Schlagwort: Sich selbst begegnen

Schreibe! Wer bist du wirklich?

Mondhütte: Die Welt bleibt jetzt draußen.

Mondhütte: Die Welt bleibt jetzt draußen.

Die Poesie-Therapie oder die kreative Schreibwerkstatt bringen dich durch das Arbeiten mit Worten, Sätzen und Texten mit dir selbst in Berührung. Wenn du Tagebuch schreibst, oder du  die Schreibübungen, die ich hier oft am Ende meiner Beiträge als Impulsgeber anhänge, mitmachst, kommst du dir selbst immer näher.

Zunächst ist es wie beim Sport: Am Anfang tut alles weh, die Bewegungen sind ungelenk, ungewohnt. Es braucht noch viel Aufmerksamkeit, sie richtig auszuführen. Der Kopf glüht, der Puls schlägt bis in die Ohren, der Schweiß tritt aus allen Poren. Doch nach und nach gewinnst du die Kontrolle zurück, es geht dir Stück für Stück leichter von der Hand. Du kannst Variationen versuchen und dir mehr zumuten. und: Du hast Spaß am Tun!

So oder ähnlich verhält es sich auch mit dem Schreiben. Es ist nicht vergleichbar mit täglichem Geschäfts-Brief-schreiben oder Mailverkehr. Es geht um die Themen, die darüber hinaus gehen.

Was bewegt dich? Wann bist du ganz und gar bei dir? Kann das ein Lied im Radio auslösen? Eins, dass den direkten Weg in dein Herz gefunden hat? Das du mit Erinnerungen, mit Gefühlen verbindest?

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Schreibwerkstatt. Sich selbst beschreiben. Quelle: privat.

#Schreibwerkstatt: Nimm ein Blatt Papier, schenk es Dir in einer Farbe, die Dir gerade gut tut. Fang an und schreibe Adjektive, Verben und Begriffe um deine Herzmitte auf, die zu dir gehören. Ich habe absichtlich nicht „beschreiben“ gewählt. Worte, die zu dir gehören… die können nur aus dir selbst herauskommen. Beschreiben können dich andere. Verstehst du?

Eine kleine Meditation, bevor Du startest, oder das Spielen deiner Lieblingsmusik kann dir helfen, bei dir anzukommen und die Welt um dich herum auszuschalten.