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Zuhausezeit – stille Zeit – Zeit für Besinnung

Für unser 15. Adventsfenster schrieb Elma den Haiku (Kurz-Gedicht für die Seele)

Zuhausezeit.
Dinge tun, die wertvoll sind.
Die Welt bleibt draußen.

Foto: juefraphoto / fotolia

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Dieses kleine Kurzgedicht passt so gut zur hektischen Vorweihnachtszeit. Geht es Euch auch so, dass Ihr es genießt Euch einfach aus Lärm und Hektik zurückzuziehen und ganz in Ruhe die Weihnachtsgeschenke zu basteln – oder wenigstens schön einzupacken? Oder die Wohnung festlich herzurichten? Oder Plätzchen zu backen, ganz in Ruhe? Die Welt draußen zu lassen und sich zuhause mit wertvollen, schönen Dingen beschäftigen… ich mag diese Zeit sehr.

Und ich mag auch die Stille „zwischen den Jahren“ – die Zeit der Rauhnächte. Diese Zeit hat etwas ganz Besonderes, die Welt dreht sich irgendwie langsamer und ich habe es schon immer genossen, diese Tage allein zuhause zu verbringen. Das vergangene Jahr noch einmal in Gedanken vorüberziehen zu lassen, Bilanz zu ziehen, sich an Erinnerungen freuen, aber auch zu freuen über das was ist und das was kommen wird.

In der Zeit zwischen Heiligabend und dem Dreikönigstag am 6. Januar scheint sich nicht nur dei Welt langsamer zu drehen, sondern es kommt mir so vor, als würde sich alles irgendwie neu ordnen. In alten Mythologien hat diese Zeit nach der Wintersonnenwende etwas Magisches und es gibt viele Bräuche und Riten zu den Rauhnächten. Jeanne Ruland hat dazu ein sehr schönes Büchlein geschrieben:Das Geheimnis der Rauhnächte – Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte

Mir gefällt besonders der Brauch des Räucherns. Haus und Wohnung wird von Altem gereinigt und Neues findet Platz. Dazu gibt es die unterschiedlichsten Räuchermischungen, z.B. Berk HS-820 Räucherwerk – Rauhnacht I

Probiere es doch dieses Jahr einmal aus und berichte uns über Deine Erfahrungen.