möglichkeiten und Tipps, die leicht umzusetzen sind, hier ein kleine Auswahl:

Wechselduschen – dazu zuerst schön warm duschen, bis der ganze Körper angenehm durchwärmt ist, dann den Duschstrahl auf kühler stellen und an den Gliedmaßen beginnend, den Körper von unten nach oben abduschen in folgender Reihenfolge: Rechtes Bein außen von Fuß bis Hüfte, zurück innen von Oberschenkel bis Fuß. Linkes Bein ebenso. Rechter Arm (außen von Handrücken bis Schulter und zurück von der Achselhöhle bis Hand innen), linker Arm. Brust, Bauch, Nacken, Gesicht. Alles ca. zweimal wiederholen und mit kalt aufhören.

Reibesitzbad – hast Du davon schon einmal gehört? Nicht mehr so bekannt, aber sehr effektiv. Hier findest Du eine Anleitung

Sauna – regelmäßige Besuche in der Sauna stärken das Wohlbefinden und das Immunsystem

Bewegung an der frischen Luft – eine halbe Stunde am Tag sind ausreichend, für Wohlbefinden und eine stabilere Gesundheit. Vorzugsweise im Wald.

Ausgewogene, vitalstoffreiche Ernährung – was wir unserem Körper an Nahrung zuführen entscheidet mit darüber, wie gesund und energievoll wir uns fühlen. Achte auf hoch- und vollwertige Nahrungsmittel.

Natürliches Vitamin C und Antioxidantien – in Alltagssituationen in denen es schwer fällt genügend gesundes, vitaminreiches Obst zu essen, gibt es z.B. die Ringana Pack Antiox. Täglich ein Pack in Wasser/Fruchtsaft gemischt, oder übers Müsli gestreut, versorgt den Körper mit hochwertigen Vitaminen (z.B. Vitamin C aus der Acerola Kirsche und B-Vitamine aus Quinoa-Keimen) und Wirkstoffen aus Goji-Beere, Acai, Melonen, Schwarzen Holunderbeeren, Äpfeln….

Asiatische Heilpilze – diese Heilpilze beinhalten wichtige Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe, die das Immunsystem stärken. In der traditionellen asiatischen Heilkunde werden Heilpilze seit über 1000 Jahren verwendet. Ringana Caps Immu enthalten u.a. Agaricus blazei, Reishi, Tibetischer Raupenpilz, Holunderbeere-Extrakt.

Sanddorn – neben Holunderbeer-Extrakt ist auch Sanddorn ein hervorragender Vitamin C Lieferant. 2 -3 Eßlöffel Sanddornsaft täglich wirken abwehrstärkend.

Heilfasten – regelmäßiges Heilfasten und entgiften des Körpers hält uns gesund, immunregulierend und abwehrstärkend. Ende Oktober findet wieder eine Heilfastenwoche im Odenwald statt.

Homöopathie – die Homöopathie wirkt stärkend auf unsere Selbstheilungskräfte und bringt unser Immunsystem in die richtige Balance.

Fußreflexzonenmassage – eine Fußmassage wirkt nicht nur entspannend. Durch die Stimulierung der Reflexzonen wird auch die Immunabwehr gestärkt.

Darmgesundheit – ein gesunder Darm ist essentiell wichtig für ein stabiles Immunsystem. Lasse Dich dazu kompetent beraten. Eventuell ist es notwendig einen Gesundheitscheck für den Darm durchzuführen um gezielt aufzubauen.

Vitamin D – auch ein ausreichend hoher Vitamin D Spiegel ist für das Immunsystem wichtig. Leider haben wir Mitteleuropäer meistens einen Vitamin D-Mangel. Vor allem im Winterhalbjahr. Hier empfehle ich auf jeden Fall einen entsprechenden Vitamin-D Bluttest durchzuführen, um gezielt das fehlende Vitamin zu substituieren und eine Überdosierung zu vermeiden.

Alles Liebe, Deine Luise