Wo stecken Deine Energieräuber?

Wo stecken die Energieräuber? Foto: ©-Kaspars-Grinvalds/Fotolia

Wo stecken die Energieräuber? Foto: ©-Kaspars-Grinvalds/Fotolia

Es ist nicht mehr lange hin, bis zum Osterfest und dem Ende der Fastenzeit. Wir haben in den letzten Wochen unseren Körper entgiftet, gefastet und die Wohnung geräuchert, geputzt und entrümpelt. Also alles auf STARTKLAR für den Frühling.

Aber warum fühlen sich trotzdem noch Viele von uns so ausgelaugt, erschöpft und müde – ist das die Frühjahrsmüdigkeit?

Oder war es vielmehr so, dass wir zwar entgiftet und gefastet haben, dabei aber trotzdem weiter gestresst und scheinbar immer unter Zeitdruck durch unseren Alltag gehetzt sind? Dabei sollte die Fastenzeit doch auch eine Zeit der inneren Einkehr und Besinnung sein. Aber bei wem ist das schon so? Es gibt nur einen kleinen Personenkreis, der während dem Fasten z.B. auf den Fernseher verzichtet, oder die Nutzung des Smartphones begrenzt und auf das Minimum herunterschraubt. Wo stecken DEINE Energieräuber?

Achte doch in den kommenden Tagen einfach mal darauf, wie oft Du auf Dein Handy schaust und überprüfst, ob Nachrichten eingegangen sind. Wie oft Du Deine E-Mails abrufst, auch am Arbeitsplatz. Wir verausgaben uns total durch den Anspruch auf Dauer verfügbar sein zu wollen – sind fast schon süchtig nach neuen Nachrichten und Mitteilungen und bemerken dabei nicht, wie sehr uns das stresst und wieviel Energie uns dabei geraubt wird.

Vor der Zeit des E-Mail-Verkehrs (das ist noch gar nicht so lange her, ich kann mich noch gut erinnern) war es ganz normal, dass die Beantwortung einer Briefnachricht ein paar Tage in Anspruch genommen hat. Und die Welt hat sich doch weitergedreht. Heute ploppen im Minutentakt neue Mailbenachrichtigungen am PC auf, während wir mit unserer Arbeit beschäftigt sind und rauben dabei einen Teil unserer Aufmerksamkeit. Es wird mittlerweile erwartet, dass Mails innerhalb kürzester Zeit beantwortet werden. Aber muss das wirklich sein? Man kann Mailprogramme einstellen, dass sie z.B. nur 1 x pro Stunde neue Mails abrufen. Das wäre doch schon einmal ein Anfang, um sich besser auf die eigentliche Arbeit konzentrieren zu können und die eigene Energie zu bündeln.

Gehe achtsam mit Dir um! Foto: ©-kichigin19/fotolia

Gehe achtsam mit Dir um! Foto: ©-kichigin19/fotolia

Probiere es aus in den kommenden Tagen. Und finde den Schalter zum Abschalten Deines Smartphones, wenigstens zeitweise. Die Dauerverfügbarkeit ist genauso eine Sucht, wie die Sucht z.B. auf Fastfood oder Zucker. Wenn wir uns in der Fastenzeit davon befreien können, dann sollte es auch klappen Energieräuber wie Smartphone und Internet herunterzuschrauben. Gehe achtsam mit Dir um, mit Deinem Körper, Deinem Geist und Deiner Seele und sei einfach mal nicht dauernd erreichbar. Versuche, dass alles was Du tust, Deine komplette Bewusstheit und Aufmerksamkeit hat.