Schlagwort: Rauhnächte

Ideal zum Jahresanfang: räuchern und reinigen

Nicht nur symbolisch wohltuend zum Jahresbeginn: reinigen und aufräumen. Räuchern und lüften. Foto: Fotolyse / Fotolia

Die Rauhnächte, die noch bis zum 6. Januar, dem Heilige-Drei-Königs-Tag, andauern. Sind Dir Deine Träume in den letzten Nächten besonders bewusst und deutlich vorgekommen? Das ist nämlich eines der Merkmale, die uns in den Rauhnächten begegnen können. Nutze die Zeit und bereite Dich auf das gerade begonnene Jahr vor.

Loslassen. Erinnere ich Dich an die schönen und glücklichen Momente des vergangenen Jahres, aber auch an diejenigen, die Du vielelicht am liebsten vergessen würdest. Willst Du vielleicht im neuen Jahr manches anders machen? Dann lass erst einmal Altes los. Wirf es über Bord und frag Dich, was Dir wirklich wichtig ist. Überleg Dir, was Du wirklich mitnehmen willst auf die Reise durch das Jahr 2016. Pack Dir eine Tasche und reise mit leichtem Gepäck.

Reinigen. Räuchern ist ein wirklich gutes und tief wirksames Ritual, um Altes und Unnützes aus den eigenen vier Wänden zu bekommen. Putze Dein „Haus“. Und nach dem Räuchern: Lüfte und reiß die Fenster auf. Atme tief durch und fülle Deine Lungen mit der Luft dieses vor Dir liegenden Jahres.

Nimm Dir Zeit und stelle Dir Fragen wie: Was willst Du wirklich? Was willst Du erreichen? Was ist Dein Lebenssinn? Jetzt ist eine gute Zeit, sich neu auszurichten und neue Wege zu erkennen.

Vorsätze. Davon halte ich, wenn sie in der Silvesternacht gefasst werden, ehrlich gesagt, nicht viel. Ich jedenfalls halte meist nicht lange durch, und dann ist der Frust immer ziemlich groß.  Das ersare ich mir lieber und hole mir in der Zeit der Rauhnächte Anregungen, wie und was ich verändern will. Kann ich Dir nur empfehlen! Nutze dazu Deine Träume, Begegnungen und Gespräche in der Zeit. Damit erkennst Du ziemlich gut, was für Dich gerade dran ist.

Jeanne Ruland beispielsweise gibt in ihrem Buch Das Geheimnis der Rauhnächte – Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte gute Tipps und stellt wertvolle Fragen. Auch, wenn wir bald schon wieder im Alltag stecken, lässt sich damit am eigenen Jahresmotto arbeiten.

#Schreibwerkstatt: Dein Jahresmotto kannst Du auch mit einer spontanen Collage sichtbar machen. Je mehr Material Du zur Verfügung hast, um so besser. Ambesten nochmal das Altpapier zurückhalten und Bilder, Sätze, Überschriften aus Magazinen und Zeitschriften holen. Kombiniere dies mit eigenen Wortenoder Sätzen, Bildern und Farben. Die entstehende Collage kann Dich das ganze Jahr hindurch begleiten.

Zuhausezeit – stille Zeit – Zeit für Besinnung

Für unser 15. Adventsfenster schrieb Elma den Haiku (Kurz-Gedicht für die Seele)

Zuhausezeit.
Dinge tun, die wertvoll sind.
Die Welt bleibt draußen.

Foto: juefraphoto / fotolia

Foto: juefraphoto / fotolia

Dieses kleine Kurzgedicht passt so gut zur hektischen Vorweihnachtszeit. Geht es Euch auch so, dass Ihr es genießt Euch einfach aus Lärm und Hektik zurückzuziehen und ganz in Ruhe die Weihnachtsgeschenke zu basteln – oder wenigstens schön einzupacken? Oder die Wohnung festlich herzurichten? Oder Plätzchen zu backen, ganz in Ruhe? Die Welt draußen zu lassen und sich zuhause mit wertvollen, schönen Dingen beschäftigen… ich mag diese Zeit sehr.

Und ich mag auch die Stille „zwischen den Jahren“ – die Zeit der Rauhnächte. Diese Zeit hat etwas ganz Besonderes, die Welt dreht sich irgendwie langsamer und ich habe es schon immer genossen, diese Tage allein zuhause zu verbringen. Das vergangene Jahr noch einmal in Gedanken vorüberziehen zu lassen, Bilanz zu ziehen, sich an Erinnerungen freuen, aber auch zu freuen über das was ist und das was kommen wird.

In der Zeit zwischen Heiligabend und dem Dreikönigstag am 6. Januar scheint sich nicht nur dei Welt langsamer zu drehen, sondern es kommt mir so vor, als würde sich alles irgendwie neu ordnen. In alten Mythologien hat diese Zeit nach der Wintersonnenwende etwas Magisches und es gibt viele Bräuche und Riten zu den Rauhnächten. Jeanne Ruland hat dazu ein sehr schönes Büchlein geschrieben:Das Geheimnis der Rauhnächte – Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte

Mir gefällt besonders der Brauch des Räucherns. Haus und Wohnung wird von Altem gereinigt und Neues findet Platz. Dazu gibt es die unterschiedlichsten Räuchermischungen, z.B. Berk HS-820 Räucherwerk – Rauhnacht I

Probiere es doch dieses Jahr einmal aus und berichte uns über Deine Erfahrungen.